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Letztes update: 23.9.2016


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Martin Mistelbauer verbessert seine Marathon PB in Berlin auf großartige 2:25:45! Bester Österreicher!

1:13:13 + 1:12:32 = 2:25:45!

 

Bericht folgt!

 

Tanja Bauer mit hervorragendem Marathondebut!

Tanja kämpft sich bravourös bei ihrem ersten Marathon ins Ziel (Foto: Martin Mistelbauer)
Tanja kämpft sich bravourös bei ihrem ersten Marathon ins Ziel (Foto: Martin Mistelbauer)

Tanja Bauer (team2012.at) ist heute ihren ersten Marathon gelaufen und hat auch einen feinen Bericht geschrieben:

 

"Marathondebüt ☑️ 🏃🏃🏃💪
3:31:35!!😍😍 5:01/km

ACHTUNG, laaaaaaanger Bericht, habe dafür leider keine eigene Homepage 😊

Das eine solche Distanz kein Vergnügen ist, hab ich geahnt, aber es war für mich ziemlich hart. 😬
Ich zog mir im Training eine kleine Muskelverspannung im Oberschenkel zu, hatte es aber ziemlich gut im Griff.
Tja ab km 27 machte sich diese Verspannung ordentlich bemerkbar, sobald der Fuß am Boden aufsetzte gabs mal einen "tollen" Stich.
Kann man genau gar nicht gebrauchen, vor allem da ich noch ein "paar km" ins Ziel hatte.
Ich wollte nur ins Ziel kommen mit einer halbwegs vernünftigen Zeit.
Ans Aufgeben dachte ich nie, dafür war mein Kopf viel zu stark, auf das ich verdammt stolz bin!

Und jetzt möcht ich mich zuerst mal bei der tollen Fahrradcrew bedanken, die mich die letzte Hälfte begleiteten und eine ganz tolle Unterstützung waren. DANKE 👍
meinem Papa Franz Bauer, meinem Onkel Gerhard Bauer meinen beiden Cousinen Sarah&Julia, und wer überraschte mich als ich aus dem Tunnel kam?? Martin Mistelbauer, der weiß wie sich die letzten km eines Marathons anfühlen.
Durch seine lustigen, motivierenden Sprüche und vor allem der Musik am Fahrrad konnte ich meine Schmerzen ein wenig ausblenden.
"Komm Tanja, den da vorne, den holst dir noch und jetzt den, schau die gehn alle ein, also hol sie dir usw." Einfach toll! 👍👍
Im Ziel empfingen mich dann meine Mama und mein Bruder Tim Bauer, die Freude war grooooß!!!

Ein großes DANKE an meinen Trainer Wilhelm Lilge, der mich mit seinem harten aber herzlichen? (Anm: na sicher!!!) 🤔😃Trainingsplan perfekt auf diese Distanz vorbereitete und seine motivierenden Worte, sei es im Fb oder persönlich immer aufbaute.
Es war nicht einfach, neben einem Schichtdienst mit Nachtdiensten und Überstunden darauf vorzubereiten aber ich bin unheimlich froh und auch stolz es geschafft zu haben.
Ich bin irrsinnig stolz in seinem Verein team2012.at zu sein! 👍

Bedanken möchte ich mich noch bei Mario Mostböck, der ebenfalls dem team2012.at angehört, für seine tollen Behandlungen als Sporttherapeut.
DANKE auch an meinen Masseur Werner Farmer der sich ordentlich ins Zeug legte und mir noch am Freitag eine Physiotherapeutin besorgte, die meine Beschwerden ein wenig erträglicher machte.

Danke an alle Freunde, sei es im Fb oder persönlich, die mir viel Glück und Erfolg wünschten, ihr seid einfach spitze!

Ich gratuliere auch meinen Freunden Monika Syslo, Susanne Schrack, Sigi und allen anderen ganz herzlich zu ihren tollen Leistungen 💪

Alles in allem war es toll diese Erfahrung machen zu dürfen auch wenn mich leider meine muskulären Beschwerden noch mehr leiden ließen ABER mein Kopf war stark genug es ins Ziel zu schaffen und das war mein persönlicher Erfolg auf den ich sehr sehr stolz bin.  Vor allem konnte ich trotz der Beschwerden mein Tempo fast gleichmäßig laufen.
Und als Draufgabe erreichte ich in meiner AK den 3. Platz und den 9. Gesamtrang, das machte mich noch glücklicher 😍
Ja DAS IST MARATHON, man weiß sozusagen nie was er mit einem macht 😃

Nächsten Sonntag ist der Berlin Marathon bei dem Natascha Marakovits, Jürgen Wukovits und Martin Mistelbauer ("Hamza") am Start stehen. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg und werde gedanklich bei euch sein."

 

Aber Tanja war nicht die einzige team2012.at-Athletin, die es aufs Stockerl schaffte. Auch Peter Pallierer durfte sich über 1:27:06 im Halbmarathon freuen und den 3. Platz in der AK M50. "Die Form kommt wieder", meinte Peter nach dem Rennen.

 

Elisabeth Pöltner läuft nun auch österreichischen 800m Rekord in der W40 - in ihrem ersten 800m Rennen!

Nach dem 1500m Rekord vor 2 Wochen startete Elisabeth Pöltner beim WLV-Meeting am 7.9. erstmal über 800m. Sie berichtet:

 

"Mein erster 800er - und dann gleich ein neuer österreichischer W40 Freiluft-Rekord mit 2:24,00 !
Die Wettkampfbedingungen beim letzten WLV Sommercup der Saison waren ja fast schon perfekt. Die Renneinteilung hingegen war sicherlich nicht ideal: ich war doch etwas überrumpelt von der ungewohnt schnellen Startgeschwindigkeit des Feldes und war für einen 800m Lauf sicherlich zu zögerlich. Und dann sind auch noch in der zweiten Runde die beiden Burschen vor mir gestürzt und ich musste spontan ein Ausweichmanöver hinlegen. 800m sind echt hart, aber es hat großen Spaß gemacht und die Distanz nehme ich sicher in mein Wettkampf-Programm auf. In der kommenden Woche ist aber vorerst Schluss mit den vielen Wettkämpfen - jetzt ist Regeneration angesagt."
Business Run war übrigens auch super; habe endlich wieder einmal meine bessere Hälfte geschlagen :-)

 

Österreichischer W40-Rekord über 1500m durch Elisabeth Pöltner-Holkovic!

Elisabeth Pöltner-Holkovic (hier bei der Siegerehrung mit Gerald Holkovic) zeigt einmal mehr mit hervorragenden Leistungen auf! (Foto: H. Pallitsch)
Elisabeth Pöltner-Holkovic (hier bei der Siegerehrung mit Gerald Holkovic) zeigt einmal mehr mit hervorragenden Leistungen auf! (Foto: H. Pallitsch)

Am vergangenen Wochenende fanden in Amstetten die Österreichischen Meisterschaften der Masters statt. Mit Elisabeth Pöltner-Holkovic, Gerald Holkovic und Jakub Bossowski war das team2012.at mit 3 Athleten vertreten.

 

Da Elisabeth in diesem Jahr über 1500m schon 2 x knapp unter der 5-Minuten Grenze geblieben war (u.a. bei den Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse, wo sie nur um 4/100" die Bronzemedaille verpasste), hatte sie den Ehrgeiz, einen Angriff auf den Österreichischen W40 Rekord zu starten.
Elisabeth berichtet selbst nach dem Rennen in Amstetten:

 

"Was macht jeder normale Mensch an dem letzten richtig heißen Wochenende im Jahr? Er packt seine Badesachen ein und geht schwimmen. Was machen hartgesottene Läufer älteren Semesters an einem solchen Wochenende? Sie packen ihre Spikes ein und fahren nach Amstetten ... zu den ÖSTM der Masters, um dort bei ziemlich irren Temperaturen auf der Laufbahn schwitzend ihre Kreise zu ziehen.

 

Aber der Ausflug nach Amstetten hat sich wirklich gelohnt: 3 mal am Start = 3 Medaillen und .... Geri (Anm: Gerald Holkovic) hat am Sonntag zu Mittag, bei ca 31 Grad die 1.500m in Angriff genommen und hat - nachdem er noch am Donnerstag davor am Cricket-Platz zum ersten Mal über 800m am Start gestanden ist (2:23,96 war seine Zeit) - in der Altersklasse M50 in 4,50,02 den dritten Platz belegt. Seine erste Medaille bei ÖSTM! Und das in einem wirklich starken Starterfeld in der M50. Übrigens war Geri sogar schneller als der Erstplatzierte in der Altersklasse M45 und die 800m Zeit vom Donnerstag hätte ihm den zweiten Platz in seiner Altersklasse über 800m beschert.

 

Ich bin am Vortag über 5.000m gestartet. Nachdem mein Schwerpunkt die 1.500m am Sonntag waren, wollte ich bei den 5.000m nicht alles aus mir herausholen - die Zeit von 19:03,46 hat aber für einen Sieg in meiner Altersklasse gereicht. Tja - und am Sonntag wollten wir´s dann wissen.... und es ist - trotz der hohen Temperaturen und der Tatsache, dass ich das Tempo alleine durchziehen musste - alles aufgegangen. Vergessen sind die Hundertstel, um die ich jeweils die Bronze-Medaillen bei den heurigen ÖSTM vergeben habe: denn mit einer Zeit von 4:51,15 konnte ich den 10 Jahre alten österreichischen Rekord in meiner Altersklasse, der bis dato mit einer Zeit von 4:54,62 von Franziska Gruber gehalten wurde, deutlich unterbieten! Neuer österreichischer Rekord über 1.500m in der Altersklasse W40 - na das lässt sich doch sehen!! Alles in Allem ein tolles Wochenende, tolle Veranstaltung, tolle Leistungen von all den teilnehmenden Masters - es hat wie immer großen Spaß gemacht!"

 

Aber auch Jakub Bossowski steuerte eine Medaille zu den Erfolgen bei: über 800m der M45 holte er mit 2:14,68 die Bronzemedaille!

 

Somit gab es bei diesen Masters-Meisterschaften insgesamt 4 Medaillen für das team2012.at!

Auch beim WLV-Meeting in der vergangenen Woche konnte sich ein Läufer des team2012.at über eine deutliche Steigerung seiner Bestleistung freuen: Matthias Rastbichler, der Sprinter des team2012.at, berichtet:

 

"Wenns läuft, dann läufts !

Heute bin ich nach meiner Urlaubs- und Krankheitspause endlich wieder über die 400m am Start gestanden. Wie immer bekam ich meine "Lieblingsbahn" mit der Nummer 8, das heißt die ganz äußere Bahn, auf der man wegen der Kurvenvorgabe nicht sieht, wo man im Rennen steht! Aber dieses Mal war mir das egal und ich konnte die ersten 250m super angehen, dann kam leider ein kleiner Einbruch bis ca 350m. Doch dieses Mal konnte ich noch ein paar Reserven rausholen und somit eine neue persönliche Bestzeit von 57,32sec erreichen. Diese Zeit bedeutet nun 1,26sec schneller als Ende Juni vor meiner "Pause". Jetzt gibt es noch am 6.September eine Chance diese Zeit zu verbessern bevor es in die Vorbereitung für die Wintersaison geht."

 

Wir gratulieren allen Athleten!

 

Martin Mistelbauer mit PB und andere gute Leistungen des team2012.at beim Halbmarathon bei "Kärnten läuft"

Martin Mistelbauer (in Bildmitte mit Stirnband) im Kreise seiner Trainingsgruppe kurz vor dem Rennen in Kärnten
Martin Mistelbauer (in Bildmitte mit Stirnband) im Kreise seiner Trainingsgruppe kurz vor dem Rennen in Kärnten

Der Halbmarathon im Rahmen von "Kärnten läuft" ist einer der wenigen großen Laufveranstaltungen Österreichs mitten im Sommer. Seit einer kleinen Änderung der Streckenführung im Vorjahr (wo Timon Theuer direkt nach Martin Mistelbauer ins Ziel kam und österreichischer U 23 Meister wurde) ist die Strecke sicherlich nicht die allerschnellste und Mitte August sind die Temperaturen vielleicht für kenianische Verhältnisse ganz gut, aber für die anderen meist zu warm.


Vom team2012.at starteten mit Martin Mistelbauer, Tanja Bauer, Christopher Bednar und Mario Mostböck gleich vier Athleten über den Halbmarathon. 

 

Für Martin Mistelbauer war es der letzte Testwettkampf in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon, wo er im vergangenen Jahr mit 2:26:54 seine bisherige Marathonbestzeit aufgestellt hatte.

 

 

Martin ("Hamza") berichtete nach dem gestrigen Rennen:

 

"Der Halbmarathon Kärnten läuft oder auch "wischiwaschi"-nass.
Knapp vorm Start in Velden kam die Sonne heraus und es begann richtig zu dampfen. Es war also ziemlich schwül und alle Läufer hatten damit sichtlich zu kämpfen. Irgendwie hab ich es verpasst, dass ich mich vorher informiere und in den Elite-Startblock komme, bzw. ließ man mich da kurzfristig nicht mehr hinein. Ich dachte eigentlich, das wäre (Netto-Zeitmessung) ohnehin egal, da wir gleich hinterher losgelassen werden, aber erst 5min vorm dem Start selbst hab ich erfragt, dass die Elite ca. 1:40 vor dem Rest des Feldes starten durfte. Darunter waren auch die Teilnehmer an der Kärntner Landesmeisterschaft und andere Läufer, wo ich in einer Gruppe hätte gut mitlaufen können. Im "normalen" Startblock dahinter war ich dann von meinem Start an praktisch die ganze Zeit allein und lief im Verlauf des Rennens einen großen Teil des "Elite-Feldes" auf.
Es war vom Start an sehr schwer ein Tempo zu finden da ich ja hinterher jagte, mein Kopf war daher leider nicht frei und konnte das Rennen nicht wirklich genießen. Dazu kamen die ganzen Fragen von der Seite und den Leuten, welche ich überholte, warum ich denn soweit hinten bin. Auch Timon fuhr am Rad mit und versuchte sein Bestes mich aufzumuntern jedoch war ich wirklich genervt. Ein kurzes "Lass mir bitte ein bissi Fokus" verstand er sofort und fuhr ab dann mit Abstand. Die Sonne verschwand nach ca. 5km jedoch war es immer noch super schwül. Ich rang oft um Luft und war so wie fast alle anderen Läufer "wischiwaschinass". Dazu kam eine leichte Brise von vorne welche die Bauchmuskeln so kühlte das ich fast ständig Seitenstechen verspürte. Ich krempelte dann mein T-shirt nach oben damit der Bauch halbwegs trocknen konnte. Bei km 10 kam ich schon ziemlich angeschlagen mit 32:57 durch, so 7 Sekunden Rückstand auf meine vorgenomme Marschroute. Diese Situation nervte mich schon ziemlich und ich war knapp daran, dass ich das Rennen vorzeitig beende.
Aber was soll ich sagen, alias Andi Vojta "Aufgeben gibts nicht -außer ma hat einen offenen Bruch" in diesem Moment wusste ich, dass ich die zweite Hälfte wohl nicht schneller laufen könne, aber ich wusste das ich vielleicht noch unter 1:10 laufen könnte. Langsam arbeitete ich mich an die Podestplätze der Kärntner Meisterschaften heran und zu meiner Überraschung wollten die sogar beim Überholen mitgehen. Also begann ich wieder zu erklären das ich 1:40 später gestartet war und das nicht so gscheit ist. Auch als ich dann auf die Podestplatzierungen der besten Österreich auflief und mir ein Begleitfahrrad zugestellt wurde, musste ich erklären.("wie heißt du? welche Nummer hast du?... usw..) In der zweiten Hälfte merkte ich, dass es - zumindest von den Haxen her - gar nicht so schlecht lief. Allein mein Organismus lies durch die Schwüle einfach kein schnelleres Tempo zu. Ich überholte auch bis auf Kemboi alle anderen Österreicher und die schnellste Frau, die im Elite-Startblock vor mir gestartet waren. Nach 1:10:17 kam ich als 11ter ins Ziel."

 

Auch wenn also nicht alles nach Plan gelaufen ist, Martin verbesserte damit seine bisherige Bestleistung aus dem Vorjahr um eine halbe Minute, wurde hinter dem Kärntner-Kenianer Edwin Kemboi bester Österreicher, was für den Marathon in Berlin jedenfalls zuversichtlich stimmt.

 

Sehr erfreulich auch die Leistung von Tanja Bauer. Die junge Polizistin aus Wien hat sich die letzten Jahre mit viel Disziplin und Training gewaltig gesteigert und will heuer in der Wachau ihren ersten Marathon laufen. Dass sie dazu mittlerweile die besten Voraussetzungen mitbringt, zeigte sie gestern beim Halbmarathon: mit einer deutlichen Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit auf 1:37:11 und Rang 23 bei den Frauen insgesamt.


Auch Christopher Bednar (1:21:20) und Mario Mostböck (1:25:53) durften mit ihren Leistungen zufrieden sein, die sie beide nach längeren Laufpausen erzielen konnten.

ÖSTM-Zusammenfassung: 1 x Bauchfleck, 1 x 4/100", 1 x 6/100", 2 x Gold, 1 x Silber

Andi Vojta (Gold über 1500m) und Brenton Rowe (Gold über 5000m, Silber über 1500m) erfüllten als Medaillenbänke des team2012.at die Erwartungen - und machten es dabei spannend!
Andi Vojta (Gold über 1500m) und Brenton Rowe (Gold über 5000m, Silber über 1500m) erfüllten als Medaillenbänke des team2012.at die Erwartungen - und machten es dabei spannend!

Zu den Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse in Rif (Salzburg) schickten wir eine feines Team. Elisabeth Pöltner-Holkovic startete über 1500m und 5000m, Timon Theuer über 5000m, Andi Vojta über 1500m und Brenton Rowe über 1500m und 5000m.

 

Am Samstag bei der Hinreise ein kleiner Dämpfer als Andi berichtete, dass er beim Einlaufen in der Früh ein krampfartiges Ziehen im Beinbeuger spürte. Damit war mal klar, dass er das 800m Rennen auslassen würde und stattdessen gleich einen Termin mit dem ÖLV-Masseur in Rif vereinbarte. 

 

Somit war Elisabeth als Erste an der Reihe: die erfahrene Läuferin (Jg. 72) teilte sich das 5000m-Rennen sehr gut ein und erreichte mit einem Sprinterfolg in der Verfolgergruppe den insgesamt 8. Rang in guten 18:49.

 

Dann kamen Timon und Brenton über die gleiche Distanz bei den Männern. Brentons Bestzeit war rund eine Minute besser als die des Zweitbesten im Feld, so konnte wohl ohne Arroganz davon gesprochen werden, dass er sich bei einem Sieg nicht einmal besonders auspowern wird müssen. Der EM-Starter führte auch schon bald das Feld an und lief souverän dem Sieg in 14:50 entgegen.


Etwas anders die Ausgangssituation für Timon: er brachte die schwächste Qualizeit aller Starter mit, hatte also keinen Medaillendruck. Er wusste aber, dass er zuletzt wieder sehr gut in Form gekommen war und dass es im Feld der Verfolger recht eng zugehen wird. So war es auch. Über weite Strecken führte er den Verfolgerpulk mit 72er/73er Runden an, nach ungefähr 4 Runden wurde das Tempo dieser Gruppe aber langsamer und es wurde - teilweise nebeneinander laufend - nur mehr taktiert. Tja, und dann passierte es: bei 2600m genau bei der Ziellinie rangelten 3 Läufer um 2 Positionen und: Platsch.

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