team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

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Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 12.12.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Andreas Vojta erreicht bei der heutigen Cross-EM die bisher beste Platzierung seiner Laufbahn!

Für Andreas Vojta war es heute in Samorin (SVK) bereits die 9. Teilnahme (in Folge) bei einer Crosslauf-Europameisterschaft. Für ihn war Cross nie das "Hauptfach", sondern als Mittelstreckler oder 5000m-Bahnläufer höchstens Mittel zum Zweck und eine harte, ehrliche Standortbestimmung im Saisonaufbau. Die Vorbereitungsrennen in Salzburg und Tilburg waren gut, auch wenn noch nicht ganz die Höchstform nach der verdienten Saisonpause da war.

 

Aber - frei nach Joki Kirschner - "die Form macht dann glücklich, wenn man drauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht". Das scheint irgendwie gelungen zu sein, denn heute lief der 28-jährige Andreas von Anfang bis zum Ende ein solides Rennen, wo er in der Schlussphase sogar noch einige Plätze gutmachen konnte und am Ende mit Rang 32 seine bisher beste Platzierung bei einer Cross-EM erreichte. Voriges Jahr erreichte er Platz 48 und der heutige Abstand auf den Sieger war mit 1:20 bei einer Distanz von 10180m relativ gering. Auf eine Top-20 Platzierung fehlten bei einer Laufzeit von 31:05 gerade 19 Sekunden, auf Top-10 waren es 47 Sekunden. Der stets selbstkritisch-realistisch einschätzende Andreas meinte nach dem Rennen: "Eigentlich wars  heute meine erste Cross-EM, wo ich nicht 8km lang gestorben bin. Hab sogar noch am Schluss ein gutes Gefühl gehabt und Druck machen können..."


Bei keinem Rennen im ganzen Leichtathletik-Jahr gibt es eine derartige Dichte wie beim Crosslauf, wo von den Mittelstrecklern bis zu den Marathonläufern und Crosslaufspezialisten alle aufeinander treffen. Im Rennen der Männer standen heute 79 Athleten am Start und so mancher national hoch gehandelte Athlet wurde bei einer Cross-EM schnell wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt, das bewahrheitete sich auch heute wieder.

 

Andreas war damit auch einmal mehr bestplatzierter Athlet des ÖLV-Teams, das bei den Männern - abgesehen von Christian Steinhammer, der sich nach dem Frankfurt-Marathon noch im Aufbau befindet - in der bestmöglichen Zusammensetzung angetreten war. Valentin Pfeil war auf Rang 44 (22 Sekunden hinter Andreas) zweitschnellster Österreicher, Lemawork Ketema auf Rang 62 (58 Sekunden hinter Andreas) drittschnellster.

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New York City Marathon - ein Bericht von Tamara und Armin Walter

 

Armin Walter läuft gern, v.a. mit seiner Frau Tamara, die ihren Trainingsplan vom team2012.at bekommt und schon lange einen Marathon schaffen wollte. Armin schreibt im Hauptberuf für eine österreichischen Wochenzeitung und seine journalistischen Fähigkeiten hat er mit seiner läuferischen Leidenschaft perfekt gekoppelt. So entstand dieser Bericht vom New York City Marathon:

 

"5. November 2017. Es ist so weit!

Darauf haben wir uns ein halbes Jahr vorbereitet. Heute werden wir die Früchte unserer Arbeit ernten. Der Schweiß, der den Boden unserer Trainingsstecken durchtränkt hat, wird nun die Saat aufgehen lassen. Menschenmassen werden uns zujubeln, wenn wir nach etwa 4 Stunden und 40 Minuten leichtfüßig durchs Ziel des größten und legendärsten Marathon der Welt in New York schweben. Das war zumindest der Plan.

 

Andreas Perer, der mit seinem Reisebüro „Runners Unlimited“ alle großen Laufevents bedient, hat für die etwa 100 Teilnehmer aus Österreich, denen auch wir angehörten, ein tolles fünftägiges Package geschnürt. Hotel am Timesquare, Sightseeing–Tour, morgendliche Läufe zum Zielbereich des Marathons, Bustransfer nach Staten Island, wo der Marathon startet. Und natürlich einen garantierten Startplatz! Wer nämlich glaubt, er kann sich zu diesem Laufereignis so einfach anmelden, muss eine Qualifikationszeit laufen, die sich für einen Hobbyläufer im Leben nicht ausgeht. 

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Philipp Meixners Bericht vom Valencia Marathon

Philipp Meixner vom team2012.at ist nicht nur ein erfolgreicher Marathonläufer, er reist auch viel herum und berichtet von Läufen aus allen Gegenden der Welt, wo nicht alle Läufer hinkommen. Sei nächster interessanter Bericht erreicht uns vom Marathon in Valencia:

 

Valencia Marathon – Sonntag, 19.11.2017

 

Mein Morgen beginnt um 05:30 Uhr. Es ist stockfinster, da die Sonne um diese Jahreszeit erst um 7:45 Uhr aufgeht. Nach einem kleinen Frühstück geht es vom Hotel in Richtung Start. Auf unserem Weg werden die motivierten Läufergruppen immer mehr die sich uns anschließen. Da merkt man wieder wie Laufen die Menschen verbindet – ein großer Nationenhaufen – gespannt wartend auf das Startsignal.

 

Ich stehe im blauen Startblock (unter 3:00) am Fuße der Pont de Montolivet oberhalb der Stadt der Wissenschaften und warte darauf, dass endlich der Startschuss fällt. Es ist knapp halb Neun und die Sonne ist vor kurzem erst aufgegangen, dementsprechend ist es noch recht kühl (ca. 10 Grad). Der Himmel ist wolkenlos und es geht kaum ein Lüfterl. Perfekte Voraussetzungen um die 2 Stunden und 50 Minuten – Mauer zu durchbrechen. Das Wetter spielt mit jetzt müssen nur die Füße wollen.

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Viele gute Leistungen unserer Crossläufer bei den Wiener Meisterschaften und in Tilburg

Lorenz Baumgartner - heuer in Österreich ungeschlagen in seiner Altersklasse im Triathlon, zeigt auch im Crosslauf sein Talent
Lorenz Baumgartner - heuer in Österreich ungeschlagen in seiner Altersklasse im Triathlon, zeigt auch im Crosslauf sein Talent

Am Sonntag wurden am Wiener Cricketplatz (LAZ-Wien) die Wiener Meisterschaften im Crosslauf ausgetragen. Die Starterfelder waren erfreulich groß und das Leistungsniveau war wieder einmal deutlich höher als bei allen Volksläufen auf der Straße.

 

Bei dem gut organisierten Bewerb traten auch viele Läufer des team2012.at und unserer Trainingsgruppe an und konnten mit guten Leistungen überzeugen.

 

Gleich bei den jüngsten Burschen (U 14) lief Lorenz Baumgartner als Schnellster seines Jahrganges (2006) auf den insgesamt 7. Rang. Direkt vor ihm kam Adam Bossowski (Jg. 2004) ins Ziel, der überhaupt seinen ersten Crosslauf bestritt.

 

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"Cross Attack" in Salzburg - Andreas Vojta schon in guter Form

Andreas Vojta bei der "Cross Attack" in Salzburg
Andreas Vojta bei der "Cross Attack" in Salzburg

Für Andreas Vojta war die Saison 2017 bis jetzt schon sehr erfolgreich. Mit der Bronzemedaille bei der Universiade über 5000m und der Steigerung seiner 5000m PB auf 13:38 zeigte er, dass er nicht nur national weiter unser bester Läufer ist, sondern auch international vorne mitlaufen kann.


Aufgrund seiner Bahnleistungen war er bereits für die kommende Crosslauf-EM (10.12. in Samorin/SVK) qualifiziert, trotzdem stellte er sich gerne der Konkurrenz bei der "Cross Attack" in Salzburg. Dieser Crosslauf, der heuer erstmals ausgetragen wurde, ist das einzige Rennen seiner Art mit "EA Permit"-Status, somit das hochwertigste Rennen auf heimischem Boden.


Nach der mehrwöchigen Saisonpause dauerte es zwar etwas, bis sich wieder eine halbwegs gute Form abzeichnete, aber der Saisonaufbau ist auf einen Formhöhepunkt bei der EM in drei Wochen ausgerichtet. Das erste Rennen der neuen Saison ist immer mit Fragezeichen verbunden, noch dazu, wo es im Crosslauf keine absolute Leistungsfeststellung gibt, sondern die Leistung nur in Relation zu anderen Läufern beurteilt werden kann.

 

Bald bildete sich im Elite-Rennen der Männer über 8740m eine Spitzengruppe, der auch Andreas Vojta angehörte. Martin Mistelbauer, ebenfalls vom team2012.at, reihte sich in der zweiten Verfolgergruppe ein.

 

Nach etwa zwei Drittel der Distanz konnte sich der hohe Favorit Richard Ringer (u.a. EM-Bronzemedaillengewinner über 5000m) etwas absetzen und nur der Schwede David Nilsson konnte einigermaßen folgen. Aber bereits auf Rang 3 dahinter folgte Andreas Vojta, eine Platzierung, die er bis ins Ziel nicht mehr hergab. Er hatte sich das Rennen gut eingeteilt, in den Wochen bis zur EM geht es jetzt darum, dass er "hinten raus" noch etwas zulegen kann.

 

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Hervorragende Marathonzeiten von Christopher Bednar und Michael Höflechner

Michael Höflechner durfte sich über den Pokal über den 2. Platz in der Altersklasse freuen. (Foto zVg)
Michael Höflechner durfte sich über den Pokal über den 2. Platz in der Altersklasse freuen. (Foto zVg)

Gleich 2 Athleten des team2012.at konnten am vergangenen Wochenende über die Marathondistanz mit beeindruckenden Zeiten aufzeigen:


Michael Höflechner, der schon beim VCM im Frühjahr 2017 2:49 gelaufen war, startete beim Graz-Marathon.

 

Er berichtet:

 

 

"Wenn man sich ein Wunsch-Wetter bestellen könnte, hätte ich es mir genau so ausgesucht wie es war. Ca. 10 °C, beinahe windstill, bewölkt und kein Niederschlag. Ich hatte am Start sehr lockere Beine und hatte das Gefühl, dass bei diesem Rennen viel drinnen ist. Die ersten 4 km gingen ganz leicht bergab und vom Laufgefühl her war es echt spitze. Vorgenommen hatte ich mir einen 3:58er Schnitt zu laufen, was einer Endzeit von 2:47:xx entsprechen würde. Bei km 2 Zeigte die Uhr 7:35 an, was mich gleich mal schockierte und ich mich etwas einbremsen musste. Ich hatte dann das Glück in einer 6er Gruppe laufen zu können, die genau mein Tempo gegangen ist. Für mich bringt es extreme Vorteile in einer Gruppe laufen zu können, da ich mich alleine einfac h nicht überwinden kann ein gewisses Tempo zu laufen. Ich brauche immer wen, an den ich mich dranhängen kann. Die Gruppe blieb bis KM 25 beisammen. Durchgangszeit beim HM war 1:23:25. Bis dahin war es vom Gefühl her wie ein lockerer Dauerlauf. Bei KM 25 aber wurde die Gruppe leider drastisch langsamer und ich musste mich absetzen und die restliche Distanz alleine laufen. Bis km 33 ging das auch noch ganz gut und ich konnte die Pace halten. Nur dann war die Situation leider die, dass ich weder vor, noch hinter mir wen hatte und komplett auf mich gestellt war. Und genau das war mein Problem. Der Km-Schnitt sackte plötzlich auf 4:05 ab. Es war von der subjektiven Anstrengung her nicht so schlimm, aber irgendwie ging es auch nicht schneller. Ich war im Ziel auch gar nicht soooo erledigt. Hätte ich einen Zieher gehabt, wären bestimmt noch 1-2 Minuten drinnen gewesen. So wurde es schlussendlich eine Zeit von 2:49:13, welche fast ident war mit meiner Zeit in Wien (2:49:03). Auch wenn der Ärger über meine mangelnde Willensstärke im Ziel zunächst groß war, war es in Summe jedoch wirklich ein sehr schöner und auch gelungener Lauf. Und das nächste Ziel ist auch schon fixiert – nämlich der Pisa-Marathon am 17.12. :D"

Mit dieser Leistung belegte Michael den 13. Gesamtrang beim Graz-Marathon und den 2. Rang in der allgemeinen Klasse!

 

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