team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 11.12.2019


Termine unserer Laktattests in Wien werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Andreas Vojta bei Cross EM knapp hinter dem ersten Drittel...

Andreas zuversichtlich vor dem Start (screenshot der Live-Übertragung)
Andreas zuversichtlich vor dem Start (screenshot der Live-Übertragung)

Er läuft und läuft und läuft... Diesmal ist aber nicht von einem alten VW-Käfer die Rede, sondern vom vergleichsweise jungen (Jg. 1989) Andreas Vojta. Heute startete er zum 11. Mal in ununterbrochener Folge bei der Europameisterschaft im Crosslauf.

Lissabon war der aktuelle Austragungsort und die gestrige Streckenbesichtigung ließ erkennen, dass die extrem wellige und unrhythmische Streckenführung nicht gerade maßgeschneidert für Andreas war. Das war klar eine Strecke, wo kleine, leichte, wendige Läufer im Vorteil sind, aber nicht jene Läufertypen wie Andreas, der wieder mal zu den Größten im Feld zählte.

Er wusste allerdings, dass die Form sehr gut war und nahm sich natürlich vor, um jeden Platz zu kämpfen als gäbe es kein Morgen... 

 

Gesagt, getan. Im knapp 100-köpfigen Läuferfeld, wo von Beginn an mächtig aufs Tempo gedrückt wurde, platzierte sich Andreas während der ersten Hälfte der rund 10km langen Strecke um Platz 25 herum. Seine bisher beste Platzierung bei einer Cross-EM erreichte Andreas vor 2 Jahren in Samorin (SVK) mit Platz 32, es sah also sehr gut aus. 

 

Im weiteren Rennverlauf wurde es dann aber heftig und wer auf einem sehr welligen Kurs einmal ziemlich "blau geht", verliert bei einem derart dichten Läuferpulk schnell viele Plätze. Schließlich kam Andreas auf Rang 39 ins Ziel, was immerhin seine bisher zweitbeste Platzierung der letzten 11 Jahre bedeutete. Aufgrund der guten Form waren die Erwartungen zwar etwas höher, aber der Fokus ist bereits in die Zukunft auf die nächsten Rennen gerichtet. Andreas musste übrigens auch heute wieder ohne Trainer-Betreuung bei der Europameisterschaft auskommen...

 

Das Ergebnis von Andreas war unter Berücksichtigung der Größe der Teilnehmerfelder und der Dichte hinsichtlich Platzierung und Zeitrückstand zur Spitze einmal mehr das beste Ergebnis aller österreichischen Teilnehmer bei dieser Europameisterschaft.

 

ERGEBNISSE

VIDEO vom Rennen

 

Zur gleichen startete Max Pfeifer beim Lauf über rund 3km ums Heustadlwasser in Wien, wo er sich in 9:15 über den Gesamtsieg freuen durfte.

 

Andreas Vojta mit großartiger Cross-EM Generalprobe in Tilburg und Georg Mackner hochzufrieden beim Florenz-Marathon

Andreas beim heutigen Rennen (Foto: Erik van Leeuwen)
Andreas beim heutigen Rennen (Foto: Erik van Leeuwen)

Das internationale Crossrennen ("Warandeloop") in Tilburg (NED) ist auch heuer wieder für viele Läufer aus Europa ein willkommener Formtest zwei Wochen vor der Crosslauf-Europameisterschaft in Lissabon.

 

Andreas Vojta ist dort schon oft gelaufen, diesmal wusste er, dass seine Form gut ist. Aber zwischen "theoretisch wissen" und "praktisch umsetzen" ist im Sport eben öfter auch ein Unterschied.

Heute funktioniert es für den Routinier (er wird wahrscheinlich der einziger Europäer sein, der in zwei Wochen zum elften Mal in Folge (!) an der Cross-EM teilnimmt) aber hervorragend!

 

Andreas begann über die 10km lange Strecke im Gelände eher defensiv und lag im ersten Drittel um Rang 20 herum. Für eine Top 10 Platzierung muss man in Tilburg wirklich ein super Rennen abliefern. Und das gelang ihm heute!

 

Er kämpfte sich immer weiter nach vorne und lief am Ende auf Rang 7 von 64 Teilnehmern im Eliterennen ins Ziel! Die Platzierung sagt nicht so viel aus, aber der Zeitrückstand von nur 16 Sekunden über 10km zeigt einmal mehr, dass er zu Europas besten Läufern zählt! Jedenfalls war es sein bisher bestes Rennen in Tilburg, der Abstand zur Spitze war noch nie so gering!

 

Mit von diesem Rennen gestärkten Selbstvertrauen freut er sich nun schon sehr auf die EM am 8.12..

ERGEBNIS vom Tilburg

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Wr. Crosslaufmeisterschaften: "War im Großen und Ganzen recht schön und hat viel Spaß gemacht" ;-)

Ups, das ist kein Läufer von uns, aber einer der wichtigsten Männer der Wiener LA (Harald P. in seiner Lieblingsrolle als Rächer der Enterbten...)
Ups, das ist kein Läufer von uns, aber einer der wichtigsten Männer der Wiener LA (Harald P. in seiner Lieblingsrolle als Rächer der Enterbten...)

Heute fanden am Gelände des LAZ die Wiener Meisterschaften im Crosslauf statt.

 

Vom Anfang bis zum Ende gab es dabei Erfolge für die Läufer des team2012.at.

 

In der M U 14 gewann Lorenz Baumgartner souverän.

 

In der nächsten Klasse, der M U 16 war Markus Reißelhuber als regierender österreichischer Crosslaufmeister als Favorit angetreten und dieser Favoritenrolle konnte er auch gerecht werden.

 

Sein Originalbericht in gewohnt ekstatischer Form ;-)  :

"Ich war da heute eigentlich vom Start weg an der Spitze bin mein Tempo gelaufen und die anderen waren zu Beginn noch an mir dran sind dann aber mit der Zeit immer weiter zurück gefallen. Ich hab dann mein Tempo weiter durchgezogen und ins Ziel gebracht. War im großen und ganzen recht schön und hat viel Spaß gemacht"

 

Auf der Kurzstrecke der Männer starteten mit Max Pfeifer (4.), Ücler Yilmaz (11.), Gerald Holkovic (15.) und Jakub Bossowski (18.) gleich 4 Läufer von unserem Verein. Max Pfeifer war dabei mit einem starken Rennen der erfolgreichste Läufer unseres Vereins.

Sein Bericht:

"Bei dem Crosslauf heute (mein erster) gings in erster Linie darum Erfahrungen zu sammeln und es bietet sich gut an die Beine nach der Pause wieder ans schnelle Laufen zu gewöhnen. Die Top 3 waren einfach noch einen Schritt voraus, hinter mir war nach den ersten 500m auch nix mehr also ein gewohntes einsames Rennen. Es war also wieder gegen die Uhr, jede Runde etwas schneller bin also sehr zufrieden. Normalerweise bin ich der erste der sich mit einem 4.Platz ärgert, das Podium war allerdings heute nicht vorrangiges Ziel, da ich gerade mal eine Saison im Kasten habe und jetzt alles auf den Aufbau für 2020 ausgerichtet ist. Das Training mit den neuen Testwerten beginnt jetzt so richtig, es sieht alles sehr gut aus... "

 

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gleich zwei team2012.at - Läufer beim legendären Athen-Marathon!

Christian Starkl im Ziel des Athen-Marathons (Foto zVg) - PS: finde den Anfängerfehler...
Christian Starkl im Ziel des Athen-Marathons (Foto zVg) - PS: finde den Anfängerfehler...

Etwas pathetisch könnte man ja schreiben, die Wiege des Marathons stand in Athen...

 

Der moderne Marathon in Athen hat schon etwas Spezielles. Allerdings ist die Strecke durch das Profil keinesfalls mit Berlin oder Chicago vergleichbar, für Bestzeiten reist man besser woanders hin. Wer aber das spezielle Flair mit dem historischen Hintergrund verspüren möchte, der ist in Athen - gerade am Ende der Saison - gut aufgehoben.

 

Vom team2012.at wollten gleich zwei Läufer dieses spezielle Flair erleben. Für Christian Starkl wars recht kurz nach dem Berlin-Marathon eine Zugabe, für Lukas Max war es der erste Marathon überhaupt.

 

Christian berichtet:

 

"die strecke ist eine wirkliche „flatulenz“ um nicht schaß zu sagen…

 

aber ich habe brav meine olivenblätter und die österreich-fahne von marathon nach athen gebracht J

 

lauftechnisch war für mich klar, dass es keine bestzeit geben wird!

 

es wäre aber mehr als die 3:32 drinnen gewesen…

 

von der pumpe her absolut kein problem da war ich wirklich gut drauf, dass chassis is halt a bisserl in die jahre gekommen und der schwachpunkt.

 

ich habe daher den lauf schon ein bisserl als test für den comrades genommen und mit der lauftechnik und haltung ein wenig experimentiert…

 

aber ich habe ja noch einiges an verbesserungspotential was die ernährung L und die gelenkigkeit betrifft im köcher…

 

deshalb besuche ich ja ein laufseminar von 6-8.12 – wennst zeit hast, kannst ja auch hinkommen, dadat mich freuen  J (ANMERKUNG: er meint dieses Seminar: LAUFSEMINAR)

  

… und ab 1.12. geh mas wieder an mit plan J

 

liebe grüße mein laufguru"

 

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Laufseminar vom 6.12. - 8.12. in Wien: "Laufen mit Verstand & Essen mit Köpfchen"

Alle Infos (und Anmeldemöglichkeit) zu unserem aktuellen Laufseminar findest du hier:

 

INFOS & ANMELDUNG

 

"Umso schneller ich im Ziel bin, desto weniger nass werde ich!" - Philipp Meixner in Frankfurt

Philipp Meixner (hier beim Training mit dem team2012.at in Monte Gordo (POR) bringt beständig Leistungen auf hohem Niveau!
Philipp Meixner (hier beim Training mit dem team2012.at in Monte Gordo (POR) bringt beständig Leistungen auf hohem Niveau!

Nebenerwerbs-Fußballschiedsrichter Philipp Meixner reist viel in der Weltgeschichte herum, um dort Marathons oder Halbmarathons zu laufen. Der Begriff "Marathontourist" würde ihn aber nicht hinreichend beschreiben, denn seine Leistungen sind beeindruckend! Marathons unter 3 Stunden läuft er praktisch immer und das mehrmals im Jahr.

 

Zuletzt in Frankfurt:

 

"Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis gestern in Frankfurt. Obwohl ich viel weniger trainieren konnte als geplant, war ich bis zum KM 39 auf PB Kurs. (Dienstag am Abend habe ich mir einen Nerv im Rücken so beleidigt, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Dachte den Marathon kann ich abhaken. Der Nerv machte mir gestern aber gar keine Probleme)

 

 

Dann ging mir etwas die Luft aus. Die HM-Marke habe ich mit 1:25:00 genau getroffen. Bis KM 29 lief ich in einer Gruppe, die eine Zeit um die 2:51 lief. Da ich noch nicht komplett am Zahnfleisch lief und es gerade zum nieseln anfing, (der Wind kam endlich nicht mehr von Vorne) versuchte ich mein Glück. Um so schneller ich im Ziel bin, desto weniger werde ich nass ;)

 

Die nächsten Kilometer überholte ich dutzende Läufer. Bei KM 37 machte sich der Mann mit dem Hammer immer mehr bemerkbar. (Habe versucht Ihn zu ignorieren, Er blieb aber lästig)

 

 

Einige Positionen musste ich ab jetzt, bis zum Ziel wieder hergeben.  Eine Zeit unter 2:50 müsste ich zwar auf 2020 verschieben, eine neue PB sollte aber noch drin sein. Bis 3 KM vor dem Ende,  war ich noch knapp in der Zeit, nur meine Beine gehorchten mir nicht mehr. Statt knapp über 4 Minuten am KM, benötigte ich jetzt 4:15-4:20. So lief ich nach 2:52:39 ins Ziel. 

 

Nach 2:51:31 in Valencia und 2:52:38  in Salzburg (beide 2017) war das gestern mein 3. Schnellster Marathon.

 

 

Nächstes Jahr probier ich es wieder. Diese 2:50 ist ein ganz ein harter Brocken ;)"