| 2.3./3.3./4.3./6.3. Brief von Humanplasma, das "Gugga-Musik-Trio" und "... saudeppate gefasel der vorgesetzten", Aderlass-Orgien, OSCAR-Nachnominierung? Und wieder: NA,DA war nix? "Früher in der HSNS wurde das herumgereicht wie die Milka Lila Pause" |
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Wir stellen das Dokument (2 Seiten) unseren Lesern ohne weiteren Kommentar zur Martin Kessler leitet heute das Vorarlberger Sportreferat. Erste Vorwürfe gegen Kessler wurden bereits Ende 2009 in einem Bericht des "Kurier" getätigt, weshalb er auch still und heimlich seinen "Team rot weiß rot"-Job zurücklegte. Die "Vorarlberger Nachrichten" schrieben am 27.12.09 auszugsweise über Kessler, der schon im Zuge des Euro Ticket-Schwarzhandel-Skandals im Mittelpunkt stand: "Auf Anfrage der VN wollte der Leiter des Sportreferats beim Land Vorarlberg keine Angaben zu den Vorwürfen machen: „Ich nehme den Artikel so zur Kenntnis, sehe aber keinen Grund für eine Stellungnahme“, betonte Keßler. Als menschenunwürdig bezeichnete Keßler aber die Art und Weise, wie derartige Meldungen zu Stande kommen. „Verschiedenen Medien genügt es offenbar, wenn irgend jemand einen Namen nennt und schon geht die Hetzjagd auf solche Leute los. Es gehört offenbar zum Job, solche Gerüchte ohne einen einzigen Beweis zu kolportieren“, erklärte Keßler. Von wem und warum sein Name in Spiel gebracht wurde, konnte sich Keßler nicht erklären. „Natürlich macht man sich in solchen Momenten seine Gedanken. Allerdings fehlt mir der Zusammenhang. Ich denke, der Journalist wollte mich aushorchen – und hat irgendwelche Vermutungen ins Spiel gebracht.“" Ergänzung aufgrund der aktuellen Entwicklungen:
Ein Vorarlberger Sportler konnte heute über seinen Landsmann auch nur den Kopf schütteln und meinte: "man könnte ja grad drüber lachen. und dazu immer dieses sauteppate gefasel der vorgesetzen, von wegen "sollte sich der verdacht bestätigen" usw." und weiter über Hrn. Kessler: "Faschingsprinzen gibt es schon. bei uns typisch ist noch die Gugga-Musik die hauptsächlich Lärm macht und nix sinnvolles produziert." und er bezeichnete die 3 namentlich erwähnten Personen konsequenterweise als "Gugga-Musik-Trio" Nicht viel besser als diese Faschingsprinzen sind aber die Journalisten, die solche Dinge unwidersprochen und unkommentiert im Raum stehen lassen. Auch ganz logisch: seine Kollegen und Vorgesetzten im Ruderverband, im "Team rot weiß rot" und in der BSO können natürlich nichts mitbekommen haben. Lesen Sie selbst das Interview des Vorarlberger Landesstudios (inkl. Video): http://vorarlberg.orf.at/stories/426644/ Ein Spitzensportler aus dem Ruderlager, der den Hrn. Kessler sehr gut kennt, hat uns heute noch folgende Zeilen geschrieben, die irgendwie einen gewissen Sarkasmus beinhalten dürften: "Die Rechtfertigung vom Kessler ist einmalig und oscarreif, vielleicht wird eine Nachnominierung bei den Oscar Awards noch möglich sein? Ebenso wie bei Frau Anti-doping Graf. Ich persönlich nehme ja an, dass all diese Personen zu regulären Öffnungszeiten dort waren - es handelt sich ja nur um eine Blutabnahme in einem Plasmaspendezentrum. Alles andere wäre verdächtig. Auch eine offizielle oder "Schwarz-"Zahlung hat sicher nicht statt gefunden - bzw. das würde die Blutarmut in den Bluspendezentralen erklären: Blutspenden und zahlen zugleich ? Die gute alte Zeit ein Packerl Mannerschnitten nach einer Blutspende erhalten zu haben hat sich wohl gewaltig geändert. Und da der menschliche Körper frischeres, sauerstoffreicheres Blut nachproduziert, welches zu Leistungssteigerung führen soll - wird wohl a) einen Run aller Hobby- und Profisportler auf Spendezentralen auslösen oder b) in einer Aderlass-Orgie sämtlicher Wettkampftypen enden. Diese Theorie hat Herr Kessler wohl auf der Schmelz in seinem Sportstudium "erlernt" und zu seinem Magister "non conspicuus" (unsichtbar) verholfen. Zum Glück hat dieses Trio infernale niemanden betrogen, keine Institutionen, keine Sponsoren und auf gar keinen Fall den Österreichischen Steuerzahler, da alle Sportfördertöpfe aus dem Goldkessel am Ende des Regenbogens gespeist werden." Mittlerweile regt sich auch gegenüber der heimischen NADA zunehmend Mißtrauen wegen deren (Nicht-) Vorgangweise in mehreren Fällen. NADA-Geschäftsführer Andreas Schwab ist Berichten zufolge auch interner Kritik ausgesetzt. Die "Oberösterreichischen Nachrichten" schreiben am 3.3.: "Ganz schlecht ist die Optik bei der heimischen Anti-Doping-Agentur NADA. Sie kennt die Kundenliste von Humanplasma und tut so gut wie nichts. Eine österreichische Lösung." (siehe: http://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/art109,345658) Unglaublich, aber wohl nicht anders zu erwarten, die Reaktion des verantwortlichen Vorarlberger Politikers am 4.3.: http://www.vol.at/news/tp:vol:sport-homepage/artikel/stemer-behaelt-kessler-im-amt/cn/news-20100304-09021009/gemeinde/bregenz/gemeinde/bregenz. Hrn. Stemer sei u.a. die Lektüre des heutigen treffenden Kommentars von Erich Vogl "Sauerstoffmangel" im Kurier empfohlen: http://kurier.at/sport/1983037.php Zumindest die Oberösterreichischen Nachrichten bleiben am Ball. Mit der "Raubersgschicht" am 6.3. bringt man die Dinge dort auf den Punkt und man erkennt auch, wer in Österreich sicher nicht gedopt ist: nämlich die Antidopingagentur NADA, "man arbeitet dort in Superzeitlupe", die Namen der Humanplasma-Kunden wären der NADA bekannt, aber es passiert einfach nichts. Warum eigentlich??? Siehe: http://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/art109,347247 Für alle genannten Personen und insbesondere Hrn. Kessler gilt die Unschuldsvermutung. Wenn Zitate und Meinungen wiedergegeben werden, heißt das nicht, dass wir uns damit identifizieren, weil wir deren Wahrheitsgehalt nicht überprüfen konnten. |





