| 26.10. China zeigt vorbildliche Entschlossenheit im Antidoping-Kampf |
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Während bei uns noch immer manche meinen, dass Österreich in der Dopingbekämpfung eine Vorreiterrolle spielt, zeigt ausgerechnet das viel gescholtene China, wie effizient und abschreckend es wirklich gehen kann. 4 Tage nach dem ersten positiven Test einer Sprinterin (Testosteron) wurde bereits eine lebenslange Sperre ausgesprochen. Für die Sportlerin, und für den Trainer gleich dazu. Bravo! Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, wir verzichten aber trotzdem auf die übliche "Unschuldsvermutung". Übrigens wurde vor einigen Wochen auch von einem österreichischen Gericht bestätigt, dass Trainer bei einem engen Betreuungsverhältnis im Spitzensport mitbekommen müssen, wenn der/die Athlet/in dopt. Damit ist es mehr als angebracht, dass in solchen Fällen auch der Doping-Hintermann aus dem Verkehr gezogen wird und nicht mehr auf andere Sportler losgelassen wird. Aber bei uns wird jahrelang herumdiskutiert und gesudert, womit viel Zeit und Geld verschwendet und höchstens Arbeitsplätze im Justizapparat gesichert werden. Natürlich müssen alle Beteiligten Anspruch auf ein rechtsstaatliches Verfahren haben, aber auch aufgrund sportrechtlicher Bestimmungen wurden Trainer überhaupt noch nie zur Verantwortung gezogen. Zum chinesischen Dopingfall: http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&SiteID=28&NewsID=25139 |
