| 3.1. Sportjahr 2009: "Lustig samma, dopen tamma!"; Hundsordinäre Betrüger und die größte Blunzn der Welt! TEIL 1 |
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Es gab viele Spitzen- und Spritzenleistungen, manchmal entpuppten sich bei näherer Betrachtung erstere als zweitere. Lustig waren nicht nur manche Reaktionen der Gedopten, sondern auch Politiker und Funktionäre trugen zur Unterhaltung bei, obwohl das gar nicht immer so geplant war. Nachstehend lesen Sie nicht nur von der 1. Wiener Blunznmanufaktur, sondern auch vom EPO-Hund und seinen Verwandten, den hundsgemeinen Betrügern.
Im Sportjahr 2009 gings natürlich nicht nur um das D-Wort. Fangen wir zur Eingewöhnung einmal mit eher harmlosen Sagern an:
Da gibts immer wieder "Götter in Weiß" die sich für Laufexperten halten und ihren (schwer verdaulichen) Senf dazugeben, wenn es eigentlich um artfremde Dinge geht, nämlich Training. Wir haben uns nur einen Vertreter als Beispiel herausgegriffen: "Wichtig ist, dass man nicht gleich losläuft, sondern aufwärmt: Etwa mit angezogenen Beinen in die Höhe springen," ... Und weiter: "Grob lässt sich sagen, dass ein Puls von 120 bei Männern und 130 bei Frauen eine gute Trainingsfrequenz ist." Aber er macht zumindest keine Geschlechtsumwandlungen, empfindet aber einen 10km Lauf ziemlich lebensgefährlich, wie er im Chat einer Tageszeitung preisgibt: "Simon T.: Ich möchte am Frauenlauf am 18. Mai teilnehmen, habe aber noch nicht trainiert, geht sich das noch aus, bzw. wie soll ich da noch trainieren?" Dr. W.: "Simon klingt aber nicht weiblich. Glauben Sie wirklich, dass Sie dort teilnehmen sollten? Handelt es sich bei Ihnen doch um eine Frau, empfehle ich Ihnen nicht daran teilzunehmen, wenn Sie keine Lauferfahrung haben und nicht vorbereitet sind. In drei Wochen können Sie nicht ausreichend trainieren um einen 10 Kilometerlauf schadlos zu bestreiten." Ok, das wars zum Aufwärmen. Kommen wir aber gleich zum hardcore:
"Aus meiner Profikarriere weiß ich ganz genau, was für den Körper gut ist." Soweit das ihren eigenen Körper betrifft, glauben wir ihr das sogar. Schließlich hat sie laut Gerichtsprotokoll bereits 1999 mehr Geld verlangt "für leistungssteigernde Mittel". Ihre professionelle Erfahrung sollen jetzt auch andere nützen können. Hören und sehen Sie selbst: http://www.maxfun.at/ausdauersportmagazin/wir_praesentieren_video.php?Ke=17474&video=83&vidi=1 Wenn Sie noch nicht genug haben, einmal gehts noch: http://www.youtube.com/watch?v=51NRpWFGEuw Die in der Einladung zur Eröffnungsfeier angegebene „Hormontherapie“ scheint allerdings im aktuellen Leistungsangebot nicht Ist ja auch wirklich undankbar vom ÖLV, sie nicht weiter zu unterstützen, wo sie doch sooo viel für den Verband getan hat. Uns kommen fast die Tränen. Übrigens, 2005 bekam sie nachträglich die Silbermedaille für die 3000m bei den Halleneuropameisterschaften zugesprochen. Ursprünglich war es Bronze, aber die vor ihr platzierte Türkin Dengersa wurde nach dem Rennen positiv getestet. Verbindet P. und Christian Hoffmann damit eine spezielle "Blutsbruderschaft"?
Apropos Asthmaspray: so lächerlich ist das Thema nicht. Bei einem Laufbewerb in Wien im November 2008 brach kurz vor dem Ziel ein Läufer (Mitte 40, schlank und gut trainiert) plötzlich zusammen und verstarb trotz des Einsatzes von Sanität, die unmittelbar daneben positioniert war, und eines Notarztteams noch an der Unfallstelle. Ein paar Wochen vor seinem Tod hat sich dieser Läufer noch erkundigt, ob der von ihm verwendete Asthmaspray unter dem Dopingaspekt zu betrachten sei. Dieser Vorfall kam bis heute nicht in die Medien. Mehr als bedenklich auch der Umstand, dass zahlreiche Läufer über den knapp vor der Ziellinie leblos am Boden liegenden Läufer praktisch drüberstiegen, weil ja offensichtlich bei vielen Hobbyläufern jede Sekunde zählt. Ähnliches geschah vor ein paar Jahren bei einem Lauf in Schwechat, wo auch ein Läufer mitten im Rennen verstorben war... Eine Kollegin des kongenialen Duos P. & H., die bei einer Tageszeitung als Glossenschreiberin und Lauftreff-Leiterin im Laufe des Jahres still und heimlich zentimeterweise abmontiert wurde, hat jetzt wenigstens einen wohlhabenden Kindesvater gefunden, im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann, der beim Einlochen nicht so erfolgreich war. Sämtliche Gerüchte und Indizien hinsichtlich Doping haben sich beim ORF-Stiftungsrat und Sporthilfe-Vortandsmitglied (bis jetzt) aber als hundsgemeine Unterstellungen herausgestellt. Auch bei Humanplasma war sie offensichtlich nur versehentlich, weil sie eigentlich beim Hofer im gleichen Haus nur Frühstückskipferl kaufen wollte, der aber am Sonntag blöderweise zu hatte. Die Ex-Leichtathletin bestätigt zwar eine Blutabnahme, bestreitet aber dessen Rückführung: "Ich habe einmal Blut abgenommen, aber nie rückgeführt, weil ich mit diesem Wahnsinn nichts zu tun haben wollte", wird die Olympiasilbermedaillengewinnerin von Sydney in der Tageszeitung zitiert. http://derstandard.at/1256744839429/Stephanie-Graf-Humanplasma-Kundin Sie hat also sozusagen nur versehentlich die falsche Tür erwischt (wieder die Sehschwäche, die sich schon in einem Pariser Badezimmer dramatisch auswirkte?).
E Und wenn die Blutabgabe, Bearbeitung und Lagerung bei Humanplasma nicht den "Vorsatz" zur Anwendung einer verbotenen Methode darstellt, was denn sonst??? Eine mögliche Hypothese: sie wollte das Blut nur aus kulinarischen Überlegungen abgeben. Klassisches Blutspenden spielts dort aber nicht, vielleicht ist aber Humanplasma in Sportlerkreisen nur der Deckname für "1. Wiener Blunznmanufaktur", wo die Gourmets unter den Sportlern ihr Blut als besondere Ingredienz zur Verfügung stellen? Jedenfalls mit den Unmengen an (Sportler-) Blut, das Humanplasma auf diesem Weg bekommen hat, geht sich beim nächsten World Record Day der Rekord "größte Blunzn der Welt" locker aus! (Infos: http://www.rezeptewiki.org/wiki/Zutat:Blutwurst (Rezept aufmerksam lesen!) Anmerkung für unsere ausländischen Besucher: Blunzn = Blutwurst, ähnlicher Begriff: "blunznfett", das ist aber eine andere Geschichte).
Die Gleichberechtigung wurde 2009 auch im ÖLV praktiziert. Da gab es einen kleinen Sprinter, der sich dem Aussehen nach über den Winter vorwiegend von Hantelscheiben o.ä. ernährt haben musste, worauf er eher einer sprintenden Mozartkugel (gleich breit wie hoch) glich. Die dann gelaufenen Zeiten brachten ihn fast zur Hallen EM. Dann kamen aber die patscherten NADA-Kontrollore ins Spiel, die so ziemlich alles verpfuschten, was es zu verpfuschen gab. Die Kontrolle war eine Kontrolle, die nachher gar keine Kontrolle war (wobei die Kontrollore diesmal gar nicht wie bei Lisa Hütthaler (ihre Aussage) besoffen waren). Jedenfalls sah die Sogar das vielgescholtene China war bei den Dopingkontrollen erfolgreicher. Im Sommer wurde eine Sprinterin 4 Tage nach einem Wettkampf, wo sie positiv getestet worden war, gleich lebenslänglich gesperrt. Und auch die Kontrollore lassen sich dort nicht jeden Schmäh erzählen, wie u.a. die Kleine Zeitung am 17.12. berichtete: "Trainer Zhu Lidong hatte Sprinter Teng Haina bei einer Trainingskontrolle im Juli dazu gedrängt, sich für seinen Teamkollegen Ha Xianpin auszugeben. Der versuchte Betrug flog aber auf, da der Dopingkontrollor nicht auf den Identitätstausch hereinfiel. Der Betreuer und der falsche Ha wurden für vier Jahre, der echte Ha für ein Jahr gesperrt." Und dann gabs da noch die Geschichte mit dem EPO-Hund. Eine Sportlerin suchte nach besonders originellen Ausreden für ihren positiven Dopingtest und ist so auf den Hund gekommen: "Die Kontrollorin hat während der Kontrolle meinen Hund gestreichelt. Mit dieser Hand hat sie dann meinen Urinbecher angefasst. Es könnte ja sein, dass der Hund mit EPO in Berührung bekommen ist und dann die EPO-Spuren im Fell über die Hand der Kontrollorin in meinen Urinbecher gelangt sind." So stehts tatsächlich (sinngemäß) im Untersuchungsprotokoll, so wurde es uns berichtet! Die Dame hat entweder eine überbordende Kreativität, die sie für viele künstlerische Berufe prädestiniert, oder sie hat zuviel CSI Miami geschaut oder neben EPO noch bewusstseinerweiternde Dinge konsumiert. Es wird doch nicht der banale Grund sein, dass sie uns auch einfach vera...... will, oder? Aber lassen wir einmal die armen Leichtathleten in Ruhe und schauen wir einmal in andere Richtungen.
Zu den Triathleten ist es kein weiter Weg. Ist es Zufall, dass der Triathlonsport in Österreichs seit der Durchführung von halbwegs ernsthaften Doping-Kontrollen binnen kurzer Zeit um zwei Klassen abgestürzt ist, wobei manche Leistungsträger so oder so verschwunden sind? Bei den Triathleten wollen offensichtlich auch so manche Hobbysportler in gewissen Dingen nicht ihren Vorbildern nachstehen. Zu Lisa Hütthaler ist schon viel geschrieben worden. Ihr Da gabs ja den Langdistanz-Staatsmeister 2006, Hr. Georg S., der hatte das Pech, dass ihm beim Zieleinlauf ein hinterfotziger Zuschauer zwar nicht den Schierlingsbecher, aber immerhin ein Trinkbecherl mit Anabolika gereicht haben soll. Das war zumindest die Rechtfertigung des Herrn für den positiven Dopingtest. Sein Anwalt schrieb übrigens später zur Untermauerung dieser interessanten Verschwörungstheorie, dass Anabolika im Triathlonsport gar keinen Nutzen hätten, schon deshalb hätte sein Schützling nie und nimmer zu solchen Dingen gegriffen. Ein bisserl recherchieren hätte da vielleicht nicht geschadet, dann wäre solcher Unsinn vielleicht vermieden worden. Wie sehr Dopingmittel leider die Realitäten verzerren und welche Leistungen da vorgegaukelt werden, kann man an diesem Beispiel gut erkennen. Die Zeit von S. in Podersdorf war damals 8:21, Zeit und Staatsmeistertitel wurden ihm aberkannt, er wurde zwei Jahre gesperrt. Nach Ablauf seiner Sperre ist er 2009 wieder an der gleichen Stelle angetreten. Im blog einer Tageszeitung (er ist einer der „gläsernen Athleten“, die übrigens im Zuge dieser Aktion kein einziges Mal auf Doping getestet wurden (!)) schrieb er vor dem Bewerb 2009: „Langsam dürfte ich mich meiner, für Podersdorf erhofften, Form nähern. Obwohl die Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist, halte ich an meinem Ziel, den österreichischen Rekord auf der Langdistanz von 8h 11min zu verbessern, fest.“ Seine tatsächliche Endzeit war dann 9:25, also – vermutlich sauber – war er über eine Stunde langsamer als mit Anabolika! Selbst wenn man die Zeit zum Beheben einer Reifenpanne abzieht, bleiben immer noch zwei Klassen Leistungsunterschied. Beim abschließenden Marathon, der mit der Panne nichts zu tun hatte und wo auch die äußeren Bedingungen gut waren, lief er jetzt 3:16, damals mit Anabolika 2:54. Ein Ironman-Veranstalter meinte über Hrn. S.: „Zum Glück hat man den damals erwischt, sonst würde er immer noch an der Nadel hängen.“ Anderes Beispiel wieder aus der Leichtathletik: Jolanda Ceplak, 2002 bei der EM in Wien im Duell gegen Steffi Graf (beide hatten gleichen Manager Wagner) über 800m mit Hallenweltrekord Europameisterin, wurde später mit EPO erwischt und gesperrt. Die Läuferin, die damals auch von Dr. Stechemesser trainiert wurde, hat ihre Sperre abgesessen und 2009 wieder eine Wettkampfsaison gemacht. Ihre 800m Freiluftbestleistung steht bei 1:55,19, im Jahr 2009 lief sie – vermutlich sauber – 2:05,24, also rund 10 Sekunden langsamer. Einen Leistungsunterschied von 8 – 10 Sekunden im 800m Lauf der Frauen stellten übrigens schon seinerzeit die DDR-Dopingforscher fest. Auch durch diese Beispiele wird die Auffassung praktisch aller Experten unterstützt, die meinen, dass ein wegen Dopings gesperrter Sportler nach einer Sperre ohne Dopingmittel sicher nicht an die früheren Leistungen herankommen kann, sofern die Rahmenbedingungen, Trainingsaufwand etc. auch vergleichbar sind. Wenn dann ein Sportler nachher gleich gut oder sogar besser ist, dann kann sich jeder seine Gedanken machen. Übrigens, weil wir gerade Dr. Stechemesser erwähnt hatten: über seine freundschaftliche Kooperation mit der DDR-Stasi haben wir ja schon einen eigenen Bericht geschrieben. Aber ist es eigentlich ganz astrein, wenn jemand, der gerichtlich bestätigt ein Doping-Hintermann ist, nach wie vor junge Kaderathleten im Rahmen einer akkreditierten Untersuchungsstelle (mit vom Sportministerium geförderten Untersuchungsschecks) zur Betreuung zugeführt bekommt?
Ein österreichisches Sportler-Weihnachtslied? "Du dopst nicht nur zur Sommerszeit, nein auch im Winter, wenn es schneit..." Wie es weitergeht, lesen Sie im 2. Teil ab 6.1. auf www.team2012.at Für alle genannten und sich betroffen fühlenden Personen gilt die Unschuldsvermutung. Die Grundlagen für die Kommentare wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Trotzdem kann nicht gewährleistet werden, dass die Behauptungen in allen Fällen exakt stimmen. Sollte sich jemand persönlich beleidigt fühlen oder sich an einer Aussage stoßen, bitte um Kontaktaufnahme, damit wir gegebenfalls eine Korrektur anbringen können. Wir weisen darauf hin, dass wir in vielen Fällen authentische Zitate (als solche gekennzeichnet) verwendet haben, was nicht zwingend bedeutet, dass wir uns mit diesen Aussagen in allen Fällen identifizieren. Im Sinne einer Meinungsfreiheit seien uns aber diese Kommentare zugestanden. |








Eine weitere Laufkollegin, die eher über kürzere Strecken sprintet und schon einmal eine unfreiwillige 2-Jahres Auszeit wegen Anabolika-Konsums genommen hatte, bekam heuer offensichtlich Angst vor einer plötzlichen Schrumpfung und "erkundigte" sich (laut "Sportwoche") deshalb nach Wachstumshormonen, was auch bei der SOKO Doping aktenkundig 

