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Letztes update: 21.11.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



"Cross Attack" in Salzburg - Andreas Vojta schon in guter Form

Andreas Vojta bei der "Cross Attack" in Salzburg
Andreas Vojta bei der "Cross Attack" in Salzburg

Für Andreas Vojta war die Saison 2017 bis jetzt schon sehr erfolgreich. Mit der Bronzemedaille bei der Universiade über 5000m und der Steigerung seiner 5000m PB auf 13:38 zeigte er, dass er nicht nur national weiter unser bester Läufer ist, sondern auch international vorne mitlaufen kann.


Aufgrund seiner Bahnleistungen war er bereits für die kommende Crosslauf-EM (10.12. in Samorin/SVK) qualifiziert, trotzdem stellte er sich gerne der Konkurrenz bei der "Cross Attack" in Salzburg. Dieser Crosslauf, der heuer erstmals ausgetragen wurde, ist das einzige Rennen seiner Art mit "EA Permit"-Status, somit das hochwertigste Rennen auf heimischem Boden.


Nach der mehrwöchigen Saisonpause dauerte es zwar etwas, bis sich wieder eine halbwegs gute Form abzeichnete, aber der Saisonaufbau ist auf einen Formhöhepunkt bei der EM in drei Wochen ausgerichtet. Das erste Rennen der neuen Saison ist immer mit Fragezeichen verbunden, noch dazu, wo es im Crosslauf keine absolute Leistungsfeststellung gibt, sondern die Leistung nur in Relation zu anderen Läufern beurteilt werden kann.

 

Bald bildete sich im Elite-Rennen der Männer über 8740m eine Spitzengruppe, der auch Andreas Vojta angehörte. Martin Mistelbauer, ebenfalls vom team2012.at, reihte sich in der zweiten Verfolgergruppe ein.

 

Nach etwa zwei Drittel der Distanz konnte sich der hohe Favorit Richard Ringer (u.a. EM-Bronzemedaillengewinner über 5000m) etwas absetzen und nur der Schwede David Nilsson konnte einigermaßen folgen. Aber bereits auf Rang 3 dahinter folgte Andreas Vojta, eine Platzierung, die er bis ins Ziel nicht mehr hergab. Er hatte sich das Rennen gut eingeteilt, in den Wochen bis zur EM geht es jetzt darum, dass er "hinten raus" noch etwas zulegen kann.

 

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Hervorragende Marathonzeiten von Christopher Bednar und Michael Höflechner

Michael Höflechner durfte sich über den Pokal über den 2. Platz in der Altersklasse freuen. (Foto zVg)
Michael Höflechner durfte sich über den Pokal über den 2. Platz in der Altersklasse freuen. (Foto zVg)

Gleich 2 Athleten des team2012.at konnten am vergangenen Wochenende über die Marathondistanz mit beeindruckenden Zeiten aufzeigen:


Michael Höflechner, der schon beim VCM im Frühjahr 2017 2:49 gelaufen war, startete beim Graz-Marathon.

 

Er berichtet:

 

 

"Wenn man sich ein Wunsch-Wetter bestellen könnte, hätte ich es mir genau so ausgesucht wie es war. Ca. 10 °C, beinahe windstill, bewölkt und kein Niederschlag. Ich hatte am Start sehr lockere Beine und hatte das Gefühl, dass bei diesem Rennen viel drinnen ist. Die ersten 4 km gingen ganz leicht bergab und vom Laufgefühl her war es echt spitze. Vorgenommen hatte ich mir einen 3:58er Schnitt zu laufen, was einer Endzeit von 2:47:xx entsprechen würde. Bei km 2 Zeigte die Uhr 7:35 an, was mich gleich mal schockierte und ich mich etwas einbremsen musste. Ich hatte dann das Glück in einer 6er Gruppe laufen zu können, die genau mein Tempo gegangen ist. Für mich bringt es extreme Vorteile in einer Gruppe laufen zu können, da ich mich alleine einfac h nicht überwinden kann ein gewisses Tempo zu laufen. Ich brauche immer wen, an den ich mich dranhängen kann. Die Gruppe blieb bis KM 25 beisammen. Durchgangszeit beim HM war 1:23:25. Bis dahin war es vom Gefühl her wie ein lockerer Dauerlauf. Bei KM 25 aber wurde die Gruppe leider drastisch langsamer und ich musste mich absetzen und die restliche Distanz alleine laufen. Bis km 33 ging das auch noch ganz gut und ich konnte die Pace halten. Nur dann war die Situation leider die, dass ich weder vor, noch hinter mir wen hatte und komplett auf mich gestellt war. Und genau das war mein Problem. Der Km-Schnitt sackte plötzlich auf 4:05 ab. Es war von der subjektiven Anstrengung her nicht so schlimm, aber irgendwie ging es auch nicht schneller. Ich war im Ziel auch gar nicht soooo erledigt. Hätte ich einen Zieher gehabt, wären bestimmt noch 1-2 Minuten drinnen gewesen. So wurde es schlussendlich eine Zeit von 2:49:13, welche fast ident war mit meiner Zeit in Wien (2:49:03). Auch wenn der Ärger über meine mangelnde Willensstärke im Ziel zunächst groß war, war es in Summe jedoch wirklich ein sehr schöner und auch gelungener Lauf. Und das nächste Ziel ist auch schon fixiert – nämlich der Pisa-Marathon am 17.12. :D"

Mit dieser Leistung belegte Michael den 13. Gesamtrang beim Graz-Marathon und den 2. Rang in der allgemeinen Klasse!

 

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Weltklasseleistungen von Tanja Stroschneider und Anna Swoboda im Triathlon/Triathle

Tanja Stroschneider im roten Nationadress beim Weltcuprennen in Spanien (Foto zVg)
Tanja Stroschneider im roten Nationadress beim Weltcuprennen in Spanien (Foto zVg)

Die Triathletin Tanja "Beton" Stroschneider trainiert schon längere Zeit ihre Laufdisziplin beim team2012.at. In dieser Zeit ist es ihr gelungen, ihre Laufleistung deutlich zu verbessern und mittlerweile gehört sie über 5000m auch unter den Leichtathleten zu den Top-10 in Österreich. Ihr großer Traum ist, sich für die Olympischen Spiele im Triathlon zu qualifizieren und es gibt wohl kaum jemanden, der härter und disziplinierter für dieses Ziel arbeitet!


Am vergangenen Wochenende startete sie beim Weltcuprennen in Huelva (ESP), wo sie gegen stärkste internationale Konkurrenz startete und es darum ging, Punkte für das ranking und damit die Olympiaqualifikation zu sammeln.

 

Sie berichtet selbst nach dem Rennen:

 

"Platz 26 beim Weltcup in Huelva (ESP) und damit gelingt mir auch das beste Weltcup Ergebnis meiner bisherigen Karriere!

 

Harte Strecke, hartes (Ausscheidungs-)Rennen bei 10 DNFs bzw lapped Athletes! (Anm: beim Radfahren überrundete Athleten werden aus dem Rennen genommen) Schwimmen im Meer ist für mich doch noch eine kleine Challenge weil ich noch sehr wenige Rennen am Meer bestritten habe. Es geht natürlich immer noch besser, aber ich war happy, dass ich es heute in die Gruppe geschafft habe. Das, was ich im Training begonnen habe umzustellen, beginnt zu wirken!

 

Am Rad fühlte ich mich stark, wir haben ein paar Athletinnen eingesammelt und noch mehr stehen gelassen, weil die Strecke technisch sehr anspruchsvoll war und auch einige steile Anstiege hatte. Über die Autobahn ging es 20km nach Huelva, im Zentrum dann 4 Runden, die es wirklich in sich hatten! Das kaputteste Kopfsteinpflaster, dass ich je gesehen habe, Risse und kaputte Gitter auf der Straße, Glasscherben an jeder Ecke und scharfe Kurven nach Abfahrten, wo es auch mir mal das Hinterrad weggezogen hat u ich beinahe das Eisengitter geküsst hätte!
Dennoch konnte ich in meiner Gruppe ohne Probleme mitfahren und fühlte mich nie in Gefahr auch abzureißen, wie so viele! Das einzig negative war, dass wir auf der Autobahn Richtung Zentrum leider zu viel Zeit liegen gelassen haben, als sich unsere Gruppe noch gesammelt hat!

Der abschließende Lauf erneut über dieses schreckliche Kopfsteinpflaster 😅 einen knappen km den Hügel hinauf - Wende - zurück und durch die Fußgängerzone - Wende, das ganze 4x!

 

Ich kann nur nochmal sagen, es war sehr hart heute und ich freue mich, dass ich mich da durchgekämpft habe! Es war heute wirklich arg zu sehen, wie sowohl am Rad, als auch beim Laufen, eine Athletin nach der anderen weggefallen ist! Die Strecke heute hat wirklich in jeder Disziplin gnadenlos die Schwächen aufgezeigt! Da haben sich die Spanier was einfallen lassen für uns! 😉

Jetzt gehts weiter nach China zum nächsten Rennen am kommenden Wochenende!"

 

Aber Tanja Stroschneider war nicht die einzige Multisport-Athletin aus unseren Reihen, die sich über einen Erfolg am Wochenende freuen durfte:

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Wieder ein erfolgreiches Wochenende für die team2012.at-Sportler!

Malvina (links) freut sich zu Recht über ihre Silbermedaille (Foto zVg)
Malvina (links) freut sich zu Recht über ihre Silbermedaille (Foto zVg)

 

Gratulation an unser jüngstes Mitglied im team2012.at, Malvina Bossowska, die gestern bei den Wiener Landesmeisterschaften im Mehrkampf U10 den zweiten Platz belegen konnte und somit erstmals eine WLV Medaille ergattern konnte. Dieser Mehrkampf bestand aus 3 Disziplinen: Weit, 60m, Schlagball. Wir wünschen ihr noch weitere gute Platzierungen und viel Freude beim Sport !!!

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Four days of glory für Andreas Vojta und andere Erfolgsmeldungen der Woche

Andreas Vojta beim Wendepunkt des Rennens "The Mile" gestern in Wiener Neustadt (Foto: Veranstalter)
Andreas Vojta beim Wendepunkt des Rennens "The Mile" gestern in Wiener Neustadt (Foto: Veranstalter)

Nach der Bronzemedaille von Andreas Vojta bei der Universiade in Taiwan war die Saison fast vorbei. Aber nur fast.

 

Es gab jetzt keine ganz großen Rennen mehr, aber er nützte die Form noch ein wenig aus, bevor er sich heute in den verdienten Urlaub verabschiedet. Das Programm der Woche war ziemlich dicht:

 

1. Station: am Mittwoch (6.9.) die Straßenmeile in Opava (TCH), wo er vor 2 Jahren im Elitefeld den 6. Rang belegen konnte. Diesmal lief es noch deutlich besser: am Ende wurde es Rang 2.

 

2. Station: am Donnerstag (gleich nach Ankunft mit dem Zug in Österreich) gings weiter zum "Business Run", wo er für das RunInc-Team startete. Die 4,1km spulte er mit 2:52/km ab, wobei er sich ca. 800m vor dem Ziel von den letzten verbliebenden Konkurrenten absetzte und einem ungefährdeten Sieg vor über 30.000 andern Teilnehmern entgegenlief.

 

3. Station: nach einem Sporthilfe-Charity-Golfturnier am Freitag gings am Samstag zu "The Mile" nach Wiener Neustadt, wo man erstmals ebenfalls eine Straßen-Meile (also 1609,34m) organisierte. Auch in diesem letzten Rennen der aktuellen Saison ließ sich Andreas nicht den Sieg nehmen und kam somit innerhalb von 4 Tagen zu 2 Siegen und einem 2. Rang.
Aber wenn's am schönsten ist, soll man aufhören und der Flug in den Urlaub wartet nicht.
Für Andreas geht's Anfang Oktober weiter mit dem Aufbau für die kommende Saison, wo am 10.12. in Samorin (gleich bei Bratislava) die Crosslauf-EM wartet.

 

Auch andere von uns betreute Läufer vermochten in den letzten Tagen aufzuzeigen:

Beim Business-Run lief Ex-Radler Johnny Leitner mit 3:15/km auf den 29. Gesamtrang und wurde damit schnellster Postmitarbeiter Österreichs.

Thomas Pickl lief heute bei einem 10km-Rennen in Wien mit 35:00 eine neue persönliche Bestzeit.

 

Martin Partsch lief heute einen Halbmarathon in 1:24:05 (ebenfalls PB) und nähert sich seinem Traum eines Marathons unter 3 Stunden.

 

Tanja Stroschneider, die letzte Woche bei einem Triathlon nach einem (unabsichtlichen) Schlag einer Konkurrentin eine leichte Gehirnerschütterung erlitt, sich in ärztliche Behandlung begeben musste und ein paar Tage ausfiel, feierte heute auf der Wiener-Donauinsel beim P3-Triathlon einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen). "Beton" ist eben nicht so einfach zu zerstören und Tanja wird in dieser Saison noch in Spanien, China und Jordanien Triathlon-Weltcuprennen bestreiten.

 

Thomas Rabl hielt die team2012.at-Vereinsfarben beim Stammersdorfer Winzerlauf hoch. Er berichtet:

 

"Das Training läuft weiterhin gut, alle Einheiten nach Plan absolviert. Einzig laufe ich meistens morgens oder in der Mittagspause statt nachmittags, das lässt sich als alleinerziehender Vater einer 7 jährigen Tochter neben meinem Job besser unterbringen ;-)

Gestern Stammersdorfer Winzerlauf, 2 Runden das Weinbergerl rauf und runter. Was ich mir vorgenommen hatte ging gut auf, hinauf etwas dosieren 4:45 bis 4:50, runter forcieren 4:10 – 4:20, was in Summe einen Schnitt von 4:27 ergab und mit 38:46 für ca. 8,7 km Platz 1 in M40."

 

 

Schon letztes Wochenende startete Tanja Bauer in der Vorbereitung auf den 3-Zinnen-Berglauf (nächstes Wochenende) beim Raxlauf, wo sie ihre Altersklasse gewinnen konnte und gesamt den 4. Rang erreichte.

 

Mehr Erfolgsberichte folgen!

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BRONZE für Andreas VOJTA bei der Universiade in Taipeh über 5000m!!!

Andreas Vojta im heutigen Finale über 5000m - eine Runde vor dem Ziel (screenshot vom livestream)
Andreas Vojta im heutigen Finale über 5000m - eine Runde vor dem Ziel (screenshot vom livestream)

Andreas Vojta hat es geschafft!


Nach der Bronzemedaille über 800m bei der Universiade 2013 in Kazan holte er heute in Taipeh über 5000m ebenfalls die Bronzemedaille! Es war dies sein erstes internationales Meisterschaftsrennen über diese Distanz und das Ergebnis ist mehr als erfreulich. Die Bedingungen in Taiwan (v.a. die extreme Luftfeuchtigkeit) waren insbesondere für die Europäer nicht unbedingt ein Vorteil, aber Andi hat nach perfekter, besonnener Renneinteilung den Traum von einer Medaille wahrgemacht!

 

Andi ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, als Sadic Bahati aus Uganda mit einem ersten Kilometer in 2:42 das Feld gleich etwas in die Länge riss. Bis etwa 3000m versuchte er kräftesparend im Führungspulk mitzulaufen, sich aus Rempeleien herauszuhalten und möglichst die Innenbahn zu nutzen. Das gelang genau wie geplant, ebenso wie im weiteren Rennverlauf die Positionierung immer weiter vorne. Rund 800m vor dem Ziel hatte er Kontakt zur Spitze, als 4. ging er in die Zielkurve. Mit einem spannenden Zielsprint konnte er sich auf Position 3 vorkämpfen, am Ende kam er bis auf 2/10" an Rang 2 heran.


Die Freude von Andi über die Bronzemedaille, die er im Ziel gleich mit der österreichischen Flagge um die Schultern feierte, war umso mehr nachvollziehbar, da die letzten Jahre seit der letzten Medaille nicht immer einfach waren. "Wer nie verloren hat, hat den Sieg nicht verdient" - etwas abgewandelt könnte es für den heutigen Medaillenerfolg für Andreas Vojta auch lauten. Er hat in seiner mittlerweile langen Laufbahn viele Erfolge gefeiert, aber er hat auch nie vergessen, wie demütigend es z.B. war, als er bei der Hallen EM in Prag - gesundheitlich angeschlagen - fast überrundet wurde und der damalige ÖLV-Präsident dann noch auf ihn draufgetreten hat. Das zeichnet erfolgreiche Spitzensportler aus, dass sie nie aufgeben und unermüdlich und konsequent weiterkämpfen.

 

Oder wie Hubert Millonig, dessen Meinung aufgrund seiner Kompetenz Gewicht hat, bei seiner spontanen Gratulation per SMS gemeint hat: "Bravo, Gratulation! Harter Weg für ihn, hoch verdient!"


Es hat sich gelohnt, bravo Andi!

 

VIDEO von der rennentscheidenden Phase (letzte Runde), von Martin Mistelbauer von Eurosport abgefilmt und auf Instagram gepostet

 

Ergebnis

 

ORF.at

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