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Letztes update: 18.2.2019


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



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Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Jubiläum: Andreas Vojta holt zum 10. Mal in Folge den 1500m-Hallenstaatsmeistertitel!

Andreas Vojta beim heutigen Zieleinlauf über 1500m. Die 10 ausgetreckten Finger sind nicht Zufall! (PS: im Hintergrund der Funktionär, der mich rausschmeißen wollte)
Andreas Vojta beim heutigen Zieleinlauf über 1500m. Die 10 ausgetreckten Finger sind nicht Zufall! (PS: im Hintergrund der Funktionär, der mich rausschmeißen wollte)

Im Februar 2010 gewann Andreas Vojta zum ersten Mal die 1500m bei den Hallenstaatsmeisterschaften, nachdem er sich im Sommer zuvor den ersten Freilufttitel geholt hatte. Seither hat er den Hallentitel in dieser Disziplin, in der er auch 2012 bei den Olympischen Spielen startete, in ununterbrochener Reihenfolge gewonnen.

 

Heute bot sich also die Gelegenheit zum zehnjährigen Jubiläum einer Siegesserie, die es im ÖLV-Bereich für einen Läufer noch nie gegeben hat. Mittlerweile ist die 1500m-Distanz für Andreas eine Unterdistanz und es war ihm bewusst dass vor allem Dominik Stadlmann, der gestern überlegen die 800m gewinnen konnte, bei einem taktisch dominierten Rennen im Zielspint ein mindestens ebenbürtiger Gegner wäre.

 

Deshalb war der Plan, dass Andreas die 1000m in 2:31 - 2:32 passieren sollte, um die taktischen Möglichkeiten seiner Gegner etwas einzugrenzen. Dieses Tempo von vorne alleine zu laufen stellt auch für einen Andreas Vojta eine große Herausforderung dar. Er setzte den Plan mit Rundenzeiten von 29,6" - 31,2" perfekt um und passierte die 1000m in knapp 2:32. Gleich mehrerer Läufer nützten seine Tempoarbeit zu eigenen persönlichen Bestzeiten.

 

Trotzdem bildete sich kurz nach der 1000m Marke - wie bei diesem Tempo erwartet - eine Lücke hinter Andreas und der erfolgreichste österreichische Mittelstreckenläufer der Gegenwart ging bereits siegessicher auf die Schlussrunde.

 

In 3:47,75 - zugleich Saisonbestzeit -  lief er letztlich ungefährdet ins Ziel, wobei Dominik Stadlmann mit einer sehr schnellen letzten Runde seine eigene Bestzeit pulverisieren konnte.

Beim Überlaufen der Ziellinie zeigte Andreas alle zehn Finger mit entsprechender Bedeutung (was macht er nächstes Jahr???) und freute sich zu Recht über diesen großen Erfolg.

 

Diese Leistung stimmt auch zuversichtlich für die letzten beiden Wochen der Vorbereitung auf die Hallen-EM in Glasgow, wo Andreas über 3000m starten wird.

 

Einen weiteren - allerdings eher negativen - Höhepunkt stellte der Umstand dar, dass ich (als WLV-Sportdirektor bin ich Vorstandsmitglied des veranstaltenden Landesverbandes) beim Fotografieren von Funktionären, die bereits in der Vergangenheit mehrmals durch Verhaltensoriginalität aufgefallen sind, massiv behindert wurde.

 

Es wurde mir  - von einem Vorstandskollegen - wörtlich mit der Polizei gedroht. Ein anderer - vom ÖLV hochgejubelter -  Funktionär, der sich schon in der Vergangenheit wiederholt gegen Sportler und Vereine erfolgreich engagiert hatte, drohte mit der Einleitung eines Disziplinarverfahrens und fuchtelte mit gelben und roten Karten herum. Dabei scheint diesen Funktionären nicht einmal die Bedeutung des Begriffes "Innenraum" (in dem ich mich nämlich eindeutig nicht befunden habe) bekannt zu sein. Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, begab ich mich natürlich auf die Tribüne. Deshalb gibt es auch kaum brauchbare Fotos von diesem Rennen (auch das Zieleinlauffoto entstand von der Tribüne), wobei nicht wirklich nachvollziehbar ist, welchen Nutzen die Sportler und die österreichische Leichtathletik aus einem derartigen Verhalten ziehen können. 

 

Da ich aufgrund eines absurden Beschlusses des ÖLV-Vorstandes ohnehin von der Betreuung meiner Athleten auf internationaler Ebene (lebenslänglich?) ausgeschlossen bin, würde mich das heute angekündigte Disziplinarverfahren nicht sonderlich treffen und ins Gefängnis wurde ich bis jetzt auch nicht gebracht ;-) Ich gestehe aber, dass ich mich auch weiterhin mit Herzblut für den Sport und gegen das Funktionärsunwesen (Anm: die meisten machen natürlich einen super Job!) engagieren werde.

 

Da der ÖLV zur Hallen-EM keinen Lauftrainer mitnimmt (Andreas Vojta ist der einzige qualifizierte ÖLV-Läufer), hat man - ohne Rücksprache mit dem Heimtrainer - den deutschen Athleten Richard Ringer (derzeit bester DLV-Langstreckler und Lebensgefährte/Trainer von Nada-Ina Pauer) gebeten, dass er in Glasgow eine Art Coaching-Funktion für Andreas Vojta vor Ort vornimmt. Nada hat sich dafür persönlich bei mir "entschuldigt", allerdings sehe ich grundsätzlich sehr positiv und Andreas wird somit besser betreut sein als bei vorhergehenden Meisterschaften, wenn auch die Vorgangsweise des ÖLV wieder typisch ist...

 

Auch "Krone.at" berichtet von diesem Jubiläums-Lauf

 

Ergebnisse

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Wieder zahlreiche Spitzenplatzierungen der team2012.at-Läufer beim WLV-Crosscup

Thomas Rabl, einer unserer Läufer, der das Angebot des WLV-Crosscups nützte (Foto: privat)
Thomas Rabl, einer unserer Läufer, der das Angebot des WLV-Crosscups nützte (Foto: privat)

Am vergangenen Sonntag fand der 3. Bewerb zum WLV-Crosscup am LAZ-Wien statt. Und wieder waren sich alle Teilnehmer einig: der Bewerb muss nächstes Jahr auf alle Fälle größer werden, so ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, so viel Spaß und Trainingseffekt für alle Langstreckler gibt es sonst kaum bei einem Rennen.

 

Beim 3. Lauf dieser Serie konnten sich mehrere Läufer von unserem Verein über Spitzenplatzierungen freuen: Edin Harbas belegte in der AK über die Kurzstrecke den 4. Rang, ebenso wurde Ücler Yilmaz 4. in der M 30.

 

Über die Langstrecke (9350m) belegte Elisabeth Pöltner-Holkovic den 2. Gesamtrang bei den Damen, bei den Herren kamen mit Philip Herrmann, Clemens Winter und Philipp Meixner gleich drei team2012.at-Läufer hintereinander auf den Rängen 4, 5 und 6 der M 30 ins Ziel.

 

In der M 40 schaffte Christian Wurzberger mit Rang 3 einmal mehr den Sprung aufs Stockerl (mit Schokolade belohnt!), in der gleichen Kategorie belegte Thomas Rabl den 6. Rang. Und Gerald Holkovic rundete das erfreuliche Ergebnis mit Rang 4 in der M 50 ab, wobei er 5 Sekunden hinter seiner Frau Elisabeth ins Ziel kam.

 

 

ERGEBNISSE

Andreas Vojta unterbietet Limit für die Hallen-EM deutlich!

Andreas Vojta hat es wieder geschafft: nach 2011, 2013, 2015, 2017 wird er auch 2019 in Glasgow - und damit das fünfte Mal in Folge - bei einer Hallen-EM dabei sein!

 

Beim heutigen Gugl-Indoor in Linz startete er das erste Mal in der Saison über 3000m und nützte das gute Feld für ein schnelles Rennen. Die Arbeit der österreichischen (!) Tempomacher (Tobias Rattinger, Niki Franzmair) funktionierte hervorragend, Andi passierte die 1500m-Marke in ca. 4:02 und wirkte noch recht entspannt.

 

Dann wurde das Tempo an der Spitze erhöht und zum Ende hin immer schneller. Die Spitze schaltete sozusagen zwei Gänge höher, bei Andi war es zumindest einer. Mit ca. 4:02,5 und 3:57,5 blieb er zwar gerade nicht unter der 8-Minuten Schallmauer, aber mit 8:00,09 blieb er trotz einiger unrhythmischen Runden zu Beginn (Rundenzeiten von 30 - 33") - und ganz zu Beginn fast gleich ein Sturz - recht deutlich unter der geforderten EM-Qualifikationsmarke von 8:05. Damit ist er wohl wieder der einzige österreichische Mittel- und Langstreckenläufer, der den ÖLV bei dieser Meisterschaft vertreten wird!

 

In der Vorbereitung auf die EM (1. - 3.3. in Glasgow) wird er am kommenden Wochenende noch bei den Hallenstaatsmeisterschaften in Wien starten.

 

ERGEBNISSE

 

2 Siege und mehrere Topplatzierungen unserer Läufer beim 2. Lauf zum WLV-Crosscup

Clemens Winter gewinnt überlegen die Kurzstrecke des 2. Laufes zum WLV-Crosscup (Foto von Königstetten 2018)
Clemens Winter gewinnt überlegen die Kurzstrecke des 2. Laufes zum WLV-Crosscup (Foto von Königstetten 2018)

Unser Fahrradmechaniker Clemens Winter scheint im Trainingslager in Portugal alles richtig gemacht zu haben:


Gestern gewann er in 20:54 überlegen die Wertung der allgemeinen Klasse auf der Kurzstrecke (5750m) beim 2. Lauf zum WLV-Crosscup. Er teilte sich das Rennen gut ein und kam auch mit den Bedingungen bestens zurecht.

 

Wie schon vor 2 Wochen gewann Markus Reißelhuber (Jg. 2005) das Rennen der männlichen U 16 souverän!

 

Aber auch dahinter gab es erfreuliche Leistungen beim anspruchsvollen Lauf im Gelände, der wieder bestens und liebevoll organisiert war. 

 

Christian Wurzberzger lief über die Langstrecke (9350m) mit 38:12 rund zwei Minuten schneller als beim 1. Lauf vor zwei Wochen und schaffte damit als 3. in der M 40 den Sprung aufs Stockerl - und damit zur heiß begehrten Tafel Schokolade!

 

Das gleiche Kunststück - Rang 3 - gelang Thomas Rabl über die Kurzstrecke in der M 40, die er in 25:12 bewältigte und auch Yilmaz Ücler schaffte das erste Mal nach seinem Comeback (nach ca. 10-jähriger Pause) den Sprung aufs Schokoladen-Stockerl mit Rang 3 und 23:08 in der M 30.

 

Noch schneller über die Langstrecke war Philip Herrmann der in der allgemeinen Klasse, wo er mit 35:12 die Schokolade nur knapp verpasste und Rang 4 belegte. Er schildert das Rennen und seine ganz persönliche Vorbereitung folgendermaßen: 

 

"Leider verliefen die Tage davor nicht optimal. Nacht von Donnerstag auf Freitag hat die gesamte Familie auf oder über der Toilette verbracht. Freitag und Samstag dementsprechend nur von Zwieback und Soletti ernährt. Wollte eigentlich die Kurzstrecke laufen, aber nachdem ich Pancake-Frühstück versprochen hatte, konnte ich mich erst um 12h wieder bewegen :)

 

 

 

Bin die ersten drei Runden ambitioniert angegangen, aber hab dann einen Gang zurückgeschaltet und bin es solide ins Ziel gelaufen. Hab eigentlich fix mit der Milka gerechnet, aber der Drittplatzierte ist anscheinend jünger als er aussieht :)"

 

 

Bernhard Fähnrich wagte sich auch erstmals auf WLV-Crosscup-Strecke und belegte über die Langstrecke Rang 6 in der M 40.

 

ERGEBNISSE

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Halleneinstieg von Andreas Vojta: so lala...

Andreas Vojta kurz nach dem Start des heutigen 1500m-Rennens
Andreas Vojta kurz nach dem Start des heutigen 1500m-Rennens

Kaum zurück aus dem gut verlaufenen Trainingslager in Portugal (auf tollen Sportstätten - finanziert von der EU), startete "Laufheld" Andreas Vojta heute beim "Vienna Indoor International" über die 1500m-Distanz.

 

Mittlerweile ist diese Distanz, über die er bei den Olympischen Spielen 2012 startete, eher eine kurze, hoch intensive Sprintdistanz. Die Erwartungen waren deshalb auch nicht in Richtung einer neuen Bestzeit ausgerichtet, aber das EM-Limit (3:45) hätte es schon sein dürfen, auch wenn ein EM-Start über die 3000m-Distanz angepeilt wird.

 

Andreas war der einzige Österreicher im 14-köpfigen A-Lauf, am Start und in den ersten Runden alles nach Plan, also Rundenzeiten von 29 - 30". Dann wirkte er bei 700m und 900m etwas unschlüssig, als drei Läufer nebeneinander in die Kurve gingen. Der richtige und erhoffte "Kick" fehlte jedenfalls, Andreas kam nach 3:47,92 ins Ziel und konnte auch kein Wörtchen um den Sieg in diesem Rennen (Siegerzeit 3:44) mitreden.

Was war los?

 

Andreas nach dem Rennen: "Ich hab ungefähr nach der Hälfte ein Ziehen an der Oberschenkelrückseite gespürt, wo ich das Gefühl hatte, wenn ich jetzt voll reinsteige, dann passiert etwas. Deshalb bin ich das Rennen eher vorsichtig zu Ende gelaufen."

 

Also eine Verletzung jetzt zu Beginn der Hallensaison wäre mehr als unpassend, sind wir froh, dass nicht mehr passiert ist.

Deshalb ging Andreas nach der Dopingkontrolle auch gleich weiter zum ÖLV-Masseur in der Halle.

Ernst wird es dann am 9.2. in Linz, wo Andreas beim "Gugl Indoor" das EM-Limit über 3000m (8:05) unterbieten möchte. Im "Normalzustand" sollte das kein allzu großes Problem darstellen, aber warten wir mal die nächsten Tage ab.

ERGEBNIS des heutigen Rennens (A- und B-Lauf kombiniert)

VIDEO (danke an Hosl!)

Die "Holkis" - unser Rekord-Ehepaar!

  Das erfolgreiche Masters-Paar Elisabeth Pöltner-Holkovic und Gerald Holkovic (hier auf einer Archivaufnahme vom Sommer 2018)
Das erfolgreiche Masters-Paar Elisabeth Pöltner-Holkovic und Gerald Holkovic (hier auf einer Archivaufnahme vom Sommer 2018)

Dass unsere Masters-Europameisterin (W 45) Elisabeth Pöltner-Holkovic bestehende Mastersrekorde zertrümmert, ist man ja schon gewohnt, nun hat aber auch Ehemann Gerald Holkovic (geb. 1963) zugeschlagen:

 

Beim Hallenmeeting letzten Samstag im Dusika-Stadion lief er die 800m in 2:19,26, das bedeutet neuen Österreichischen Hallen-Mastersrekord in der M 55! 

 

Wir gratulieren!