team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 16.7.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Tanja Bauer beim Großglockner-Berglauf und andere Erfolge unserer Läufer

Tanja glücklich im Ziel des Großglockner-Laufes, im Hintergrund der Gipfel (Foto: privat)
Tanja glücklich im Ziel des Großglockner-Laufes, im Hintergrund der Gipfel (Foto: privat)

Tanja Bauer vom team2012.at hat schon im letzten Jahr die Liebe zu den Bergen und Bergläufen entdeckt. Wer sich in Österreich auf diese besonders herausfordernde Disziplin der Leichtathletik spezialisiert, "muss" fast auch zum Großglockner-Berglauf, dem teilnehmerstärksten Berglauf Österreichs. Die 12,6km lange Strecke mit ca. 1500 Höhenmetern von Heiligenblut zur Franz-Josefs-Höhe führt durch mehrere Klima- und Vegetationszonen und ist - auch mit Bergab-Abschnitten - technisch anspruchsvoll. Besonders die letzten 800m, wo es vom Pasterzen-Gletscher extrem steil - teilweise über Stufen - hinauf zur Franz-Josefs-Höhe geht, haben es in sich.
Tanja ist heute erstmals dort gestartet und hatte auch keine Möglichkeit, sich vorher die Strecken anzuschauen. Sie war überwältigt von den Eindrücken und lief noch besser als erwartet.
Ihr Bericht:
"Nach 12,6km und 1494Hm erreichte ich nach 02:09:13 endlich das Ziel, die Kaiser Franz Josefs Höhe auf 2396m.
Platz 7 in meiner AK und 49. (Frauen) gesamt.
Überglücklich und erleichtert😊

Das nenn ich mal einen anständigen Berglauf, am anstrengendsten war gleich mal die 1. Steilpassage ab km 1,5, da war nur mehr ein halbwegs schneller Gehschritt möglich.
Aber fast oben angekommen, Waaaahnsinn!!😍
Herrlich schön, die Seen, die Landschaft ein Traum! Das zaubert einem automatisch ein mega Lächeln ins Gesicht!
Und das Wetter belohnte uns auch mit Sonnenschein und warmen Temperaturen.
Ein Danke an meinen Papa Franz Bauer für die Begleitung und Betreuung👍 Hat mich voll gefreut!!
Ein Danke an dich, Wilhelm Lilge, für die Vorbereitung/Planung, dass du mich im Training auch auf lange Bergtouren schickst oder selbst mitkommst, dass ich an so einem Tag wie heute vielleicht nur die Hälfte davon leide 😄
Leider musste ich als sog. Newcomerin im letzten Startblock starten, und daher einige langsame Gehpassagen, wo kein Überholen möglich war, einlegen. Das war ziemlich mühsam und zeitweise ärgerlich.
Aber der Ärger währte nur kurz, der Spaß und die schöne Quälerei standen eindeutig im Vordergrund👍💪
UND, heute hatte ich als kleiner Mensch auch mal einen Vorteil, ich kroch die letzten vielen Stufen auf allen Vieren hinauf, was dann gar nicht mehr so anstrengend war😂
Ich gratuliere allen, die den Berg heute bezwungen haben, aber ganz besonders Reinhard Helmreich vom team2012.at der eine ganz starke Leistung abgeliefert hat! Echt ein Wahnsinn!! 👍
Dieser Berglauf hat es in sich aber die Landschaft lässt das alles wieder (fast) vergessen, die Organisation ebenfalls top!
Ich komme wieder, aber dann hoffentlich im 2. Startblock."

 

Wie schon Tanja im Bericht erwähnt hat: ganz herausragend war auch einmal mehr die Leistung von Reinhard Helmreich, der seit einigen Jahren seinen individuellen Trainingsplan vom team2012.at bekommt. Mit 1:29:13 kam der Waldviertler insgesamt (von 1200 Teilnehmern) auf Rang 27 und schaffte in der AK 45 mit dem 3. Rang sogar den Sprung aufs Siegespodest!

 

ERGEBNISSE des Großglockner-Berglaufes 2017

 

Beim heutigen Wiener Sommerlaufcup im Donaupark über ca. 9,6km starteten vom team2012.at Christopher Bednar und Johnny Leitner. Christopher belegte in der Gesamtwertung den 2. Rang (ca. 3:31/km), Johnny wurde Gesamt 5. mit ca. 3:41/km.

 

Beim gestrigen Wechselland-Berglauf belegte Michael Reithmayr den 2. Gesamtrang, Ergebnisse gibt's leider noch nicht.

 

Staatsmeisterschaften in Linz, Tag 2: auch über 1500m Gold und Silber für Vojta und Rowe

einmal mehr: Andreas Vojta und Brenton Rowe
einmal mehr: Andreas Vojta und Brenton Rowe

Wie schon gestern über 5000m starteten unsere beiden team2012.at-Läufer Andreas Vojta und Brenton Rowe als Favoriten über die 1500m. Für Andreas war es ein besonderes Rennen, weil es doch hier vor genau 8 Jahren war, wo er seinen ersten Staatsmeistertitel über diese Distanz gewinnen konnte. Wie viele Titel er insgesamt bis heute gewonnen hat, das weiß er selbst nicht, da müsste er mal die Goldenen daheim in der Lade zählen...


Wie auch immer, heute war die Taktik etwas anders als gestern. Paul Scheucher, der talentierte Nachwuchsläufer, wollte noch eine Chance auf Unterbieten des U 20 EM-Limits (3:52,00) nützen und bat um etwas Unterstützung. Andreas machte das gern, weil es auch gut zum "Plichtprogramm" eines zügigen, aber nicht verwegenen Tempos passte. 


So lief Andreas praktisch vom Start weg vorne los, wobei eine 1000m-Durchgangszeit von ca. 2:34 angepeilt wurde. "Mr. Tempogefühl" erreichte diese Zwischenzeit ganz exakt, wobei Paul zwar nicht ganz dicht folgen konnte, Brenton sich aber immer klarer auf die zweite Position hinter Andreas einordnete. In der letzten Runde erhöhte Andreas noch etwas den Druck und schaffte dadurch etwas Luft zwischen Brenton, der sich seinerseits auch mit deutlichem Vorsprung vor dem am Ende stark aufkommenden Max Trummer über die Ziellinie bugsierte.


Für Andreas blieb die Uhr bei 3:50,81 stehen, also genau im Soll - der etwas beleidigte Oberschenkel hat auch gehalten und war froh, dass kein all-out finish notwendig war. Für Brenton wurden 3:52,56 gestoppt. Durch das zügige Tempomachen von Andreas ergaben sich viele gute Zeiten auch für die Verfolger und dass man mit 4:03 den 11. Rang (von 13 Startern) belegte, hat es auch schon länger nicht gegeben.

mehr lesen

Staatsmeisterschaften in Linz, Tag 1: Gold und Silber für Vojta und Rowe über 5000m!

Bei 4750m die rennentscheidende Szene als sich Andi vor seinen Vereinskollegen Brenton Rowe setzt und dem Sieg entgegensprintet
Bei 4750m die rennentscheidende Szene als sich Andi vor seinen Vereinskollegen Brenton Rowe setzt und dem Sieg entgegensprintet

In Linz bei den Staatsmeisterschaften 2009 hat es für Andreas Vojta so richtig begonnen: als Außenseiter gewann er mit einem packenden Schlusssprint seinen ersten Staatsmeistertitel der allgemeinen Klasse über 1500m, dem noch viele weitere folgen sollten. Zu diesem Zeitpunkt konnte er allerdings noch nicht ahnen, dass er bereits ein Jahr später in einem EM-Finale (Barcelona, 2010) stehen würde.


Heute kehrte er ins Linzer Stadion zurück und startete erstmals bei Staatsmeisterschaften über die 5000m Distanz. Brenton Rowe, der nach der Team EM noch ein paar Wochen in Europa geblieben ist und Venedig, den Gardasee und die Hohen Tauern bei Heiligenblut besuchte, zählte gemeinsam mit Andreas zu den Favoriten auf Gold. Andreas ist vor ein paar Wochen mit 13:38 eine ganz starke Bestzeit über 5000m gelaufen. Brentons Bestzeit liegt sogar bei 13:36, allerdings die Bergtouren der letzten Tage förderten wohl eher nicht die Spritzigkeit und er kommt auch aus dem australischen Winter ohne Wettkämpfe im Vorfeld nach Europa.

 

Bei Andreas war eher die Frage, ob er die kleine Verletzung an der Oberschenkel-Rückseite, die er beim 1000m-Rennen in Ostrava erlitten hatten, noch spüren würde.

mehr lesen

Jakub Bossowksi und Gerald Holkovic bei Masters ÖMS

Jakub (links) bei der Siegerehrung des 1500m-Laufes (Foto zVg)
Jakub (links) bei der Siegerehrung des 1500m-Laufes (Foto zVg)

Letztes Wochenende fanden die österreichischen Meisterschaften der Masters, also der Altersklassen-Athleten (ab 35) statt. Vom team2012.at waren Jakub Bossowski (Jg. 1970, also M 45) und Gerald Holkovic (Jg. 1963, M 50) am Start.

 

Jakub berichtet von seinen Rennen über 800m und 1500m:

 

"Wenn man sich den Titel der Veranstaltung anhört, könnte man sich vorstellen, dass es sich um eine Ansammlung von Rollstuhlfahrern und Krückengehern handelt. Doch in der Wirklichkeit ist es viel dynamischer.

 

Am Samstag war der 800m Lauf, bei dem ich die erste Runde zu schnell angegangen bin und dann auf den letzten 100-80 Metern die "Rechnung" bekam. Leider schwache 2:15,68  und Platz 3.

 

Am Sonntag stand der 1500m Lauf auf dem Programm. Habe mir da eine "Marschtabelle" aufgeschrieben und wollte diese, egal was die anderen machen, abklappern. Dies tat ich auch und bin eigentlich recht noch lebendig und kräftereich in 4:42,02 als zweiter durchs Ziel gelaufen."

 

Über 1500m der M 50 holte Gerald Holkovic in 4:45,33 die Bronzemedaille, Manfred Pandur, der auch von uns betreut wird, gelang über 5000m der M 50 in guten 17:41,89 und Rang 3 auch der Sprung aufs Podest, über 1500m belegte er direkt hinter Gerald den 4. Rang.

 

Lemi Wutz berichtet vom "fairness run"

Lemi Wutz - hier allerdings im Ziel des Triathlons in Schönkirchen-Reyersdorf vor einer Woche (Foto: Bonifazi/NÖN)
Lemi Wutz - hier allerdings im Ziel des Triathlons in Schönkirchen-Reyersdorf vor einer Woche (Foto: Bonifazi/NÖN)

Lemi Wutz berichtet vom "Global 2000 Fairness Run":

 

"Der Global 2000 Fairness Run ist nicht nur eine, wie viele andere Laufveranstaltungen, die Sportbegeisterte zusammenbringt und motiviert, sondern möchte auch zusätzlich ein Zeichen für den Umweltschutz, gesunde Ernährung und faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Sportbekleidung setzen.

 

Man konnte Petitionen gegen krebserregende Pestizide unterschreiben, wurde bei mehreren Stationen über gesundes Essen aufgeklärt und es gab sogar eine eigene Wertung für die am “fairsten” produzierte Sportbekleidung.

 

In dieser Kategorie konnte ich leider nicht punkten, schaffte es aber als dritte Dame Gesamt und erste in meiner Altersklasse dann doch noch aufs Podest. Mit  einem Triathlon am Wochenende davor und noch einer harten Laufeinheit in den Beinen, bin ich mit einer Zeit von 19:15 über die 5km echt zufrieden und bin froh, dass ich bei so einem tollen Event wieder an der Startlinie stehen konnte."

 

Vom team2012.at lief auch Johnny Leitner mit, der mit 17:26 Gesamt 6. in der Männerwertung wurde.

 

VERANSTALTER-WEBSITE (inkl. Statement von Andreas Vojta)

  

Dazu auch eine Presseaussendung, wobei es etwas absurd erscheint, wenn eine REWE-Mitarbeiterin ("Leiterin der Nachhaltigkeitsabteilung" (sic!)), die maßgeblich zum tonnenweisen Wegwerfen von wertvollen Lebensmitteln beitragen, dort auftritt. 

 

Auch ein Andreas Vojta ist nicht ganz unverwundbar...

Andreas Vojta in Ostrava (Foto: ÖLV/Durand)
Andreas Vojta in Ostrava (Foto: ÖLV/Durand)

Andreas Vojta ist wahrscheinlich einer der ganz wenigen Sportler, der zu Olympischen Spielen gekommen ist, ohne jemals in seiner sportlichen Karriere wirklich verletzt oder krank gewesen zu sein. Das Vermeiden von Verletzungen ist bei uns immer ein wichtiger Aspekt im Training. Wunder gibt's aber trotzdem keine.


Vor mehreren Jahren "erwischte" es ihn beim Züricher Letzigrund-Meeting und gestern beim "Golden Spike Meeting" (inkl. Usain Bolt, Mo Farah, ...) in Ostrava beim 1000m-Rennen mit absoluter Weltklassebesetzung - inkl. 800m Weltrekordler/Olympiasieger David Rudisha.


Nach ca. einem Drittel der Distanz über die für ihn derzeit etwas kurze (und schnelle) Distanz des 1000m-Rennens, wo er vor drei Jahren den Österreichischen Rekord (2:18,06) aufgestellt hatte, spürte Andreas einen Stich an der Oberschenkel-Rückseite. Er lief dann mit etwas angezogener Handbremse weiter, damit konnte er natürlich in dem Klassefeld nicht mithalten. Er kam als 10. und mit 2:26,48 ins Ziel, danach wurden die Schmerzen leider heftiger. Es scheint aber keine gröbere Verletzung zu sein, wohl ein kleiner Muskelfasereinriss.

 

Schade, dass er seine derzeit gute Form bei diesem Rennen nicht ausspielen konnte, aber selbst mit dieser Zeit liegt er in der ÖLV-Jahresbestenliste mehr als drei Sekunden vor dem derzeit Zweiten.

 

David Rudisha wurde in diesem Rennen, das vom Kenianer Nicholas Kipkoech in 2:18,51 gewonnen wurde (also langsamer als Andis Bestzeit), nur Vierter.


Genauere Untersuchungen in Wien werden zeigen, ob eine echte Trainingspause notwendig ist oder lockeres Training weiter durchgeführt werden kann, ohne den Heilungsprozess zu verzögern.