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Letztes update: 24.5.2016


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Andreas Vojta is back! 3:39,98 und EM-Limit heute in Ostrava.

Andreas Vojta heute in Ostrava (© ÖLV/Jean Pierre Durand)
Andreas Vojta heute in Ostrava (© ÖLV/Jean Pierre Durand)

2015 war ein "Seuchenjahr" ((c) A. Vojta) für Andreas Vojta. Nach gesundheitlichen Problemen zu Beginn des vergangenen Jahres blieb er lange unter seinen Möglichkeiten und flog auch aus dem Rio-Förderkader. Aber nun scheinen ihn doch so manche "Experten" etwas zu früh abgeschrieben zu haben. Beim ersten Freiluftstart in diesem Jahr über seine Spezialstrecke, die 1500m, blieb er heute in Ostrava mit 3:39.98 gleich unter dem EM-Limit (3:40,50) und machte somit einen wichtigen und großen Schritt in Richtung Olympialimit (3:36,20).


Die heutige Zeit war auch die beste Leistung seit dem 12.7.2014, wo er seine persönliche Bestleistung (3:36,11, also knapp unter dem aktuellen Olympialimit) gelaufen war.

 

Im heutigen Rennen lief er lange im starken internationalen Feld an guter Position mit, die 1000m wurden in ca. 2:25/2:26 passiert. Die letzte Runde wurde es ziemlich hart ("Da merkte ich, dass ich noch ein paar Rennen brauche, weil die Tempohärte und Spritzigkeit noch etwas fehlen".), aber mit der Aussicht auf das EM-Limit kämpfte er bis zur Ziellinie und schaffte mal dieses Ziel souverän. Im Rennen, wo auch die Siegerzeit des Tschechen Filip Sasínek mit 3:36,32 über dem Olympialimit lag, belegte Andi Rang 10.

Diese Leistung sollte ihm auch wieder das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Schritte geben.

Am 29.5. wird er in Bottrop (GER) die 1500m laufen, danach am 6.6. in Prag.

Ergebnisse von Ostrava

Christian Pflügl beim Wings for Life World Run 2016 in Wien - Galerie

Christian Pflügl wird in Tulln bei km 59,6 vom Catcher Car eingeholt. Das Rennen und die Laufkarriere als Profiläufer sind zu Ende.
Christian Pflügl wird in Tulln bei km 59,6 vom Catcher Car eingeholt. Das Rennen und die Laufkarriere als Profiläufer sind zu Ende.

Christian Pflügl (SK Voest) wurde die letzten Jahre (inkl. der EM 2014 in Zürich) vom team2012.at betreut. Der mehrere Jahre schnellste österreichische Marathonläufer und dreifache Familienvater beendete nun mit 37 Jahren mit der Teilnahme am Wings for Life World Run in Wien seine lange Laufkarriere und widmet sich fortan verstärkt der beruflichen Weiterentwicklung.


Das gestrige Rennen war eine großartige Leistung und ein emotionaler Höhepunkt mit einem Mix aus Freude, Stolz und Wehmut.

 

Alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg!

 

zur GALERIE

Bronzemedaille über 3 x 1000m bei den Staatsmeisterschaften für Theuer, Ketema und Vojta

Andi Vojta, Lemawork Ketema und Timon Theuer bei der Siegerehrung mit den Medaillen
Andi Vojta, Lemawork Ketema und Timon Theuer bei der Siegerehrung mit den Medaillen

Das war ein besonderer Erfolg in der Vereinsgeschichte des team2012.at heute bei den Staffelmeisterschaften in Ternitz, weil Lemawork Ketema das erste Mal bei einer Österreichischen Meisterschaft startete und damit gleich zur Medaille beigetragen hat. Für den Marathonspezialisten Lema als Startläufer war das Rennen eher ein Sprintwettkampf, Timon Theuer folgte auf der 2. Position. Andi Vojta rollte dann das Feld von hinten auf und sicherte dem Team auf der Zielgeraden die Medaille!


Die ungefähren Teilzeiten im tw. taktisch bestimmten Rennen: 2:42 + 2:42 + 2:24.

 

Und hier das VIDEO vom Rennen (GoPro mit Weitwinkel, Video: Manuela Wally)

 

Ergebnisse 

 

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Ergeignisreiches Wochenende mit Wettkämpfen rund um die Welt - und Christian Pflügl verabschiedet sich vom Leistungssport

Start zur Meile in Attnang (Foto: Veranstalter)
Start zur Meile in Attnang (Foto: Veranstalter)

Gleich mehrere Läufer des team2012.at sind an diesem Wochenende bei verschiedenen Wettkämpfen im Einsatz.

Andreas Vojta startete nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Flagstaff (USA) bei der traditionellen "Attnanger Spitz-Meile", einem Elite-Einladungsbewerb über die 1609m auf den ziemlich verwinkelten Straßen im Attnanger Ortszentrum. Gewonnen hat wieder der Kenianer Eliud Rutto, Andreas Vojta wurde bester Österreicher auf Rang 6. (Ergebnisse liegen noch nicht vor).

 

Beim Stadioncenter-Lauf in Wien über 5km belegte Philip Hantschk in der Gesamtwertung den 3. Rang in sehr guten 16:59 (Ziel: "unter 17 Minuten").

 

Beim Halbmarathon in Salzburg bestätigte Philipp Meixner seine gute Form, die er schon in Bratislava zeigte und lief wieder sehr gute 1:17:24. Erstaunlich seine Renneinteilung: 1. Runde in (brutto)38:49, 2. Runde in 38:48.

 

Bereits am Donnerstag lief der von uns betreute Lukas Gärtner beim Grazer Business Run (4,1km) mit 12:32 eine persönliche Bestzeit und war damit insgesamt 8.schnellster Läufer. 

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Österreichische Straßenlauf-Meisterschaften in Kremsmünster

Terminlich bedingt startete heute nur eine kleine team2012.at-Abordnung bei den österreichischen Meisterschaften im 10km-Straßenlauf in Kremsmünster.
Sehr erfreulich aber die Leistung von Elisabeth Pöltner-Holkovic (Jg. 72), die mit 38:30 nicht nur eine tolle Zeit auf der AIMS-vermessenen Strecke lief, sondern damit auch die W40 gewinnen konnte! Ebenso erfreulich und überraschend gut lief Robert Hürner (Jg. 74), der mit 33:54,2 den 2. Rang in der M40 belegen konnte.

Gerald Holkovic verletzte sich leider bei einem Sturz am Knöchel und konnte das Rennen nicht beenden.

Ergebnisse

Lemawork Ketema: hart gekämpft, aber kein Olympialimit beim Hamburg-Marathon

Lemawork Ketema im Ziel des Rio-Marathons 2015, wo er den zweiten Rang erreichte. (Foto: Harald Fritz)
Lemawork Ketema im Ziel des Rio-Marathons 2015, wo er den zweiten Rang erreichte. (Foto: Harald Fritz)

Lange hatte sich team2012.at-Läufer Lemawork Ketema auf den heutigen Hamburg-Marathon vorbereitet, wo er für Österreich das Limit für die Olympischen Spiele in Rio (2:14:00) unterbieten wollte.
Er ließ sich von seinem belgischen Trainer Henry Salavarda (80) und seinem Betreuer Harald Fritz zielgerichtet vorbereiten, zuletzt auch mit einem Trainingslager in Iten (KEN).

 

Er war zuversichtlich, weil auch ein Halbmarathon im Vorfeld (1:05 in Mödling) die nötige Form anzeigte. Er startete in Hamburg bei windigen Bedingungen mit der zweiten Gruppe in Richtung 2:12:30, die Zwischenzeiten bis zum Halbmarathon (1:06:13) stimmten auch sehr zuversichtlich. Ein eher defensiveres Anfangstempo hätte bedeutet, das er über weite Strecke allein laufen hätte müssen. Die ersten 15km war das Tempo von Lemawork übrigens deutlich schneller als jenes des Siegers bei den gleichzeitig stattfindenden Österreichischen Meisterschaften über 10km.

 

Bis km 25 konnte er das Tempo gut halten, aber dann kamen die Gegenwind-Passagen. Das Tempo wurde zwischen km 25 und 35 etwas langsamer (3:19 - 3:20/km), für das Limit wäre eigentlich wieder eine Beschleunigung notwendig gewesen. Das war aber gegen den Wind praktisch unmöglich.

 

Die Endzeit von 2:16:19 ist gut, aber eben nicht schnell genug, um das vom ÖOC gesetzte Limit zu unterbieten.
Das Limit des internationalen Verbandes liegt übrigens bei 2:19:00, d.h. jetzt liegt der Ball beim ÖOC, der einen Athleten zu Olympischen Spielen entsenden kann, sofern das internationale Limit unterboten wird. Die IAAF hatte als Folge der umfassenden Dopingskandale (wobei die Leistungen von gedopten Läufern auch für die Limitfestlegung herangezogen worden waren) im vergangenen November das internationale Limit von 2:17:00 auf 2:19:00 erleichtert, das ÖOC hat darauf aber nicht reagiert.

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