team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 22.4.2018


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Wien-Marathon 2018

Lisa-Maria Leutner mit einem Trikot, mit dem ihre Mutter schon lief, vor der Staatsoper knapp vor dem Ziel
Lisa-Maria Leutner mit einem Trikot, mit dem ihre Mutter schon lief, vor der Staatsoper knapp vor dem Ziel

Der Wien-Marathon des Jahres 2018 wurde - wie vorhergesagt - von viel zu warmen Bedingungen für Top-Zeiten geprägt.

 

Viele Läufer mussten dehydriert oder von Krämpfen geschüttelt das Rennen aufgeben, umso mehr zählen die Leistungen jener, die es ins Ziel geschafft haben, auch wenn die erreichten Zeiten oft nicht der gerechte Lohn für die monatelange, harte Arbeit waren.

 

Aber Sport ist nicht primär "gerecht", sondern ein Sammelbecken von Emotionen der gesamten Bandbreite. Das "durften" heute viele Läufer erleben.

 

Die Leistungen der team2012.at-Läufer und der anderen von uns betreuten Läufer sind deshalb mehr als beachtenswert:

 

Im Marathon der Männer belegte Christopher Bednar in 2:47:02 den 35. Gesamtrang bei den Männern (12. Österreicher). An seine im Vorjahr in München gelaufene Bestzeit von 2:38:42 konnte er bei diesen Bedingungen natürlich nicht herankommen.

 

Nicht weit dahinter kam Michael Höflechner in ebenfalls sehr guten 2:51:54 ins Ziel.

 

Die volle Bandbreite an Emotionen begleitete Lisa-Maria Leutner bei ihrem ersten Marathon. Die Läuferin, die noch immer u.a. den U 18 Straßenlaufrekord über 5km (17:27 aufgestellt im Alter von 15 Jahren) hält, hat um Weihnachten herum wieder mit dem Lauftraining begonnen und peilte eine Zeit im Bereich von 3 Stunden an.

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Österreichische Meisterschaften im 10km Straßenlauf (5km U 18) - weiterer Titel für Andreas Vojta

Andreas Vojta ein paar hundert Meter vor dem Ziel auf der Ringstraße
Andreas Vojta ein paar hundert Meter vor dem Ziel auf der Ringstraße

Wie schon im vergangenen Jahr fanden die österreichischen Meisterschaften im Straßenlauf (10km für die allgemeine Klasse, 5km für die U 18 Läufer) am Vortag des Wien-Marathons in der Bundeshauptstadt statt. Wien hat zwar keine Leichtathletik-Anlage, auf der Staatsmeisterschaften der Stadion-Leichtathletik durchgeführt werden können, aber immerhin geeignete Straßen zum Laufen...

 

Die Strecke an sich ist schon etwas Besonderes, man kann nicht alle Tage vom Prater über die Ringstraße bis zum Ziel vor dem Rathaus laufen. Das Ziel liegt allerdings etwas höher als der Start und die Temperaturen (beim Start ca. 27 Grad) bedeuteten keine guten Voraussetzungen für schnelle Zeiten.

 

Vom team2012.at war ein starkes Team am Start, angeführt von Titelverteidiger Andreas Vojta, der erst vor zwei Tagen aus dem Höhentrainingslager in Flagstaff (USA) zurückgekehrt war. Trotz Jetlag und vom Trainingslager noch etwas schweren Beinen war eine Zeit unter 30:00 das Ziel.

 

Andreas machte von Beginn an ziemlich Druck, lief vom Startschuss weg an der Spitze des Feldes, wo er ca. ab km 2 alleine in Front lief. Die 5km-Marke - noch im Prater - passierte er in ca. 14:40, dann kam aber der schwierigere Streckenteil, der zudem meist in der Sonne lag. Andreas wurde etwas langsamer, aber spätestens bei km 9, die in genau 27:00 passiert wurden, war klar, dass mit einem kleinen Griff in die anaerobe Kiste am Ende eine 29 am Display vorne stehen würde. So war es auch. Mit 29:58 lief er fast auf die Sekunde genau gleich schnell wie im Vorjahr und verteidigte den Meistertitel souverän vor Stephan Listabarth (30:22) und Isaac Kosgei (30:54), mit dem Andreas schon bei seinen Trainingslagern in Kenia trainiert hatte.

 

Zweitschnellster team2012.at-Läufer war unser Orientierungsläufer Erik Simkovics, der mit 34:09 knapp vor dem von uns betreuten Berglaufspezialisten Lukas Gärtner (34:19; LTV Köflach) ins Ziel kam. Mario Mostböck komplettierte mit 38:23 unsere Herrenmannschaft, die in der Teamwertung immerhin den 5. Rang belegte. 


Bei den Damen war dieses Mal Anna Simkovics als schnellste Läuferin unseres Vereins im Ziel, ihre 39:14 und Rang 11 verdienen einer entsprechenden Würdigung, ebenso wie die 43:14 und Rang 29 bei dieser österreichischen Meisterschaft für Tanja Bauer, die damit rund zwei Minuten schneller als im vergangenen Jahr lief.

 

Die jungen Läufer in der U 18 Klasse hatten die 5km am Programm. In diesem Bewerb startete wie im Vorjahr Florian Gaube, der sich heuer auf 22:26 steigern konnte. In der Wiener- Meisterschaftswertung gewann er damit die Silbermedaille!

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Trotz Sturm nicht vom Winde verweht!

Tanja Bauer am Weg zu einer neuen Bestzeit (Foto zVg)
Tanja Bauer am Weg zu einer neuen Bestzeit (Foto zVg)

Unser Vereinsmitglied und Masseur Mario Mostböck veranstaltete am Ostersonntag erstmals in seiner Heimatgemeinde Oberhausen (im Marchfeld am Rand von Wien) den "Frühlingslauf" über 10km. 

 

Die Veranstaltung war bestens organisiert und der Frühlingslauf ist einer der wenigen Läufe mit einer regelkonformen (AIMS-) Vermessung und Pentek-Chipzeitmessung. Die Zeiten zählen also richtig!

 

Leider hatten die Teilnehmer ziemlich mit dem heftigen Wind zu kämpfen. Umso erstaunlicher ist es, dass Tanja Bauer mit 43:14 (4:19/km) eine neue persönliche Bestleistung über die 10km-Distanz erzielen konnte. Damit erreichte sie auch rund eine halbe Minute hinter der Damensiegerin den 3. Gesamtrang. Kaum jemand wie Tanja verkörpert im Laufsport die perfekte Kombination von Konsequenz und Freude am Laufen, was ihr sicherlich noch weitere Bestzeiten bescheren wird. Solche Athletinnen sind in unserer Gruppe immer willkommen!

 

Aber auch bei den Männern gab es sehr erfreuliche Leistungen:
Philip Hermann (ehemals Hantschk) erreichte bei den Männern mit 35:20 den zweiten Gesamtrang und wurde nur vom Iren Donal Coakley geschlagen. Philip konnte sich kurz seiner Kinder-Betreuungspflichten entziehen und nützte diese Zeit perfekt.

 

Nicht weit dahinter auf Platz 4 lief Vereinskollege Philipp Meixner mit 36:17 ins Ziel.

 

Es gab von allen Seiten überaus positives Feedback und Mario wird den Lauf nächstes Jahr sicher wieder veranstalten, allerdings eher nicht am Ostersonntag, weil dieser Termin viele Familien wohl von einer Teilnahme abgehalten hat.

 

Jetzt fliegt Mario nach Berlin zum Halbmarathon, wo er am 8.4. auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit sein wird.

Siege unserer betreuten Athleten in Wien und in der Schweiz

Philip Herrmann (Hantschk), hier mit seiner Tochter
Philip Herrmann (Hantschk), hier mit seiner Tochter

Der Wiener Feuerwehrlauf wird in Gedenken an Michael Podhornik durchgeführt, ein junger Feuerwehrmann, der 1996 tragischerweise bei einem Einsatz im Prater von einem Baum erschlagen wurde. Michael war auch Läufer und Triathlet und wurde damals als Sportler von mir betreut. Seit damals findet der Gedenklauf im Prater statt.

 

Am vergangenen Sonntag startete Philip Herrmann (vor seiner Verehelichung: Philip Hantschk) über die 10km-Distanz und durfte sich über einen überlegenen Gesamtsieg freuen.

Er berichtet selbst:

 

"Wenig Schlaf die ganze Woche aufgrund von etlichen Dienstreisen. Wenn man am Tag vorm Wettkampf gar nicht läuft, ist das einfach scheiße. Hab mich beim einlaufen so schlecht gefühlt, richtig quälen müssen. 

 

Strecke ist cool, sehr kurzweilig, dafür vielleicht nicht unbedingt bestzeitentauglich. Sehr starker Wind aus Richtung Lusthaus kam noch dazu. Konnte sehr gleichmäßige 5er Splits laufen, allerdings komplett allein. Bin mit der Zeit von 34:49 sehr zufrieden. Ob es wirklich 10km waren, who knows. Zwei Freunde hatten nach dem 15er knapp über 15km auf der Uhr stehen. Dürfte also annähernd hinkommen."

 

Zur gleichen Zeit gewann die von uns betreute Karin Freitag (sie startet für ihren Tiroler Verein LG Decker Itter) beim Halbmarathon in Oberriet (Rhylauf) in sehr guten 1:19:05. 

Karin berichtet: 

"Tagessieg beim Halbmarathon / Rhylauf in der Schweiz in Oberriet in 1:19:05 vor Zipser Katharina (1:21:10) und Erat Lucia (1:23:03).

Schönes sonniges Wetter aber der sehr starker Wind hat heute keine schnellen Zeiten zugelassen, auch hatte ich 200m mehr auf meiner GPS Uhr als bei der VCM Winterlaufserie. Deshalb habe ich mich über das Ergebnis und den Sieg doch gefreut.

Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass der Körper schon besser entwickelt ist als vor einem Monat."

 

 

Elisabeth Pöltner-Holkovic ist 1500m Europameisterin der W45!

Elisabeth Pöltner-Holkovic auf dem Weg zum Europameistertitel in Madrid
Elisabeth Pöltner-Holkovic auf dem Weg zum Europameistertitel in Madrid

Elisabeth Pöltner-Holkovic hat sich einen Traum erfüllt: Nach vielen österreichischen Rekorden in ihrer Altersklasse über 800m und 1500m und Staatsmeisterschaftsmedaillen in der allgemeinen Klasse fuhr sie nach Madrid, um dort bei den Hallen-Europameisterschaften der Masters zu starten.

Heute gelang ihr dort die Sensation: über 1500m holte sie in 4:48,16 und mit rund zwei Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte die Goldmedaille!

 

Hier ihr Bericht:

 

"Unglaublich war's! Unglaublich aufregend, unglaublich schön - und eine unglaubliche Stimmung. Also so eine Masters-EM können wir nur jedem empfehlen. Da wird in jeder Altersklasse mit vollem Herzblut gekämpft, kein Meter verschenkt, attackiert, gerangelt, gejubelt ... In einer solchen Atmosphäre laufen zu dürfen, alleine dafür zahlt sich die Reise aus. Beeindruckend ist die Leistungsdichte, v.a. bei den Männern, da bleibt einem bei so manchem M60 Rennen noch ordentlich die Spucke weg!

 

Geri ist bei den M50 1500m am Start gestanden: 4 Läufe hat's alleine in dieser Altersklasse gegeben; Geri war beim dritten Lauf dabei (zweitlangsamste). Ein Brite, Geri  - und 11 Spanier ... na das war ein Lauf! Auch wenn Geri aufgrund einer lästigen Verkühlung keine top-Zeit laufen konnte, er hat die Stimmung, das Drumherum und den Wettkampf sehr genossen.

 

In der W45 hat es nur 2 Läufe gegeben, aber immerhin insgesamt 22 Meldungen. Auch wenn wir aufgrund der gemeldeten Zeiten mit einer Medaille spekuliert haben. Wie's so schön heißt: die Konkurrenz und der Teufel schlafen nicht - wer weiß, was am Tag X passiert. Vor allem die zweitplatzierte Spanierin war nicht zu unterschätzen - sie hat top 800m Zeiten stehen und war mit einer 4:47 Zeit gemeldet. Dass sie am Vortag 800m in 2:20,11 gelaufen ist - übrigens neuer spanischer Nationalrekord in der Klasse W45, wie sie mir nachher erzählt hat - war für mich natürlich ein Vorteil.

Die Strategie war somit klar: nix anbrennen lassen, von Anfang an ein hohes Tempo laufen und eher nicht taktieren. Der Start war etwas irritierend - statt loszurennen ist die Gruppe losgezuckelt, ich hab mich von 4 Leuten irgendwo in der Mitte einkeilen lassen (das wird mir auch nimma passieren!) und musste zuerst einmal ganz nach außen, um die Gruppe überholen zu können. Der erste 100er in 21'.... viel zu langsam. Also ab an die Spitze, Tempo aufnehmen und den Lauf durchziehen. Die Sekunden, die auf den ersten 200m liegen geblieben sind, waren natürlich nicht mehr aufzuholen. War aber Gott sei Dank auch nicht notwendig, die Zeit ist bei einem solchen Rennen sowieso sekundär.

Geri hat mir von außen bei jeder Runde Bescheid gegeben, ob das Tempo und vor allem der Abstand zur zweiten Gruppe passt. Trotzdem: meine Befürchtung, dass die Spanierin unbedingt die Goldene machen möchte und auf der letzten Runde vielleicht noch ordentlich zulegt, ist mir im G'nack gesessen. Aber letztendlich war es dann doch ein ungefährdeter Sieg - ins Ziel zu kommen und zu hören "The European Champion - Elisabeth Poltner-Holkovic - Austria!!" wow - das kann was...

Die Hallensaison hat also einen mehr als würdigen Abschluss gefunden - schön war´s - nächstes Jahr auf ein Neues!

 

Liebe Grüße aus Madrid!

Elisabeth & Gerald"

 

Hier geht's zu den Ergebnissen.

 

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Laktat- und Frühlingsgefühle auf der Hauptallee

Ob Anika "ja" gesagt hat, wissen wir nicht. Oder war es doch nur beim Umhängen der Medaille im Ziel für HM-Sieger Martin Mistelbauer?
Ob Anika "ja" gesagt hat, wissen wir nicht. Oder war es doch nur beim Umhängen der Medaille im Ziel für HM-Sieger Martin Mistelbauer?

Der Wiener Prater und die Hauptallee haben die letzten Tage nicht unbedingt für positive Schlagzeilen gesorgt. Heute war dieser Teil Wiens aber fest in Läuferhand (bzw. -fuß), da schaute die Sache gleich ganz anders aus.

 

Die frühlingshaften Temperaturen sorgten für eine positive Stimmung und riesige Teilnehmerfelder beim letzten "VCM-Vorbereitungslauf", in Kombination mit dem etwas zu starken Wind waren die Bedingungen zumindest für die schnellen Läufer aber objektiv nicht so gut wie z.B. vor einer Woche, wo es viel kälter und fast windstill war.

 

Heute gabs die Optionen 7,14, HM oder 28km, wobei zum oberen Ende hin die Teilnehmerzahlen immer kleiner wurden - ein Vorteil bei den Überrundungen. Diese waren für Martin ("Hamza")Mistelbauer öfter der Grund für eine unfreiwillige Streckenverlängerung, dafür boten sie auch Kurzweiligkeit.

 

Martin lief vom Start weg über den HM ein ziemlich einsames Rennen, ab etwa der Hälfte gings mit Überrundungen lost. Die meisten Läufer gaben rücksichtsvoll die Ideallinie frei und feuerten Martin auch an, aber es gibt leider immer mehr Läufer, die mit Kopfhörern und lauter Musik in ihrer eigenen Welt laufen und so (für beide Beteiligten) gefährliche Situationen schaffen.

 

Wie auch immer, Martin kam nach 1:10:36 und mit über 4 Minuten Vorsprung auf den Zweiten ins Ziel, womit er nur ein paar Sekunden über seiner Bestzeit blieb. Wenn er jetzt bis zum VCM fit bleibt und keinen gröberen Blödsinn anstellt, wird er dort sicher eine eindrucksvolle Leistung abliefern.

 

Ebenfalls über den Halbmarathon startete Otto Rosenauer, der sich in 1:26:00 über eine persönliche Bestzeit freuen durfte. Sein großer Traum, einen Marathon unter 3:00 zu finishen, rückt damit immer näher... Sein Kommentar nach dem Rennen: "Neue PB - juchey, jetzt esse ich eine Pizza!"

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