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Letztes update: 22.8.2016


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Martin Mistelbauer mit PB und andere gute Leistungen des team2012.at beim Halbmarathon bei "Kärnten läuft"

Martin Mistelbauer (in Bildmitte mit Stirnband) im Kreise seiner Trainingsgruppe kurz vor dem Rennen in Kärnten
Martin Mistelbauer (in Bildmitte mit Stirnband) im Kreise seiner Trainingsgruppe kurz vor dem Rennen in Kärnten

Der Halbmarathon im Rahmen von "Kärnten läuft" ist einer der wenigen großen Laufveranstaltungen Österreichs mitten im Sommer. Seit einer kleinen Änderung der Streckenführung im Vorjahr (wo Timon Theuer direkt nach Martin Mistelbauer ins Ziel kam und österreichischer U 23 Meister wurde) ist die Strecke sicherlich nicht die allerschnellste und Mitte August sind die Temperaturen vielleicht für kenianische Verhältnisse ganz gut, aber für die anderen meist zu warm.


Vom team2012.at starteten mit Martin Mistelbauer, Tanja Bauer, Christopher Bednar und Mario Mostböck gleich vier Athleten über den Halbmarathon. 

 

Für Martin Mistelbauer war es der letzte Testwettkampf in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon, wo er im vergangenen Jahr mit 2:26:54 seine bisherige Marathonbestzeit aufgestellt hatte.

 

 

Martin ("Hamza") berichtete nach dem gestrigen Rennen:

 

"Der Halbmarathon Kärnten läuft oder auch "wischiwaschi"-nass.
Knapp vorm Start in Velden kam die Sonne heraus und es begann richtig zu dampfen. Es war also ziemlich schwül und alle Läufer hatten damit sichtlich zu kämpfen. Irgendwie hab ich es verpasst, dass ich mich vorher informiere und in den Elite-Startblock komme, bzw. ließ man mich da kurzfristig nicht mehr hinein. Ich dachte eigentlich, das wäre (Netto-Zeitmessung) ohnehin egal, da wir gleich hinterher losgelassen werden, aber erst 5min vorm dem Start selbst hab ich erfragt, dass die Elite ca. 1:40 vor dem Rest des Feldes starten durfte. Darunter waren auch die Teilnehmer an der Kärntner Landesmeisterschaft und andere Läufer, wo ich in einer Gruppe hätte gut mitlaufen können. Im "normalen" Startblock dahinter war ich dann von meinem Start an praktisch die ganze Zeit allein und lief im Verlauf des Rennens einen großen Teil des "Elite-Feldes" auf.
Es war vom Start an sehr schwer ein Tempo zu finden da ich ja hinterher jagte, mein Kopf war daher leider nicht frei und konnte das Rennen nicht wirklich genießen. Dazu kamen die ganzen Fragen von der Seite und den Leuten, welche ich überholte, warum ich denn soweit hinten bin. Auch Timon fuhr am Rad mit und versuchte sein Bestes mich aufzumuntern jedoch war ich wirklich genervt. Ein kurzes "Lass mir bitte ein bissi Fokus" verstand er sofort und fuhr ab dann mit Abstand. Die Sonne verschwand nach ca. 5km jedoch war es immer noch super schwül. Ich rang oft um Luft und war so wie fast alle anderen Läufer "wischiwaschinass". Dazu kam eine leichte Brise von vorne welche die Bauchmuskeln so kühlte das ich fast ständig Seitenstechen verspürte. Ich krempelte dann mein T-shirt nach oben damit der Bauch halbwegs trocknen konnte. Bei km 10 kam ich schon ziemlich angeschlagen mit 32:57 durch, so 7 Sekunden Rückstand auf meine vorgenomme Marschroute. Diese Situation nervte mich schon ziemlich und ich war knapp daran, dass ich das Rennen vorzeitig beende.
Aber was soll ich sagen, alias Andi Vojta "Aufgeben gibts nicht -außer ma hat einen offenen Bruch" in diesem Moment wusste ich, dass ich die zweite Hälfte wohl nicht schneller laufen könne, aber ich wusste das ich vielleicht noch unter 1:10 laufen könnte. Langsam arbeitete ich mich an die Podestplätze der Kärntner Meisterschaften heran und zu meiner Überraschung wollten die sogar beim Überholen mitgehen. Also begann ich wieder zu erklären das ich 1:40 später gestartet war und das nicht so gscheit ist. Auch als ich dann auf die Podestplatzierungen der besten Österreich auflief und mir ein Begleitfahrrad zugestellt wurde, musste ich erklären.("wie heißt du? welche Nummer hast du?... usw..) In der zweiten Hälfte merkte ich, dass es - zumindest von den Haxen her - gar nicht so schlecht lief. Allein mein Organismus lies durch die Schwüle einfach kein schnelleres Tempo zu. Ich überholte auch bis auf Kemboi alle anderen Österreicher und die schnellste Frau, die im Elite-Startblock vor mir gestartet waren. Nach 1:10:17 kam ich als 11ter ins Ziel."

 

Auch wenn also nicht alles nach Plan gelaufen ist, Martin verbesserte damit seine bisherige Bestleistung aus dem Vorjahr um eine halbe Minute, wurde hinter dem Kärntner-Kenianer Edwin Kemboi bester Österreicher, was für den Marathon in Berlin jedenfalls zuversichtlich stimmt.

 

Sehr erfreulich auch die Leistung von Tanja Bauer. Die junge Polizistin aus Wien hat sich die letzten Jahre mit viel Disziplin und Training gewaltig gesteigert und will heuer in der Wachau ihren ersten Marathon laufen. Dass sie dazu mittlerweile die besten Voraussetzungen mitbringt, zeigte sie gestern beim Halbmarathon: mit einer deutlichen Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit auf 1:37:11 und Rang 23 bei den Frauen insgesamt.


Auch Christopher Bednar (1:21:20) und Mario Mostböck (1:25:53) durften mit ihren Leistungen zufrieden sein, die sie beide nach längeren Laufpausen erzielen konnten.

ÖSTM-Zusammenfassung: 1 x Bauchfleck, 1 x 4/100", 1 x 6/100", 2 x Gold, 1 x Silber

Andi Vojta (Gold über 1500m) und Brenton Rowe (Gold über 5000m, Silber über 1500m) erfüllten als Medaillenbänke des team2012.at die Erwartungen - und machten es dabei spannend!
Andi Vojta (Gold über 1500m) und Brenton Rowe (Gold über 5000m, Silber über 1500m) erfüllten als Medaillenbänke des team2012.at die Erwartungen - und machten es dabei spannend!

Zu den Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse in Rif (Salzburg) schickten wir eine feines Team. Elisabeth Pöltner-Holkovic startete über 1500m und 5000m, Timon Theuer über 5000m, Andi Vojta über 1500m und Brenton Rowe über 1500m und 5000m.

 

Am Samstag bei der Hinreise ein kleiner Dämpfer als Andi berichtete, dass er beim Einlaufen in der Früh ein krampfartiges Ziehen im Beinbeuger spürte. Damit war mal klar, dass er das 800m Rennen auslassen würde und stattdessen gleich einen Termin mit dem ÖLV-Masseur in Rif vereinbarte. 

 

Somit war Elisabeth als Erste an der Reihe: die erfahrene Läuferin (Jg. 72) teilte sich das 5000m-Rennen sehr gut ein und erreichte mit einem Sprinterfolg in der Verfolgergruppe den insgesamt 8. Rang in guten 18:49.

 

Dann kamen Timon und Brenton über die gleiche Distanz bei den Männern. Brentons Bestzeit war rund eine Minute besser als die des Zweitbesten im Feld, so konnte wohl ohne Arroganz davon gesprochen werden, dass er sich bei einem Sieg nicht einmal besonders auspowern wird müssen. Der EM-Starter führte auch schon bald das Feld an und lief souverän dem Sieg in 14:50 entgegen.


Etwas anders die Ausgangssituation für Timon: er brachte die schwächste Qualizeit aller Starter mit, hatte also keinen Medaillendruck. Er wusste aber, dass er zuletzt wieder sehr gut in Form gekommen war und dass es im Feld der Verfolger recht eng zugehen wird. So war es auch. Über weite Strecken führte er den Verfolgerpulk mit 72er/73er Runden an, nach ungefähr 4 Runden wurde das Tempo dieser Gruppe aber langsamer und es wurde - teilweise nebeneinander laufend - nur mehr taktiert. Tja, und dann passierte es: bei 2600m genau bei der Ziellinie rangelten 3 Läufer um 2 Positionen und: Platsch.

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Lemawork Ketema und Brenton Rowe mit guten Leistungen am EM-Schlusstag - team2012.at als einziger Verein Österreichs mit drei Athleten bei der EM!

Lema beim Halbmarathon in Amsterdam (Foto: Harald Fritz)
Lema beim Halbmarathon in Amsterdam (Foto: Harald Fritz)

Andreas Vojta ist am Donnerstag leider im 1500m Vorlauf ausgeschieden, aber am Schlusstag der EM in Amsterdam war unser Verein gleich mit 2 Läufern vertreten.

 

Lemawork Ketema (der eigentlich Lemawork Ketema Weldearegaye heißt) startete im Halbmarathon, wo er sich mit einer guten Leistung doch noch für den Olympia-Marathon empfehlen wollte. Er reiste am Donnerstag gemeinsam mit dem Mannschaftskollegen Edwin Kemboi direkt aus dem Höhentrainingslager in Iten (KEN) an und wurde vor Ort vom Betreuer/Manager Harald Fritz hervorragend auf das Rennen eingestellt.

 

Bereits bei der Streckenbesichtigung war klar, dass es trotz guter äußerer Bedingungen kein Halbmarathon für neue Bestzeiten wird, lediglich die Platzierung zählte. Zwei 90° Kurven direkt nach dem Start (Stürze inklusive) vor dem Reichsmuseum garantierten zwar spektakuläre Fernsehbilder, im Sinne der Athleten war das allerdings weniger.

 

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Andreas Vojta bei der EM in Amsterdam - Hoffnungen blieben unerfüllt

Screenshot von der ORF-Übertragung mit dem 1500m Starterfeld. Andreas Vojta ganz links.
Screenshot von der ORF-Übertragung mit dem 1500m Starterfeld. Andreas Vojta ganz links.

Es lief leider überhaupt nicht wie erwünscht für Andreas Vojta bei der EM. Beim heutigen 1500m Vorlauf war er chancenlos, wurde mit 3:46,32 Letzter im Vorlauf und gesamt 32. von 37 Startern bei der EM. Das entspricht zwar ziemlich exakt der entry list (nach Saisonbestleistung), aber das Anspruchsniveau ist für den Olympiastarter von 2012 natürlich wesentlich höher.

 

Der Einstieg in die Saison war mit 3:39 recht gut (die schnellste Zeit seit 2 Jahren), wenn basierend darauf eine weitere Steigerung passiert wäre. Die ist aber leider nicht passiert, trotz guter Trainingsleistungen (die Leistungen im aeroben Bereich und auch im Schnelligkeitsbereich waren objektiv so gut wie zu Zeiten, wo er seine Bestleistung (3:36,11) gelaufen ist) waren die Wettkampfleistungen bescheiden. 

 

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Tanja Stroschneider - Bericht vom Premium Europacup Rennen in Holten (NED)

Tanja Stroschneider beim heutigen Europacup-Rennen in Holten (Foto zVg)
Tanja Stroschneider beim heutigen Europacup-Rennen in Holten (Foto zVg)

Tanja Stroschneider, eine der besten Triathletinnen in Österreich, absolviert seit längerer Zeit ihr Lauftraining mit dem team2012.at.

 

Nach schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen im Vorjahr hat sie heuer wieder zu ihrer Klasse zurückgefunden. Vor einigen Wochen lief sie mit der Tempomacher-Hilfe unseres Marathonspezialisten Martin Mistelbauer in einem 5000m-Rennen das vom Triathlonverband geforderte Limit für eine Europacup-Teilnahme. Heute startete sie somit erstmals wieder bei einem internationalen Rennen und zwar dem Premium Europacup Rennen (Sprint) in Holten (NED).

 

Sie berichtet selbst von diesem Rennen:

 

"Platz 25 heute beim Premium Europacup in Holten und ich bin zufrieden! Nachdem ich jetzt doch sehr lange Zeit nicht mehr bei einem ITU Rennen am Start war, hab ich mich heute auf alles eingestellt... Ich kann mich noch an mein aller erstes Elite Rennen erinnern... Damals war ich beim Schwimmen zusammen mit 2 weiteren Athletinnen weit abgeschlagen, wurde am Rad dann überrundet und aus dem Rennen genommen. Und ich war heute auch auf dieses Szenario gefasst 😉 auch weil ich aus der Vergangenheit wusste, dass meine ersten Rennen einer Saison immer schwächer waren. Ich brauche meist 1-2 Rennen, bis ich wieder die nötige Härte für so ein Rennen habe. Bei einem Premium Europacup war schon mal vorne weg klar, dass er stärker besetzt sein wird, als die "normalen" Europacups. Und ich kann nur sagen: Es war super hart! Ich hab die erste Hälfte des Rennens wirklich unheimlich gelitten. Gerade beim Schwimmen hab ich die meisten Plätze verschenkt! Ich bin dieses wahnsinnig schnelle anschwimmen, die Schlägereien usw einfach nicht mehr gewohnt und ging auch mit großem Respekt an den Start, vielleicht sogar ein wenig zu verhalten. Da ja bei den Triathlons zu Hause meist die Damen extra starten und ich da fast immer alleine schwimme, hab ich da nie den nötigen Druck im Wasser, dass ich mich wo durchkämpfen muss. Das werde ich in den nächsten Wochen im Training noch ein paar mal versuchen zu simulieren.

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