team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

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  • ausführliche Hintergrundinformationen

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 3.12.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Die perfekte Welle ... Unsere Läufer bei den Wiener Crosslaufmeisterschaften, in Tilburg (NED) und in Mödling

missgünstige Menschen scheinen unseren erfolgreichen Läufern nach dem Rennen Behältnisse mit potentiell berauschenden Substanzen in die Hand gedrückt zu haben. Quelle: anonym.
missgünstige Menschen scheinen unseren erfolgreichen Läufern nach dem Rennen Behältnisse mit potentiell berauschenden Substanzen in die Hand gedrückt zu haben. Quelle: anonym.

Das war ja heute so etwas wie die "perfekte Welle" für unsere Läufer:


Bei den Wiener Crosslaufmeisterschaften siegte auf der Langstrecke Martin Mistelbauer ("Hamza") ganz überlegen, Timon Theuer auf der Kurzstrecke. Auf der Langstrecke ging auch die Mannschaftswertung (mit Mistelbauer, Michi Reithmayr, Bernhard Pleßberger) an das team2012.at. Dazu gab es viele weitere erfreuliche Spitzenplatzierungen.

 

Als einer der jüngsten Teilnehmer (Jg. 2006) startete Lorenz Baumgartner in der M U 14 (über 2150m) erstmals für das team2012.at und durfte sich über einen guten 10. Rang freuen (wobei die Ergebnisliste eher inoffiziell zu sehen ist und Zeugen sogar eine bessere Platzierung gesehen haben). Mit Max Chaid hatten wir einen 2. Läufer in der Wertung, der den guten 14. Rang belegte. (die Ergebnisse können sich bei einer Überprüfung noch ändern!)

Freuen dürfen wir uns auch mit Lisa-Sophie Axmann, die auch seit einiger Zeit mit uns trainiert und das Rennen der W U 16 für die UAB gewann und damit Wiener Schülermeisterin wurde!

 

Lemuela Wutz, die seit einigen Monaten mit uns trainiert (sie ist noch Mitglied beim ULV Krems, der die nach Wien übersiedelte Studentin nicht so einfach ziehen lassen möchte...), startete im Rennen der Damen über 3950m n der U-20 Kategorie a.W. und wäre mit Abstand schnellste Läuferin in der Wiener Landesmeisterschaftswertung geworden. Im Gesamteinlauf der Damen belegte sie Rang 7.

Im großen Feld (35 Teilnehmer) auf der Männer-Kurzstrecke über 3050m zeigte Timon Theuer einmal mehr seine Klasse und konnte sich den Wiener Landesmeistertitel über diese Strecke holen. Manaf Shniet, ein syrischer Flüchtling, der mit unserer Gruppe trainiert und sich bestens integriert hat, "hätte" den 4. Rang in der Wiener Landesmeisterschaftswertung belegt, jedoch wurde er leider nicht gewertet (sollte noch geklärt werden). Aber mit Jakub Bossowski (Rang 16 und Sieger der Masterskategorie M 45) und Sprinter Matthias Rastbichler (Rang 24) hatten wir trotzdem eine Mannschaftswertung, die in dieser Zusammensetzung, die Mannschafts-Bronzemedaille holte.

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Timon Theuer - int. Crosslauf in Darmstadt

Timon beim gestrigen Crosslauf in Darmstadt (Bild: laufreport.de)
Timon beim gestrigen Crosslauf in Darmstadt (Bild: laufreport.de)

Der internationale Crosslauf in Darmstadt zählt nicht nur zu den großen, traditionellen und bestbesetzten Crossläufen in Europa, sondern war auch in diesem Jahr wieder der offizielle Qualifikationslauf für die Nachwuchssportler (U20 und U 23) für die Crosslauf-EM am 11.12. in Chania (ITA).

 

Timon Theuer (team2012.at) startete erstmals bei dieser Veranstaltung und aufgrund seiner zuletzt sehr guten Form wollte er sich dort als einer der stärksten Österreicher für die EM empfehlen.

 

Das ist ihm auf jeden Fall gelungen! Das Rennen über die 9km forderte ihm alles ab, aber er hielt nicht nur sehr gut mit den besten deutschen Läufern (großteils bereits der allgemeinen Klasse angehörend) mit, sondern war am Ende als Gesamt 5. der internationalen U 23-Wertung auch schnellster Österreicher.

Nun liegt es an den Verantwortlichen im ÖLV diese Leistung entsprechend anzuerkennen und Timon das verdiente Ticket für die EM auszustellen.

 

Timon berichtet selbst von seinem bisher wohl besten Rennen: 

 

"Generell war der Kurs sehr stark drehend, ziemlich griffig und teils sandig. 2 1/2 Hügel und paar Strohballen sollten den Rhythmus brechen. Ich bin eher bescheiden gestartet oder schlau zurückhaltend (war wohl eine Mischung aus beidem). In der ersten kleinen und großen Runde war alles ziemlich eng und Rhythmus war auch noch nicht da (viele Läufer, wenig Platz). Da der Kurs eher eng und sehr kurvig gesteckt wurde, war das Überholen dementsprechend schwierig. Ich bin den ersten Teil mit dem anderen österreichischen U 23-Läufer Julian Kreutzer und einigen anderen gelaufen. Hans Peter Innerhofer (der dritte U 23 Läufer aus Österreich) ist wesentlich schneller gestartet und war bald Daumen mal Pi  150 m vor mir. Ich bin ziemlich rasch direkt zu Julian Flügel (deutscher Olympiastarter im Marathonlauf) aufgeschlossen und bin ca. 2-3 große Runden hinter ihm geblieben. Da es ordentlich windig war, war ein kleiner Windschatten vom Vorteil.

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Von "unvorstellbar je 10km zu schaffen" zu "Marathon in 3:28" - Birgit Schiessling berichtet

Birgit Schiessling (Foto: fb)
Birgit Schiessling (Foto: fb)

"Zum Sprinter wird man geboren, Ausdauer kann man trainieren"

Immer wieder hört man diese Aussage, die etwas vereinfacht suggeriert, man müsse nur fleißig genug trainieren, dann wird man auch einmal ein Spitzen-Marathonläufer. Oder Läuferin.

 

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wer wirklich schnell werden will, muss sich erst einmal die richtigen Eltern aussuchen, die genetischen Eigenschaften (das Talent!) gibt auch im Ausdauerbereich vor, wohin die Reise gehen kann. Trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, welch enorme Leistungsverbesserungen durch konsequentes Training möglich sind.

 

Birgit Schiessling ist kein Einzelfall, aber ein hervorragendes Beispiel, das vielleicht auch den einen oder die andere Läuferin motivieren und inspirieren kann. Birgit hat beim team2012.at mehrere Laktattests gemacht und sich penibel an den Trainingsplan gehalten, den sie bekommen hat. Weil sie sich selbst über das Ergebnis so freut, schickt sie uns folgende Schilderung ihrer läuferischen Entwicklung:

  

"Als ziemlich unsportlicher Mensch habe ich vor viereinhalb Jahren mit dem Laufen begonnen. Damals bewältigte ich 3,5 km mit angsteinflößenden Pulswerten. Es war mir unvorstellbar, jemals nur zehn km zu schaffen, von Größerem ganz zu schweigen.

 

Ich habe nach deinem Trainingsplan trainiert und in diesem Jahr meinen ersten Marathon glücklich und schmerzfrei in Wien gefinisht (3:42:40). Vor lauter Motivation habe ich Anfang Oktober noch einen in München bestritten. Laut deinem Laktattestergebnis war 3:30 drinnen. Da sämtliche Bedingungen aus läuferischer Sicht perfekt waren, wollte ich es wissen ;) Zur Halbzeit stands 1:45:05. Dranbleiben plus Zielsprint, es ist möglich.

 

Die absolute Euphorie kam bei km 30. Leider schwand sie schon nach 2km. Das kurzfristige Bedürfnis, mich zu übergeben, konnte ich zum Glück rasch verdrängen. 10 km beißen, dass konnte ich. Also Blick auf die Uhr wurde gestrichen. `Die Zeit vergeht eh von alleine`, hat mir ein lieber Bekannter des öfteren gesagt. Ca bei km 39 tauchten plötzlich die 3:30 Pacemaker auf. Schwupsdiwups waren sie schon hinter mir. Obwohl mir der letzte km unendlich lang erschien, war er mein schnellster (4:38), nach 3:28:40 konnte ich endlich stolz die Ziellinie überqueren. 

 

Dein Trainingsplan und deine freundlichen Antworten und Ratschläge zu all meinen Fragen, haben aus mir eine Läuferin gemacht. 

 

Dafür möchte ich mich aus ganzem Herzen bedanken. 

 

Nochmals Danke, 

 

liebe Grüße

Birgit Schiessling" 

Philipp Meixner: Bericht vom Marathon in Porto!

Philipp Meixner beim Marathon in Porto (Bildmitte mit rotem shirt, Foto z.V.g.)
Philipp Meixner beim Marathon in Porto (Bildmitte mit rotem shirt, Foto z.V.g.)

Berichte über Marathonläufe in der ganzen Welt sind immer spannend und inspirierend. Deshalb freuen wir uns, dass uns Philipp Meixner (team2012.at) einen ausführlichen Bericht von seinem Rennen in Porto am 6.11. geschickt hat.

 

"Es ist schon mehr als eine Woche vergangen, trotzdem kommt es mir vor, als wäre ich erst gestern in Porto gelaufen. Ich schließe die Augen und laufe die Strecke nochmals ab. Ich erinnere mich an jede Steigung, an jede Kurve, jeder Kopfsteinpflasterabschnitt, die vielen Zuschauer hinauf zur Ponte Dom Luis I und im Zielbereich, die Läufer rund um mich entlang der Strecke, alles noch da in meiner Erinnerung.

 

Sonntag, 06.11.2016 kurz vor 09:00, in der kleinen Stadt Matosinhos, 10 Kilometer nordwestlich von Porto. Zu meiner Rechten der Atlantik, der eine frische Brise mit sich brachte. Das Wetter war nahezu ideal. Knapp 10 Grad, die Sonne schien wolkenlos vom Himmel, nur der Wind verhinderte die Traumbedingungen.Umringt von tausenden Läufern aus 56 Ländern, die alle dasselbe wie ich im Sinn hatten, wartete ich auf den Startschuss.Es war wieder Zeit für einen Marathon.

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Hervorragender Saisonauftakt unserer Läufer: Andreas Vojta beim Cross in Belgien; Timon Theuer, Martin Mistelbauer, Bernhard Plessberger, Lemuela Wutz und Alena

Timon Theuer und Martin Mistelbauer in der Mitte des Startfeldes beim Er & Sie Lauf (Foto: Veranstalter)
Timon Theuer und Martin Mistelbauer in der Mitte des Startfeldes beim Er & Sie Lauf (Foto: Veranstalter)

Die Spannung vor dem ersten Rennen der Saison ist immer groß. Unsere Läufer haben nach der Freiluft- und Marathonsaison im Oktober wieder mit solider Grundlagenarbeit (ergänzt mit spezifischem Krafttraining) begonnen und das heutige Wochenende war eine erste Standortbestimmung. Dieser Test fiel mehr als erfreulich aus!


Beim traditionellen Er & Sie-Lauf im Wiener Prater (Männer und Frauen laufen je 4km) holte sich Timon Theuer mit Laufpartnerin Carina Schrempf sogar überraschend den Gesamtsieg, wobei er selbst mit 11:58 (2:59/km) auch das selbst gesetzte Ziel (12:15) deutlich unterbieten konnte.

Sein Originalbericht:
besonders rund hat sich‘s nicht angefühlt…will aber nicht meckern und bin natürlich mit dem Gesamtsieg total zufrieden. Genauso wie mit der sub12 er Zeit. Das unrunde Gefühl ist mit dem mutigen ersten km ca. 2:50-1 zu begründen. Bei ca. 1,5k hat Hamza das Tempo übernommen und mehr oder weniger bis km 3 angeführt. Sind den letzten km zu 3 nebeneinander gerannt. Stefan hat auf den letzten 300m seine Schnelligkeit ausgenutzt. Hamza ist kurz ein- zwei Schritte abgefallen. Nachdem ich mim Schmiddi nicht mehr mit konnte, hat er sich noch vorbeigeschummelt. Und ich hab absolut nicht mehr zusetzen können. Halb so wild, er hat brav tempo gemacht und ich hatte einen schönen Polster auf Stadl (Lemi). Der Kontakt zum Schmid (Kathi) war auch noch halbwegs da. Also alles nach Plan 😉… Die drei Mädls (Carina Schrempf, Kathi und Lemi) waren bei km 2 geschlossen zusammen. Da das Tempo auf km 2 und 3 nicht all zu hoch war, hat Carina souverän den Sieg mit einen schnellen letzten km geholt. Soweit ichs mitbekommen hab."

 

Noch eine Spur schneller als Timon war Trainingspartner Martin ("Hamza") Mistelbauer mit 11:56. Er zeigte einmal mehr, was auf der Basis eines ruhigen Dauerlauftrainings (und nach einer mehrwöchigen Trainingspause nach dem Berlin-Marathon (2:25)) auch auf kürzeren Strecken möglich ist. Sein üppiger Originalbericht: "Juhuuu unter 12 Minuten!"

 

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Otto Rosenauer beim München-Marathon

Otto Rosenauer beim Zieleinlauf des München-Marathons 2016
Otto Rosenauer beim Zieleinlauf des München-Marathons 2016

Otto Rosenauer ist einer der Läufer, die vom team2012.at betreut wird und der von uns für die Vorbereitung auf den München-Marathon 2016 einen Trainingsplan bekommen hat.

 

Er berichtet von diesem Rennen:

 

"Das Optimalziel in München beim Marathon am 09.10.2016 wurde also erreicht! Dank perfekter Vorbereitung und konsequentem Training habe ich die 3:08 in Deutschland geschafft.

Im April in Wien bei meinem ersten Marathon überhaupt waren es ja noch 3:12:15 bei windigen Bedingungen. Für München habe ich dann bei meinem zweiten Marathon in diesem Jahr nach Rücksprache mit Willy Lilge 3:08 angepeilt. Dieser Plan ist auch voll aufgegangen:

 

Beim Start waren für mich perfekte Bedingungen, rund 8-9 Grad und Sonnenschein. Ich hatte mir 1:34:21 für den Halbmarathon vorgenommen (Negativsplit natürlich) und bin den Marathon gleich von Beginn an zügiger angelaufen als in Wien. Die Strecke in München ist schwierig, da es die ersten 28KM viel bergauf geht, daher habe ich da gleich ordentlich Tempo gemacht. Die ersten 14KM konnte ich die 4:30 im Schnitt locker erfüllen, ich habe aber schnell gemerkt, dass ich nicht einen KM nachlassen darf, da die Strecke eben gleich von Anfang an Kraft kostet.

 

Von KM15-28 wurden auch die 4:27 im Schnitt erfüllt, ich war sogar ein wenig schneller als notwendig. Ich war insgesamt richtig gut drauf, wusste aber auch, dass mich noch einiges erwartet. Bei der HM-Distanz war ich perfekt in der Zeit, ich war mir aber nicht sicher, ob ich hinten raus auch wirklich das Tempo von den geplanten 4:23 pro KM halten werde können.

 

Bei KM28 war ich zwar nicht mehr ganz so fit und spritzig wie in Wien, aber ich wusste, dass ich sehr gut trainiert bin und ich hatte auch jede Menge Selbstvertrauen. Dann gab es auch gleich zwei Kilometer bergab mit 4:19 und 4:18 auf den KM 29 und 30. Das war dann schon mal ein kleines Polster und gab Auftrieb.

Ab KM30 habe ich nur noch alles gegeben. Die Beine wurden immer schwerer, es war richtig hart, aber ich habe versucht mich auf mich selbst zu konzentrieren und habe kaum noch auf die Uhr geschaut. Die Gesamtzeit hatte ich sowieso kein einziges Mal eingeschaltet (das macht mich nur nervös).

 

Ich habe auch gemerkt, dass ich es mir anscheinend wieder recht gut eingeteilt habe, da ich am Ende einige Leute überholen konnte. 

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