team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 2.12.2020


Termine unserer Laktattests in Wien werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Max Pfeifer und Helmut Gass auch über 10km sehr stark!

Max beim Zieleinlauf (Foto zVg)
Max beim Zieleinlauf (Foto zVg)

Max Pfeifer (Jg. 2000) hat heuer eine sehr starke Saison gehabt mit vielen Bestleistungen auf allen Strecken.

 

10km ist er dabei noch nicht gelaufen, seine Zeiten über 5000m und 3000m ließen aber trotz Erfahrungsmangel eine Zeit unter 34 Minuten realistisch erscheinen.

 

In Mooskirchen in der Steiermark, wo nächstes Jahr (hoffentlich!) die 10km-Straßenlaufmeisterschaften stattfinden werden, fand gestern bei strömendem Regen ein erster Probelauf auf dieser AIMS-vermessenen 10km-Strecke statt.

 

Aber gleich zum Bericht von Max, der von Mario Mostböck trainiert wird: 

"Brrr war das kalt heute aber super cool, kann die Strecke (ÖM nächstes Jahr) auf jeden Fall weiterempfehlen,

sie möchten auch weitere Rennen im Winter (zB. Silvester) planen, sonst ist alles abgesagt also perfekt.

 

Wohl mein bestes Rennen überhaupt, mein erster 10km Lauf und dann gleich bei so einem Wetter, da dachte ich erstmal uje komplett falsche Entscheidung. Ich wusste mein Grundlagentraining in den letzten Wochen hat Früchte getragen, hatte eine grobe Zeit von 34min im Sinn, allerdings bei "normalem" Wetter. Ich habe mich vom Start weg sehr entspannt gefühlt, wusste nicht genau was auf mich zukommt bei Runde 2,3 und 4, aber ich hatte die Pace perfekt im Griff. 5km waren in ca 17:06 erreicht, immer noch sehr flüssig und dann habe ich angefangen das Tempo zu erhöhen und konnte im weiteren Verlauf auch 2 vor mir überholen und somit Platz 3 sichern. Vor allem die letzten 2 km mit 3:16 und 3:10 waren ein Traum, somit auch schneller als meine 5er Bestzeit, die sowieso "outdated" ist. 33:46 also meine Endzeit, bin mega happy unter den Umständen meine eigenen Erwartungen so zu übertreffen und das über diese für mich doch sehr lange Distanz."

 

Aber Max war nicht der einzige Läufer des team2012.at, der bei diesem Rennen eine PB erzielte: Helmut Gass (Jg. 1975), der mit seiner Leistung (damals 36:20)  bereits bei den 10km ÖSTM im Team mit Andreas Vojta und Clemens Winter zur Mannschafts-Silbermedaille beigetragen hatte, steigerte sich in Mooskirchen auf hervorragende 35:19. Auch er wird von Mario Mostböck betreut.

 

Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit über den Halbmarathon erreichte Lisa Hofstättner, die für den HSV Wiener Neustadt startet, aber schon seit einigen Jahren trainingsmäßig vom team2012.at betreut wird. Sie gewann gestern den Halbmarathon in Wien in der sehr guten Zeit von 1:26:43 und bestätigte damit wieder ihre hervorragende Form der letzten Monate, wo sie sich schon über Bestzeiten auf anderen Distanzen freuen durfte.

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U 23 Gold für Lemuela Wutz bei den Halbmarathon ÖSTM!

Lemi beim HM in Salzburg (Foto: zVg; Veranstalter)
Lemi beim HM in Salzburg (Foto: zVg; Veranstalter)

Am Sonntag wurden die Halbmarathon-Staatsmeisterschaften in Salzburg ausgetragen. Vom team2012.at war zwar nur ein zahlenmäßig kleines Kontingent am Start, aber mit Lemuela Wutz gab es in dieser kurzen Laufsaison noch eine Goldmedaille für das team2012.at.

 

Lemuela gewann überlegen die U 23- Wertung in der sehr guten Zeit von 1:22:45!

 

Ihr Bericht:

"Perfektes Wetter, Wahnsinns Strecke und eine tolle Atmosphäre. Die Halbmarathonstaatsmeisterschaften waren ein tolles Erlebnis und mit einem starken Starterfeld kann ja nichts schiefgehen, oder? Ich hatte mich etwas überschätzt und bin mit der ersten Verfolgergruppe (nach Mayer und Illes) mit, welche sich schnell aufgespalten hatte. Bis Kilometer 15 ging alles gut aber dann wollten meine Beine nicht mehr und ich musste etwas herausnehmen. Obwohl die Renneinteilung nicht optimal war, bin ich mit der Platzierung sehr zufrieden und kann auf jeden Fall einiges mitnehmen 😊 "

 

Mit dem U 23-Gold von Lemuela, dem U 16-Gold von Markus Reißelhuber und den vielen Goldenen von Andreas Vojta in der allgemeinen Klasse hat unser Verein in diesem Jahr eine große Bandbreite aufgezeigt!

 

Bei den Männern startete Christian Wurzberger für das team2012.at. 

Er war noch etwas schneller als Lemuela und kam nach 1:21:49 ins Ziel.

Sein Bericht: 

"Heutiger ÖSTM HM war bis KM 11 wirklich stark (10km in 37:10, pace ca. 3:45), in der 2. Rennhälfte allerdings starker Energieabfall (pace nur mehr ca. 4:00). Hat sich für mich angefühlt als würde mich irgendetwas „zurückhalten". Die Beine waren locker, auch die Atmung war gut. Ich vermute es fehlen mir einfach heuer etwas die Trainingsumfänge, aufgrund des Hüftproblems im Frühjahr."

 

PS: ich bin seit heute eigentlich ziemlich sicher, dass ich die 3:45 über die HM Distanz draufhabe, ich bleib dran und irgendwann passt es dann..."

ERGEBNISSE

4 Medaillen bei Straßenlauf ÖMS: Vojta holt Gold bei den Männern, Reißelhuber Bronze in der U 18, Wutz Bronze in der W U 23 und Silber für die Männermannschaft!

Das team2012.at war wohl der erfolgreichste Verein Österreichs bei der heutigen Straßenlauf-ÖMS in Tattendorf (NÖ)!


Dass Andreas Vojta den Titel bei den Männern holte (sein 37. Staatsmeistertitel) war wohl keine Überraschung, seine Zeit von 29:31 zeigte auch bei Saisonende wieder seine überragende Form.

 

Praktisch von Start weg alleine vorne laufend (auch ein trotz Polizeiabsicherung vor die Spitzengruppe einbiegender Kleinlaster ca. 400m nach dem Start konnte ihn nicht aufhalten...) hatte er die erste Streckenhälfte mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Aber auch dann erlaubten die längeren Schotter-Abschnitte (ca. 2km) und Schikanen bei Wende und bei km 8 (ein Stück mit mehreren Ecken über eine Wiese) keine noch bessere Zeit.

 

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, die große 10km-Runde in einer - na ja, nicht sehr spannenden Gegend - war für eine ÖMS etwas ungewohnt. Der "Windpark" wurde jedenfalls seinem Namen gerecht.

 

Dass Andreas gemeinsam mit Clemens Winter (34:59) und Helmut Gass (36:20) dann aber die Silbermedaille in der Mannschaftswertung holte, war schon eine schöne Überraschung!
Ücler Yilmaz komplettierte unser Männerteam mit 40:22.

 

Bei den Damen holte Lemuela Wutz mit sehr guten 38:08 die Bronzemedaille in der U23-Wertung und das bedeutete auch in der Damen-Gesamtwertung den 5. Rang! Triathletin Tanja Stroschneider hatte hingegen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und beendete das Rennen nach ca. 6,5km vorzeitig.

Schon davor hatten die U 18-Sportler ihr Rennen über die 5km. Auch hier sorgte Markus Reißelhuber (Jg. 2005, also noch U 16) für eine positive Überraschung: mit hervorragenden 16:09 holte er in dieser Altersklasse, in der er noch 2 Jahre startberechtigt ist, die Bronzemedaille und war einmal mehr Jahrgangsschnellster in Österreich!

 

Max Pfeifer wollte eigentlich an diesem Wochenende bei einem anderen Lauf starten, dieser wurde allerdings coronabedingt kurzfristig abgesagt. Da es für eine Meldung für die Meisterschaften schon zu spät war, startete er beim offenen Volkslauf über 5km in Tattendorf und konnte diesen in 16:37 überlegen gewinnen.

 

 

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Markus Reißelhuber holte österreichischen U 16 Meistertitel über 3000m!

Markus nach der Siegerehrung des 3000m-Laufes (Foto: Maria Reißelhuber)
Markus nach der Siegerehrung des 3000m-Laufes (Foto: Maria Reißelhuber)

Markus Reißelhuber ist unser erfolgreichster Nachwuchsathlet (Jg. 2005).

Am Samstag holte er den Österreichischen Meistertitel über 3000m in der U 16! Nach dem Crosslauftitel im Vorjahr ist das nun sein zweiter österreichischer Titel.

 

Sein Bericht: "es war sauheiß und ich bin den ersten km in ca 3:05 durchgegangen, dann beim zweiten viel rausgenommen und der war ca. 3:15. Der letzte war dann noch ca. 3:00, weil da noch einer an mir dran war, aber den hab ich dann auf der letzten Runde abgehängt"

 

 

Am Sonntag startete Markus dann noch über die 1000m, wo die Favoritenrolle nicht so eindeutig war wie über die 3000m. Aber der junge Harmannsdorfer (Bezirk Korneuburg) konnte sich noch einmal motivieren das Heft selbst in die Hand zu nehmen und drückte dem Rennen seinen Stempel auf. Mit 2:42,44 konnte er schließlich auch über diese Distanz den österreichischen Schülermeistertitel gewinnen.

 

"Ich wollte heute von vorne weglaufen, das ist mir ganz gut gelungen. Die Bedingungen waren heute durch die Temperaturen schwierig." 

 

Dieses Rennen war sein letztes Meisterschaftsrennen in der U 16, am kommenden Sonntag wird er in dieser kurzen, aber intensiven Saison noch über 5km in der U 18 starten. In der U 16 ist er nun dreimal österreichischer Meister geworden.

Andreas VOJTA läuft in Ostrava 5000m in 13:24,03!

Andreas Vojta in Ostrava (Archivaufnahme: Jeanne-Pierre Durand)
Andreas Vojta in Ostrava (Archivaufnahme: Jeanne-Pierre Durand)

Für Andreas Vojta war Ostrava (Tschechien) immer ein guter Boden: dort belegte er 2011 bei der U-23 EM über 1500m den 4. Rang (0,33 Sekunden hinter dem Sieger), 2014 lief er dort den noch immer bestehenden Österreichischen Rekord über 1000m.

 

Heute startete er dort beim hervorragend besetzten „Golden Spike Meeting“ über 5000m. Vorne wollte man in Richtung Nähe Weltrekord laufen, für Andi war eine persönliche Bestzeit das Ziel (bisher 13:36)

 

Das Feld riss bald auseinander, Andi lief sein Tempo mit ziemlich gleichmäßigen – sehr schnellen – Zeiten für die ersten 3km: 2:39 – 5:18 – 8:00 (3000m Durchgangszeit!). Dann folgte ein etwas langsamerer 4. Kilometer (ca. 2:47), der Schlusskilometer in ca. 2:37 fixierte aber eine tolle neue Bestzeit mit 13:24,03!

 

Das hätte 2016 das Unterbieten des Limits für die Olympischen Spiele bedeutet!

 

Ergebnisse

 

 

Unsere Athleten bei den U 23 ÖSTM, beim Marathon, beim Triathlon, ...

Tanja Stroschneider knapp vor dem Ziel beim Podersdorf-Triathlon (Sprintdistanz) - und gewinnen macht sichtlich Spaß!
Tanja Stroschneider knapp vor dem Ziel beim Podersdorf-Triathlon (Sprintdistanz) - und gewinnen macht sichtlich Spaß!

Max Pfeifer startete erstmals bei einer U23-Staatsmeisterschaft und erreichte über 5000m den 5. Rang!

 

Der von Mario Mostböck trainierte Athlet berichtet:

"Ein cooles Rennen über meine schwächste Distanz, nachdem die letzten Wochen voll mit kurzen, schnellen und kräfteraubenden Rennen waren, habe ich mir nicht allzu viel heute erwartet und mein Hauptziel war es einen guten letzten km zu laufen, was mir auch gelungen ist. Das Anfangstempo war mit 3:00 auf die ersten 400 zu schnell, auch wenn der 1500er 2 Tage vorher nicht in den Beinen stecken würde, wäre das noch eine Stufe zu hoch. Ich bin also ab der 2. Runde erstmal alleine gelaufen, habe dann einen von der Spitzengruppe eingesammelt und gegen Ende überholt. Sehr zufrieden bin ich vor allem, jetzt auch über die für mich "längste" Distanz keine Probleme mit Spikes zu haben, passend zu den Iaaf Regeln die bald auch in Österreich gelten werden."

 

Nicht ganz so gut erging es Lukas Max bei seinem Marathon im Prater, der als Ersatz für die abgesagten internationalen Rennen herhalten musste.

 

Sein Bericht: 

Die gute Nachricht zu Beginn: ich kann sagen, dass ich 2020 einen Marathon gelaufen bin ;-)

Und nun zur bitteren Realität:

Irgendwie hab ich die eigenen Gesetze des Marathons anscheinend noch nicht wirklich verstanden :-( Nach Athen, dem "privat" Marathon im April war der heutig Marathon wieder mehr Kampf und Krampf als ein guter Wettkampf.

Von meinen Unterdistanzleistungen her sind 2:45-2:50 eigentlich keine unrealistischen Zeiten. Bin dann heute auch mit 4:00 losgelaufen und habe mir gedacht wenns gut geht bissi schneller und wenns nicht so gut geht zumindest mal unter 3 Stunden laufen.

Aber naja der Plan ging so überhaupt nicht auf. Bis km15 war ich mit 4:00 unterwegs und anstatt schneller zu werden hab ich danach etwas rausgenommen und bin mit ca. 4:20 bis km29 gelaufen (Die Füße haben sich da schon nicht ganz so frisch angefühlt). Danach wars dann nimma schön zu laufen mit regelmäßigen Gehpausen und km Zeiten zwischen 5:00 und 6:00.

Im Endeffekt war die Zielzeit: 3:13:54 (Die Rundenzeiten waren 27:59 - 27:55 - 29:37 - 30:27 - 35:54 - 41:59)

Die Enttäuschung ist irgendwie recht groß. Die Trainingsleistungen waren, denke ich, nicht so schlecht, als dass das heute so enden musste. Irgendwie macht mir anscheinend der Umstieg vom Halbmarathon auf den Marathon sehr viele Probleme :-(

 

Naja, aber was solls. Jetzt mal Ausruhen (nach einem schlechten Marathon ist das finde ich schwieriger) und dann muss man eh wieder nach vorne schauen. 

 

Am Sonntag startete Tanja Stroschneider beim Triathlon in Podersdorf über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen).

Der Bewerb wurde coronabedingt mit Einzelstart (jeweils 5 Sekunden Abstand) durchgeführt.

Tanja startete ungefähr als 40. Teilnehmerin und stieg bereits als 2. aus dem Wasser. Auf dem Rad zeigte sie erneut eine ganz starke Form und vor dem Wechsel zum Lauf hatte sie bereits über 5 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Beim Lauf brauchte sie nicht mehr ans Limit zu gehen (ca. 5km in 17:48) und sie siegte schließlich überlegen mit ca. 6:50 Vorsprung.

Dieser kleine Wettkampf war zugleich ein gutes und spezifisches Abschlusstraining für den Triathlon-Weltcup nächsten Sonntag in Karlsbad (Tschechien) über die Olympische Distanz (1500m/40km/10km), wo Tanja praktisch auf die gesamte Weltelite treffen wird, die alle wegen der vielen abgesagten Rennen eine Woche nach der Sprint-WM in Hamburg nach Karlsbad kommen werden.

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