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Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 15.5.2019


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Clemens Winter gewinnt beim WLV-Meeting die 2000m und Markus Reißelhuber liefert wieder bombige Leistung!

Clemens Winter heute beim Zieleinlauf
Clemens Winter heute beim Zieleinlauf

Vorige Woche hat Clemens Winter den Jauerling-Berglauf gewonnen, heute zeigte er auf der (Heim-) Laufbahn des LAZ-Wien über 2000m, dass der Frühling seine Jahreszeit zu sein scheint.

 

Mit ca. 6:02 gewann er das Rennen souverän, wobei er noch dazu bei stark windigen Verhältnissen die meiste Zeit die Tempoarbeit an der Spitze übernahm.

 

Etwas untergegangen ist die wohl relativ noch stärkere Leistung von Markus Reißelhuber (Jg. 2005). Mit 6:09,94 lief der regierende österreichische Crosslaufmeister der U 16 (auch nächstes Jahr noch in dieser Kategorie startberechtigt) erneut ein hervorragendes Rennen. Damit ist ihm auch zuzutrauen, dass er nächstes Jahr dem Wiener Rekord in der U 16 (Christoph Gamperl, 5:51,77 aus dem Jahr 1991) zumindest nahekommt...

 

Über die 600m-Strecke lief Edin Harbas 1:33,4, was bei den windigen Bedingungen nicht schlecht ist und Philip Herrmann gewann die Meile (1609,34m) in 5:00.

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Andreas Vojta steigt mit guten 13:44,32 über 5000m in die Saison ein

Die Rundenzeiten (erste Zeile) von Andreas, in der unteren Zeile sind die kumulierten Zeiten zu sehen.
Die Rundenzeiten (erste Zeile) von Andreas, in der unteren Zeile sind die kumulierten Zeiten zu sehen.

Guter Saisoneinstieg von Andreas Vojta über 5000m: Beim legendären "Payton Jordan International" in Stanford (USA) lief er heute die 5000m in 13:44,32, womit er nur relativ knapp über seiner persönlichen Bestleistung (13:38,03) blieb.

 

Die Leistung ist hoch einzuschätzen, da er das Rennen direkt aus einem Höhentrainingslager in Flagstaff bestritt.

Mit dieser Zeit belegte er in seinem Lauf den 8. Rang. Insbesondere die schnellen letzten Runden (letzter km in ca. 2:39) stimmen positiv. 

 

Andreas bleibt noch bis zum 7.5. in den USA.

 

ERGEBNIS

Straßenlaufsaison voll im Gange - unsere Läufer vorne dabei!

eine spanische Startnummer für Lukas Max
eine spanische Startnummer für Lukas Max

Lukas Max kommt nach seiner langen und nervigen Verletzungspause immer mehr in Form. Nach seinem HM in ziemlich genau 4:00/km beim VCM startete er im Rahmen eines Aufenthaltes in Madrid bei einem Rennen über 10km.

 

Sein Bericht:

 

"Die 10km im Rahmen des Madrid Marathons waren eine nette Veranstaltung. Das Streckenprofil war unterwartet sehr hügelig, was dazu führte, dass es nicht möglich war einen ordentlichen Rhythmus zu finden. Trotz dieser Überraschung ging es erstaunlich gut einfach nach Gefühl zu laufen. Mit einer Zeit von 37:18 kann ich zufrieden sein (Platz 55 von 6185 Teilnehmern). 

 

 

 

Heute war denk ich schon wieder eine Steigerung gegenüber dem HM in Wien vor 3 Wochen. "

Heute waren bei mehreren Veranstaltungen in Österreich auch einige Athleten von uns im Einsatz:

 

Im Rahmen des "dz Halbmarathons" wurden dieses Mal auch die Wiener Landesmeisterschaften im Halbmarathon ausgetragen. Philipp Meixner erreichte dabei bei sehr windigen Verhältnissen in 1:18:29 den 3. Rang in der Meisterschaftswertung der Männer.

Ergebnisliste

 

Gerhard Gaube erreichte beim "Int. Ritzenseelauf" über 6390m in seiner Heimat Saalfelden den 3. Rang in der M 50.

Ergebnisliste

 

Unser Mitglied - und selbst hervorragender Marathonläufer - Mario Mostböck (sportscoach.at) organisierte heute den "2. Oberhausen Frühlingslauf" mit AIMS-vermessenen Strecken über 5km und 10km. Auch bei dieser Veranstaltung (im flachen Marchfeld nahe der Wiener Stadtgrenze) mussten die Läufer mit heftigem Wind kämpfen.

Über die 10km-Strecke belegte Gerald Holkovic in 41:49 den 5. Gesamtrang und gewann die M 50. Walter Varecka belegte in der gleichen Klasse mit 49:45 den 7. Rang.

Über die 5km-Strecke holte sich Elisabeth Pöltner-Holkovic in 19:45 den Gesamtsieg bei den Frauen, Max Pfeifer holte in 18:01 den 2. Gesamtrang bei den Männern.

 

Ergebnisliste

 

 

 

 

Bier oder Pokal? Clemens Winter Gesamtsieger beim Jauerling-Berglauf vor schwieriger (?) Entscheidung! ;-)

Clemens Winter als Sieger des Jauerling-Berglaufes (Foto zVg)
Clemens Winter als Sieger des Jauerling-Berglaufes (Foto zVg)

Clemens Winter ist gewiss v.a. ein starker Bergläufer, aber auch einer unserer lustigsten Typen. Der Fahrradmechaniker (auch in dieser Hinsicht eine Empfehlung!) startete beim traditionellen Jauerling-Berglauf, der zumindest in Ost-Österreich einen Berglaufklassiker darstellt, zum Österreichischen Berglauf-Cup zählt und als einer der ersten Bergläufe der Saison eine wichtige Standortbestimmung darstellt.

 

Er scheint im Training - auch im Trainingslager in Portugal (insider...) - einiges richtig gemacht zu haben!

 

Clemens konnte also einen ungefährdeten Gesamtsieg bei diesem Rennen feiern, aber lassen wir ihn selbst berichten:

 

 

"Meine erste Aufgabe, die Aufnahme eines Fotos von mir beim Jauerlingberglauf, scheiterte kläglich. Ich, nicht besonders Foto-affin, postierte meine Freundin gleich nach dem Start, damit sie diese Aufgabe für mich erledigt. Meine Streckenkenntnisse waren nicht besonders ausgeprägt, denn schon am Start soll sich zeigen, dass es in die andere Richtung losgeht (wer nimmt schon an, dass man beim Berglauf bergab startet.)

 

 

Trotzdem gestaltete sich der weitere Verlauf wesentlich erfolgreicher. Ich lief vorne weg, die ersten 800m in Begleitung und fand rasch einen angenehmen und flotten Rhythmus für die erste, steile Phase des Rennens. Der Weg hielt nun auch flachere Passagen bereit, die ich zum Luftholen nutzte, da meine Verfolger außer Sichtweite waren und ich nicht genau wusste was noch alles auf mich zukommt. Nach ungefähr der halben Distanz (km 4 knapp) erreicht man ein 500m langes Asphaltstück, das etwas abflacht, und auf dem ich wieder etwas Speed aufnehmen konnte. Es folgte eine wellige Waldpassage, dann ein steiler asphaltierter Schlussanstieg, dem ich dann auch meine passable Zielzeit von 40:25 verdanke.

 

 

Die Strecke war immer super markiert, was das vorne weg laufen leicht gemacht hat. Das schaffen nicht alle Veranstalter. Belohnt wurde ich mit einem Osterbier der Hasenbrauerei und meinen Pokal tauschte ich gegen ein zweites Bier ein. So gings nach der Siegerehrung talwärts nach Spitz."

 

In Linz beginnts für Lukas Gärtner gleich mit einem 2:33 Marathon - und andere Bestzeiten!

Lukas Gärtner bei seinem Marathon-Debut in Linz (Fotocollage: privat)
Lukas Gärtner bei seinem Marathon-Debut in Linz (Fotocollage: privat)

Lukas Gärtner (LTV Köflach) wird nun schon einige Jahre mit Trainingsplänen von uns betreut, in dieser Zeit durften wir ihn v.a. zu Berglauf-WM und vielen Erfolgen im Langstreckenlauf begleiten.
Gestern startete er erstmals in Linz über die klassische Marathondistanz. Er hoffte dabei auf eine Zeit von unter 2:35, tatsächlich wurden es gleich 2:33:43!
Wie schreibt er selbst?
"#Marathon macht Spaß wenn man es sich richtig einteilt. #learning Negativ ist beim Marathon positiv 😜 "

Ja, seine Taktik mit zwei Hälften in 1:18 + 1:15 (!) ließ ihn nicht nur zu dieser grandiosen Endzeit laufen, sondern die zweite Hälfte, wo er quasi durchs Feld vieler starker Läufer durchlief, machte richtig Spaß.

Am Tag vor dem Rennen schrieben wir noch über die Bedeutung einer zu Beginn defensiven Renngestaltung, nach dem Rennen schrieb Lukas zurück und formulierte gleich die nächsten Ziele: 

 

"danke für die Tipps, ich hab sie befolgt und es ist mir sehr gut gegangen. Auf der zweiten Hälfte war ich deutlich schneller und konnte mich noch nach vorne kämpfen. Der Split war ziemlich negativ 1:18:10 vs 1:15:30.

Jetzt bin ich aber wieder Bergläufer. Nächstes Ziel sind die ÖM Berglauf bei uns in Köflach am 2.6. und eine Woche drauf auch die Trail WM (44k/+-2200hm) in Portugal. "

 

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Martin Mistelbauer erkämpft sich mit 2:28:22 den 25. Gesamtrang beim VCM - und viele andere Bestleistungen unserer Athleten!

Martin Mistelbauer gut gelaunt wie immer auf "seiner" Hauptallee
Martin Mistelbauer gut gelaunt wie immer auf "seiner" Hauptallee

In den letzten beiden Jahren hatte Martin Mistelbauer ("Hamza")immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, auch wenn diese nicht immer vom Laufen kamen...

 

Diesmal kam er aber ziemlich gut durch den Winter, im Februar/März gabs wieder kleinere Probleme, aber die letzten Trainingswochen verliefen gut. Entsprechend zuversichtlich stand er heute am Start des Wien-Marathons, die sehr guten äußeren Bedingungen sollten eigentlich ein kooperativer Begleiter auf dem Weg zu einer guten Leistung sein.

 

Und so kam es auch. Er hatte als schnellster Nicht-"Team Austria"-Läufer keinen eigenen Tempomacher, sondern schloss sich über weite Teile der Strecke einer Elite-Läuferin an. Konzentriert spulte er Kilometer um Kilometer ab und erreichte die (nun bereits ziemlich einsame) Halbmarathonmarke in 1:13.

Wer die Strecke des VCM kennt, weiß, dass die zweite Hälfte etwas schwieriger ist. Der Streckenverlauf wurde heute eine Spur insofern entschärft, weil der (in Wien eher seltene) Südostwind für leichten Rückenwind vom Lusthaus (ca. km 33,5) bis zum Ziel sorgte.

 

Ab km 35 wurde es für Hamza aber richtig hart. Die Oberschenkel versuchten erfolgreich deren Aufmerksamkeit über Gebühr zu erregen. Der schlechte Asphalt und die Straßenbahnschienen in einer Kurve bei km 38 führten dann in Kombination mit kurzem Konzentrationsverlust (ein Radfahrer fuhr ihn von hinten fast nieder) zu einem heftigen Krampf. In diesem Moment war Weiterlaufen nicht möglich. Ca. 30 Sekunden Stopp am Gehtsteig, dann 50m gehen-humpeln, dann wieder langsam und vorsichtig zu traben beginnen. Das war der Moment, wo der Traum von einer 2:26er Zeit sich in Illusion verwandelte. Aber Hamza war mental so fokussiert, dass er keine Sekunde ans Aufgeben dachte. Das Ziel war in diesem Moment nah, aber doch so fern.

 

Der Laufschritt wurde - voll konzentriert laufend - dann wieder etwas runder. Die eher mitleidigen Blicke (und Bemerkungen) der Zuschauer wandelten sich wieder in ein wertschätzendes Anfeuern und Antreiben. Es kam der Moment, wo Hamza wusste: "ok, das Ziel seh ich jetzt gleich". Das beflügelte ihn noch etwas und entlockte ihm auf der Zielgeraden vor dem Burgtheater wieder sein gewohntes Lächeln, das zu seinem Markenzeichen geworden ist.

 

Nach 2:28:22 überquerte er die Ziellinie. Das ist rund eineinhalb Minuten schneller als bei seinem bisher schnellsten Wien-Marathon (2016) und bedeutete auch, dass er insgesamt viertschnellster Österreicher wurde. Und das ergab auch Rang 25 in der Gesamtwertung der Männer.

Im Ziel schwankten die Emotionen zwischen Glück und "schade, eigentlich wärs noch ein bisserl schneller gegangen!". Wer ihn aber bei km 38 am Streckenrand stehen gesehen hat, hätte diese Zeit nicht mehr für möglich gehalten. Das war es aber, was den Marathonlauf ausmacht: Tiefpunkte und Krisen überwinden, positiv bleiben bis zur Ziellinie - Hamza hats vorgezeigt!

 

Aber auch mehrere andere Läufer des team2012.at durften sich über hervorragende Leistungen und Bestleistungen freuen. Ein kleiner Auszug daraus:

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