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Letztes update: 25.7.2016


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Lemawork Ketema und Brenton Rowe mit guten Leistungen am EM-Schlusstag - team2012.at als einziger Verein Österreichs mit drei Athleten bei der EM!

Lema beim Halbmarathon in Amsterdam (Foto: Harald Fritz)
Lema beim Halbmarathon in Amsterdam (Foto: Harald Fritz)

Andreas Vojta ist am Donnerstag leider im 1500m Vorlauf ausgeschieden, aber am Schlusstag der EM in Amsterdam war unser Verein gleich mit 2 Läufern vertreten.

 

Lemawork Ketema (der eigentlich Lemawork Ketema Weldearegaye heißt) startete im Halbmarathon, wo er sich mit einer guten Leistung doch noch für den Olympia-Marathon empfehlen wollte. Er reiste am Donnerstag gemeinsam mit dem Mannschaftskollegen Edwin Kemboi direkt aus dem Höhentrainingslager in Iten (KEN) an und wurde vor Ort vom Betreuer/Manager Harald Fritz hervorragend auf das Rennen eingestellt.

 

Bereits bei der Streckenbesichtigung war klar, dass es trotz guter äußerer Bedingungen kein Halbmarathon für neue Bestzeiten wird, lediglich die Platzierung zählte. Zwei 90° Kurven direkt nach dem Start (Stürze inklusive) vor dem Reichsmuseum garantierten zwar spektakuläre Fernsehbilder, im Sinne der Athleten war das allerdings weniger.

 

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Andreas Vojta bei der EM in Amsterdam - Hoffnungen blieben unerfüllt

Screenshot von der ORF-Übertragung mit dem 1500m Starterfeld. Andreas Vojta ganz links.
Screenshot von der ORF-Übertragung mit dem 1500m Starterfeld. Andreas Vojta ganz links.

Es lief leider überhaupt nicht wie erwünscht für Andreas Vojta bei der EM. Beim heutigen 1500m Vorlauf war er chancenlos, wurde mit 3:46,32 Letzter im Vorlauf und gesamt 32. von 37 Startern bei der EM. Das entspricht zwar ziemlich exakt der entry list (nach Saisonbestleistung), aber das Anspruchsniveau ist für den Olympiastarter von 2012 natürlich wesentlich höher.

 

Der Einstieg in die Saison war mit 3:39 recht gut (die schnellste Zeit seit 2 Jahren), wenn basierend darauf eine weitere Steigerung passiert wäre. Die ist aber leider nicht passiert, trotz guter Trainingsleistungen (die Leistungen im aeroben Bereich und auch im Schnelligkeitsbereich waren objektiv so gut wie zu Zeiten, wo er seine Bestleistung (3:36,11) gelaufen ist) waren die Wettkampfleistungen bescheiden. 

 

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Tanja Stroschneider - Bericht vom Premium Europacup Rennen in Holten (NED)

Tanja Stroschneider beim heutigen Europacup-Rennen in Holten (Foto zVg)
Tanja Stroschneider beim heutigen Europacup-Rennen in Holten (Foto zVg)

Tanja Stroschneider, eine der besten Triathletinnen in Österreich, absolviert seit längerer Zeit ihr Lauftraining mit dem team2012.at.

 

Nach schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen im Vorjahr hat sie heuer wieder zu ihrer Klasse zurückgefunden. Vor einigen Wochen lief sie mit der Tempomacher-Hilfe unseres Marathonspezialisten Martin Mistelbauer in einem 5000m-Rennen das vom Triathlonverband geforderte Limit für eine Europacup-Teilnahme. Heute startete sie somit erstmals wieder bei einem internationalen Rennen und zwar dem Premium Europacup Rennen (Sprint) in Holten (NED).

 

Sie berichtet selbst von diesem Rennen:

 

"Platz 25 heute beim Premium Europacup in Holten und ich bin zufrieden! Nachdem ich jetzt doch sehr lange Zeit nicht mehr bei einem ITU Rennen am Start war, hab ich mich heute auf alles eingestellt... Ich kann mich noch an mein aller erstes Elite Rennen erinnern... Damals war ich beim Schwimmen zusammen mit 2 weiteren Athletinnen weit abgeschlagen, wurde am Rad dann überrundet und aus dem Rennen genommen. Und ich war heute auch auf dieses Szenario gefasst 😉 auch weil ich aus der Vergangenheit wusste, dass meine ersten Rennen einer Saison immer schwächer waren. Ich brauche meist 1-2 Rennen, bis ich wieder die nötige Härte für so ein Rennen habe. Bei einem Premium Europacup war schon mal vorne weg klar, dass er stärker besetzt sein wird, als die "normalen" Europacups. Und ich kann nur sagen: Es war super hart! Ich hab die erste Hälfte des Rennens wirklich unheimlich gelitten. Gerade beim Schwimmen hab ich die meisten Plätze verschenkt! Ich bin dieses wahnsinnig schnelle anschwimmen, die Schlägereien usw einfach nicht mehr gewohnt und ging auch mit großem Respekt an den Start, vielleicht sogar ein wenig zu verhalten. Da ja bei den Triathlons zu Hause meist die Damen extra starten und ich da fast immer alleine schwimme, hab ich da nie den nötigen Druck im Wasser, dass ich mich wo durchkämpfen muss. Das werde ich in den nächsten Wochen im Training noch ein paar mal versuchen zu simulieren.

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Lukas Gärtner überrascht bei Berglauf-Europameisterschaft!

Lukas Gärtner bei der Berglauf EM in Arco bei einer steilen Bergab-Passage (Foto: Helmut Schmuck, team2012.at)
Lukas Gärtner bei der Berglauf EM in Arco bei einer steilen Bergab-Passage (Foto: Helmut Schmuck, team2012.at)

Der Steirer Lukas Gärtner (Köflach) wird seit 2 Jahren von uns betreut. Damals hatte er ein 10km-Leistungsniveau von ca. 36/37 Minuten und steigerte sich von da an kontinuierlich. Im Jänner 2016 war er auch mit bei unserem Trainingslager in Monte Gordo (POR).

 

Seine Spezialdisziplin ist der Berglauf. Vor 3 Wochen qualifizierte er sich mit einer tollen Leistung bei der österreichischen Berglauf-Meisterschaft sogar als 3. Mann für die heutige Europameisterschaft (up/down) in Arco (ITA) am Gardasee. Er freute sich über seine Nominierung und kämpfte auf der extrem selektiven Bergauf- und Bergabstrecke, die noch durch Regen in der Anfangsphase zusätzlich erschwert wurde, um jeden Platz. Nach sehr guter Einteilung belegte er damit im Feld der 69 Spezialisten den mehr als überraschenden 21. Platz und wurde knapp hinter Simon Lechleitner zweitbester Österreicher!

 

Viel besser hätte sein Debut bei einer internationalen Meisterschaft kaum sein können! Das österreichische Männer-Team belegte Rang 6. Übrigens ist Lukas neben seinem 40-Stunden Job auch noch Staatsmeister im Fechten!

 

ERGEBNISSE

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Timon Theuer holt Medaille bei ÖMS U23, Anita Waiß startet für Nationalteam bei Langdistanz Berglauf-WM

Timon Theuer (hier bei den 3 x 1000m Staffelmeisterschaften am 5.5.) holt bei seiner letzten Bahn-Nachwuchsmeisterschaft Bronze
Timon Theuer (hier bei den 3 x 1000m Staffelmeisterschaften am 5.5.) holt bei seiner letzten Bahn-Nachwuchsmeisterschaft Bronze

Gestern startete Timon Theuer als einziger Vertreter des team2012.at bei den Österreichischen U 23 Meisterschaften in Amstetten über 5000m, wobei er auf eine Medaille hoffte. Bereits kurz nach dem Start setzte sich der spätere Sieger und Favorit Hans-Peter Innerhofer (LC Oberpinzgau) vom Feld etwas ab, hinter ihm entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Julian Kreutzer (SU IGLA long life) und unserem Timon.

 

Timon meinte selbst selbstkritisch nach dem Rennen, dass sein Angriff in der Zielkurve etwas zu zögerlich ausgefallen war, weshalb ihn Julian  - mit der besseren Unterdistanzleistung (1500m 4:02) - im Zielsprint besiegen konnte. Somit kam Timon mit der guten Zeit von 15:27,09 zur Bronzemedaille, auf die er im Vorfeld gehofft hatte. Die Zeit ist umso beachtlicher, da bis zum letzten Kilometer (3000m Durchgangszeit ca. 9:20) taktiert wurde und der letzte Kilometer dann unter 3 Minuten war.

 

Über 1500m startet Timon heute nicht mehr, da er gestern gleich wieder heimreiste, um heute für seinen Tennisverein ein Meisterschaftsspiel zu bestreiten.

Ergebnisse

 

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Weitere gute Leistungen unserer Athleten, von Schladming über Prag und Regensburg bis London...

der mehrfache Berglauf Weltmeister Helmut Schmuck - hier bei einer Archivaufnahme bei einer früheren EM
der mehrfache Berglauf Weltmeister Helmut Schmuck - hier bei einer Archivaufnahme bei einer früheren EM

Am Sonntag fanden auf der Schladminger Planai die österreichischen Berglaufmeisterschaften statt. Vom team2012.at startete Routinier Helmut Schmuck (Jg. 63), der selbst in früheren Jahren mehrfacher Welt- und Europameister im Berglauf war und bei den Olympischen Spielen 1992 Österreich im Marathonlauf vertreten hat. Jetzt ging es für ihn darum, in seiner Altersklasse (M 50) einen Spitzenplatz zu erzielen. Verletzungsprobleme hatte er gerade überwunden und somit konnte er einmal mehr seine Stärken ausspielen. Helmut gewann seine Altersklasse souverän und belegte im dichten Feld der Meisterschaftsteilnehmer den insgesamt 22. Rang! Helmut Schmuck ist seit mehreren Jahren auch Berglaufreferent im ÖLV und demonstriert damit, dass ein Funktionär auch sehr nah an der Basis sein kann.

Wir freuen uns aber auch über den 5. Rang in der Männerwertung von Lukas Gärtner, der für den LTV Köflach startet, aber seine Trainingspläne von uns bekommt und mit uns auch auf Trainingslager war. Er hat sich im letzten Jahr gewaltig gesteigert und seine Platzierung sollte auch ausreichen, um für die Mannschaft bei der Berglauf EM im Juli in Italien nominiert zu werden! Am Ende lag er nicht einmal eine Minute hinter der Bronzemedaille.

 

Gestern startete Andreas Vojta beim internationalen Meeting in Prag über 1500m. Mit 3:42,73 (Rang 12) war er zwar wieder deutlich schneller als vor einer Woche in Bottrop, aber die angestrebte Annäherung ans Olympialimit gelang damit noch nicht. Nun wird einmal ein paar Wochen ordentlich trainiert, um eine gute Vorbereitung auf die EM in Amsterdam zu gewährleisten und dann auch zeitmäßig einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

 

Timon Theuer fuhr am Samstag extra zum Meeting nach Regensburg, um dort eine gute Zeit in einem passenden Feld über 5000m laufen. Die Bedingungen waren sehr gut - bis zum Einlaufen. Der Start des Rennens war für 21:00 angesetzt, um ca. 20:30 kam ein Gewitter mit starkem Wind angezogen... Da die Verhältnisse immer schlimmer werden zu drohten, wurden die geplanten 3 Läufe (2 x für Männer, 1 x für Frauen) kurzfristig auf 2 Läufe zusammengelegt. Na ja, bei etwas chaotischen Bedingungen und starkem Wind lief Timon dann 15:35,85 belegte er im 2. Zeitlauf den 2. Rang. Das ist gut und persönliche Bestleistung, bei guten Bedingungen ist aber sicher noch deutlich mehr möglich. Aber manchmal muss man auch etwas riskieren und darf den Aufwand nicht scheuen, wenn man große Ziele hat.

 

Philip Hantschk feierte seinen 30. Geburtstag in London. Wie sich das für einen Läufer gehört, startete er an seinem Geburtstag natürlich bei einem Wettkampf und zwar beim 5km-Lauf im Battersea Park. Er hat uns gerade einen Bericht geschickt:

 

 

"Bin heute die 5k in London gelaufen.

 

Zeit: 16:42  - YES!

 

Das war mal ein Geburtstagsgeschenk! Und das nach diesem doch sehr feuchtfröhlichen Wochenende in London. Bin superhappy!

 

Startzeit 19h im Battersea Park südlich der Themse. Ich laufe von meinem Hotel hin (werden dann doch 8k), melde mich unkompliziert an,

zahle meine 6 Pfund und los geht’s. Ca. 200 Starter, wovon nach dem Startschuss gefühlt 100 vor mir sind. Und weniger als gedacht sind eingegangen. Bin daher den ersten km konservativ gelaufen und habe ab dann nur mehr überholt. Hatte dabei das Gefühl immer mehr pushen zu können. Ist richtig gut gelaufen.

 

Der Lauf hat mich wieder an deinen Post auf FB erinnert nach meinem Erfahrungsbericht aus DE. Selbst in London (weitaus teurer als Wien) ist es möglich einen Lauf für 6 Pfund (4 wenn man Mitglied in einem UK Verein ist) zu organisieren. Der Lauf fand in einem Park statt. Es gab keine Sperren, nur Hinweisschilder. Man musste also ein bisschen aufpassen. Trotzdem lauft ein Haufen Leute mit, die 14-16‘ am 5er laufen können. Und im Anschluss hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Typen, der 59 ist, und eine 17:08 gelaufen ist.

Inspirierend.

 

LG

Philip"