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Letztes update: 14.9.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Four days of glory für Andreas Vojta und andere Erfolgsmeldungen der Woche

Andreas Vojta beim Wendepunkt des Rennens "The Mile" gestern in Wiener Neustadt (Foto: Veranstalter)
Andreas Vojta beim Wendepunkt des Rennens "The Mile" gestern in Wiener Neustadt (Foto: Veranstalter)

Nach der Bronzemedaille von Andreas Vojta bei der Universiade in Taiwan war die Saison fast vorbei. Aber nur fast.

 

Es gab jetzt keine ganz großen Rennen mehr, aber er nützte die Form noch ein wenig aus, bevor er sich heute in den verdienten Urlaub verabschiedet. Das Programm der Woche war ziemlich dicht:

 

1. Station: am Mittwoch (6.9.) die Straßenmeile in Opava (TCH), wo er vor 2 Jahren im Elitefeld den 6. Rang belegen konnte. Diesmal lief es noch deutlich besser: am Ende wurde es Rang 2.

 

2. Station: am Donnerstag (gleich nach Ankunft mit dem Zug in Österreich) gings weiter zum "Business Run", wo er für das RunInc-Team startete. Die 4,1km spulte er mit 2:52/km ab, wobei er sich ca. 800m vor dem Ziel von den letzten verbliebenden Konkurrenten absetzte und einem ungefährdeten Sieg vor über 30.000 andern Teilnehmern entgegenlief.

 

3. Station: nach einem Sporthilfe-Charity-Golfturnier am Freitag gings am Samstag zu "The Mile" nach Wiener Neustadt, wo man erstmals ebenfalls eine Straßen-Meile (also 1609,34m) organisierte. Auch in diesem letzten Rennen der aktuellen Saison ließ sich Andreas nicht den Sieg nehmen und kam somit innerhalb von 4 Tagen zu 2 Siegen und einem 2. Rang.
Aber wenn's am schönsten ist, soll man aufhören und der Flug in den Urlaub wartet nicht.
Für Andreas geht's Anfang Oktober weiter mit dem Aufbau für die kommende Saison, wo am 10.12. in Samorin (gleich bei Bratislava) die Crosslauf-EM wartet.

 

Auch andere von uns betreute Läufer vermochten in den letzten Tagen aufzuzeigen:

Beim Business-Run lief Ex-Radler Johnny Leitner mit 3:15/km auf den 29. Gesamtrang und wurde damit schnellster Postmitarbeiter Österreichs.

Thomas Pickl lief heute bei einem 10km-Rennen in Wien mit 35:00 eine neue persönliche Bestzeit.

 

Martin Partsch lief heute einen Halbmarathon in 1:24:05 (ebenfalls PB) und nähert sich seinem Traum eines Marathons unter 3 Stunden.

 

Tanja Stroschneider, die letzte Woche bei einem Triathlon nach einem (unabsichtlichen) Schlag einer Konkurrentin eine leichte Gehirnerschütterung erlitt, sich in ärztliche Behandlung begeben musste und ein paar Tage ausfiel, feierte heute auf der Wiener-Donauinsel beim P3-Triathlon einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen). "Beton" ist eben nicht so einfach zu zerstören und Tanja wird in dieser Saison noch in Spanien, China und Jordanien Triathlon-Weltcuprennen bestreiten.

 

Thomas Rabl hielt die team2012.at-Vereinsfarben beim Stammersdorfer Winzerlauf hoch. Er berichtet:

 

"Das Training läuft weiterhin gut, alle Einheiten nach Plan absolviert. Einzig laufe ich meistens morgens oder in der Mittagspause statt nachmittags, das lässt sich als alleinerziehender Vater einer 7 jährigen Tochter neben meinem Job besser unterbringen ;-)

Gestern Stammersdorfer Winzerlauf, 2 Runden das Weinbergerl rauf und runter. Was ich mir vorgenommen hatte ging gut auf, hinauf etwas dosieren 4:45 bis 4:50, runter forcieren 4:10 – 4:20, was in Summe einen Schnitt von 4:27 ergab und mit 38:46 für ca. 8,7 km Platz 1 in M40."

 

 

Schon letztes Wochenende startete Tanja Bauer in der Vorbereitung auf den 3-Zinnen-Berglauf (nächstes Wochenende) beim Raxlauf, wo sie ihre Altersklasse gewinnen konnte und gesamt den 4. Rang erreichte.

 

Mehr Erfolgsberichte folgen!

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BRONZE für Andreas VOJTA bei der Universiade in Taipeh über 5000m!!!

Andreas Vojta im heutigen Finale über 5000m - eine Runde vor dem Ziel (screenshot vom livestream)
Andreas Vojta im heutigen Finale über 5000m - eine Runde vor dem Ziel (screenshot vom livestream)

Andreas Vojta hat es geschafft!


Nach der Bronzemedaille über 800m bei der Universiade 2013 in Kazan holte er heute in Taipeh über 5000m ebenfalls die Bronzemedaille! Es war dies sein erstes internationales Meisterschaftsrennen über diese Distanz und das Ergebnis ist mehr als erfreulich. Die Bedingungen in Taiwan (v.a. die extreme Luftfeuchtigkeit) waren insbesondere für die Europäer nicht unbedingt ein Vorteil, aber Andi hat nach perfekter, besonnener Renneinteilung den Traum von einer Medaille wahrgemacht!

 

Andi ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, als Sadic Bahati aus Uganda mit einem ersten Kilometer in 2:42 das Feld gleich etwas in die Länge riss. Bis etwa 3000m versuchte er kräftesparend im Führungspulk mitzulaufen, sich aus Rempeleien herauszuhalten und möglichst die Innenbahn zu nutzen. Das gelang genau wie geplant, ebenso wie im weiteren Rennverlauf die Positionierung immer weiter vorne. Rund 800m vor dem Ziel hatte er Kontakt zur Spitze, als 4. ging er in die Zielkurve. Mit einem spannenden Zielsprint konnte er sich auf Position 3 vorkämpfen, am Ende kam er bis auf 2/10" an Rang 2 heran.


Die Freude von Andi über die Bronzemedaille, die er im Ziel gleich mit der österreichischen Flagge um die Schultern feierte, war umso mehr nachvollziehbar, da die letzten Jahre seit der letzten Medaille nicht immer einfach waren. "Wer nie verloren hat, hat den Sieg nicht verdient" - etwas abgewandelt könnte es für den heutigen Medaillenerfolg für Andreas Vojta auch lauten. Er hat in seiner mittlerweile langen Laufbahn viele Erfolge gefeiert, aber er hat auch nie vergessen, wie demütigend es z.B. war, als er bei der Hallen EM in Prag - gesundheitlich angeschlagen - fast überrundet wurde und der damalige ÖLV-Präsident dann noch auf ihn draufgetreten hat. Das zeichnet erfolgreiche Spitzensportler aus, dass sie nie aufgeben und unermüdlich und konsequent weiterkämpfen.

 

Oder wie Hubert Millonig, dessen Meinung aufgrund seiner Kompetenz Gewicht hat, bei seiner spontanen Gratulation per SMS gemeint hat: "Bravo, Gratulation! Harter Weg für ihn, hoch verdient!"


Es hat sich gelohnt, bravo Andi!

 

VIDEO von der rennentscheidenden Phase (letzte Runde), von Martin Mistelbauer von Eurosport abgefilmt und auf Instagram gepostet

 

Ergebnis

 

ORF.at

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Andreas Vojta bei der Universiade in Taiwan im 5000m Finale!

Für Andreas Vojta stellt die Teilnahme an der Universiade (Studenten-Weltmeisterschaft) im Jahr 2017 den Saisonhöhepunkt dar. Diese Meisterschaft hat er in sehr guter Erinnerung, hat er doch im Jahr 2013 in Kazan (RUS) über 800m die Bronzemedaille gewonnen.

 

Heute startete er in Taipeh (TPE) über 5000m. Mit seiner Saisonbestleistung von 13:38 gehörte er zwar zu den Finalkandidaten, aber es gab auch Läufer mit zum Teil deutlich besseren Bestleistungen auf der Startliste. Es gab 2 Vorläufe, wobei die jeweils Top-5 Platzierten und die weiteren 5 Zeitschnellsten aus beiden Läufen ins Finale aufsteigen sollten.

 

Andi wurde in den 2. Zeitlauf gelost, weshalb er die gelaufenen Zeiten des eher taktisch orientierten 1. Zeitlaufes berücksichtigen konnte. In der kurzen Pause zwischen den Vorläufen verständigten sich einige (v.a. europäische) Läufer auf notwendige Rundenzeiten von ca. 70", womit im Idealfall gleich 10 Läufer des 2. Laufes ins Finale kommen würden.


Und es funktionierte tatsächlich! (Andi: "Es war wirklich gutes Teamwork.") Mehrere Läufer im Feld, zu denen auch er gehörte, sorgten für das passende Tempo, der 2. Zeitlauf wurde damit deutlich schneller als der erste. Einige Läufer konnten dem Tempo irgendwann nicht mehr folgen, die Spitzengruppe wurde kleiner. Andi versuchte immer den Überblick zu bewahren und erkannte ca. 1km vor dem Ziel, dass die Führungsgruppe nur mehr aus 9 Läufern bestand. Jetzt ging es nur mehr darum, dass weiter "Zug" im Feld blieb und von hinten niemand mehr aufschließen konnte. Bis zur Zielkurve blickte Andi mehrmals zurück und zählte durch. Passt!

 

Die Bedingungen mit Temperaturen auch zu später Stunde jenseits der 30 Grad mit extremer Luftfeuchtigkeit waren nicht einfach und gingen wirklich an die Substanz. "Es war eine Katastrophe, bin ja eigentlich eher ein Wenig-Schwitzer, aber ich war komplett nass. Das Tempo war grundsätzlich natürlich fast gemütlich von den Beinen her, aber kreislaufmäßig und atmungsmäßig pumpt man trotzdem schon sehr ordentlich."


Mit dosiertem Krafteinsatz - es war größtmögliche Schonung für das Finale übermorgen angesagt - lief Andi souverän ins 5000m-Finale!


ERGEBNIS des Vorlaufes

Carina Lilge-Leutner ist verstorben - Österreichs Laufsport verliert eine prägende Persönlichkeit

Carina hat ihren letzten Wettkampf verloren – der Gegner war übermächtig.

 

Carina Lilge-Leutner ist tot. Nach eineinhalb Jahren schwerer Krankheit mit mehreren Operationen, einer Zeit, die geprägt war von einem ständigen Wechsel von Bangen und Hoffnung, hat nun ihr Körper nicht mehr mitgemacht. Bis zuletzt hat sie trotz starker Schmerzen und im Bewusstsein des nahenden Endes tapfer gekämpft und nie geklagt. Sie hat ihre Krankheit nicht aktiv öffentlich gemacht, aber auch nicht verschwiegen. Nun ist sie friedlich im Beisein von Tochter Lisa-Maria für immer eingeschlafen.

 

In der Öffentlichkeit war sie zuletzt im Rahmen des VCM im April 2017 zu sehen, zu dem sie der Veranstalter anlässlich des 30-jährigen Jubiläums ihres Sieges im Jahr 1987 geladen hatte. Mit Carina Lilge-Leutner verlieren wir nicht nur einen bewundernswerten Menschen, sondern eine große Sportlerin, die fast ein Vierteljahrhundert lang den Laufsport mitgeprägt hat und zu den erfolgreichsten Läuferinnen zählte, die Österreich je hervorgebracht hat.

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Lemuela Wutz holt Österreichischen U-23 Titel im 5000m Lauf, dazu Silber über 1500m!

 Lemi Wutz beim Zieleinlauf (Foto zVg)
Lemi Wutz beim Zieleinlauf (Foto zVg)

Lemuela Wutz wird morgen in die USA fliegen, um dort zu studieren. Das hinderte sie nicht daran, an diesem Wochenende noch an den ÖMS U23 in Kapfenberg zu starten. 

 

Und die Meisterschaft begann gestern höchst erfolgreich!
Im Meisterschaftsbewerb über 5000m konnte sie in guten 18:37,16 die Goldmedaille für das team2012.at holen!


Im heutigen 1500m-Bewerb holte sie zudem in 5:01,65 die Silbermedaille!

 

Lemi berichtet von dieser Meisterschaft:

 

"Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg bei den 5000m und noch zusätzlich der neuen PB von 18:37. Trotz des starken Regens und dem relativ kleinen Starterfeld hat das Rennen sehr viel Spaß gemacht und ich hatte durchgehen ein gutes Gefühl, was mich auch dazu bewegt hat vor dem letzten Kilometer nach vorne zu gehen und eine für mich tolle Zeit zu laufen. Bei dem 1500m Rennen am Tag darauf bin ich es leider nicht sehr taktisch angegangen und hab meine müden Beine vom Vortag unterschätzt. Dennoch bin ich zufrieden und kam sehr knapp an meine PB heran. Mit einmal Gold und einmal Silber bin ich eindeutig motiviert und startklar für meine neuen Trainingserfahrungen in Amerika. "

 

ERGEBNISSE

 

Aber auch beim "Kärnten läuft - Halbmarathon" waren heute einige unserer Läufer erfolgreich im Einsatz: Christopher Bednar gewann in 1:16:17 sogar die M35! Knapp dahinter kamen Philipp Meixner (1:19:54, 4. der allgemeinen Klasse), Johnny Leitner (1:20:42, 2. der AK 40), Mario Mostböck (1:24:31) und Franz Schuster (1:28:21) ins Ziel.

 

ERGEBNISSE des HM

Elisabeth Pöltner-Holkovic did it again...

Elisabeth Pöltner-Holkovic nach dem tollen 1000m-Rennen (Foto: Tanja Bauer)
Elisabeth Pöltner-Holkovic nach dem tollen 1000m-Rennen (Foto: Tanja Bauer)

Beim gestrigen Meeting am Cricket-Platz lief Elisabeth Pöltner-Holkovic (W 45) über die 1000m die fabelhafte Zeit von 2:59,25! Diese Leistung stellt auch einen (inoffiziellen) österreichischen Rekord für diese Altersklasse dar.
Ehemann Gerald Holkovic (Jg. 63) hatte dieses Mal im Eheduell das Nachsehen und erreichte - auch sehr gute - 3:02,40, was ihm ein Bier kostete...

Unser Sprinter Matthias Rastbichler zeigte mit 3:12,73 beachtliche Überdistanz-Qualitäten.

 

Im Rahmen dieses Meetings absolvierte Andreas Vojta eine seiner letzten Belastungen vor seinem 5000m Rennen bei der Universiade in Taiwan (ab 23.8.). Nach 5 x 1000m in ca. 2:45 allein im Training machte er 10 Minuten später im Rennen noch für Raphael Asamer Tempo in Richtung 2:29, was perfekt gelang.


ERGEBNISLISTE

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