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Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 19.2.2018


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



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Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Hallen-Staatsmeisterschaften in Linz, Tag 2, ein copy-paste von Sportlern und Medaillen?

Mal ein etwas lustigeres Siegerehrungs-Foto vom 1500m-Rennen der Männer: Niki Franzmair (2.), Andreas Vojta (1.), Kosgei Isaac Toroitich (3.) und Timon Theuer (4.), der die "4" am Beginn seiner Zeit nicht sehen will ;-)
Mal ein etwas lustigeres Siegerehrungs-Foto vom 1500m-Rennen der Männer: Niki Franzmair (2.), Andreas Vojta (1.), Kosgei Isaac Toroitich (3.) und Timon Theuer (4.), der die "4" am Beginn seiner Zeit nicht sehen will ;-)

Am zweiten Tag der Meisterschaften standen traditionell die 1500m am Programm.

 

Für Andreas Vojta war das schon ein besonderes Rennen: im Jahr 2009 hatte er in Linz seinen ersten Freiluft-Staatsmeistertitel der allgemeinen Klasse gewonnen und seit 2010 hat er über diese Distanz in der Halle ununterbrochen gewonnen. Diese Erfolgsserie hat nicht viele andere Beispiele und je länger eine Serie dauert, umso eher möchte man diese wohl andauern lassen. Große Schonung wegen einer Hallen-WM war gestern auch nicht mehr notwendig (theoretisch, aber eben eher nur theoretisch, war der 1500er die letzte Limitchance für ihn), den 3000er vom Vortag spürte er kaum, also war die Taktik relativ einfach: von Beginn an Druck manchen, soweit das im Alleingang möglich ist und nicht bummelnd herumtorkeln.

 

Praktisch vom Startschuss weg setzte sich Andi an die Spitze des Feldes, wobei ihm relativ lange Kosgei Isaac Toroitich folgte. Nach Passieren der 1000m-Marke in ca. 2:31/2:32 war der Gerasdorfer aber dann alleine in Front und lief mitteldruckvoll und ungefährdet dem Sieg in 3:48,40 entgegen.

Somit 1500m-Hallenstaatsmeistertitel Nr. 9 in ununterbrochener Folge.

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Hallen-Staatsmeisterschaften in Linz, Tag 1 mit mehreren Medaillen

Andreas Vojta ca. 450m vor dem Ziel, noch knapp vor Hans-Peter Innerhofer
Andreas Vojta ca. 450m vor dem Ziel, noch knapp vor Hans-Peter Innerhofer

Die Hallen-Staatsmeisterschaften sind der nationale Höhepunkt und zugleich Abschluss der Hallensaison der Leichtathleten. Der Austragungsort wechselt jährlich zwischen Wien und Linz, denn woanders gibt es in Österreich keine Halle (es gibt - noch - eine verrottende Halle in Wien (Dusika) und jetzt zwei Hallen in Linz), diesmal war wieder Linz an der Reihe.

 

Die Halle in Linz, sofern sie benützbar ist und nicht gerade für Konzerte o.ä. verwendet wird, ist sicher freundlicher und moderner als das Dusika-Stadion in Wien, wo die Luftqualität und die Feinstaubbelastung ungefähr einem Branntweinstuben-Hinterzimmer in tiefsten Ottakring entsprechen. Zum Glück hat noch nicht das Arbeitsinspektorat oder sonst eine Behörde den Weg ins Wiener Dusika-Stadion gefunden, sonst ließe man Jugendliche und Kinder (v.a. viele Turn-Kinder) sowieso nicht mehr dort trainieren. Dass es seit ca. 3 Jahren nur mehr kaltes Wasser zum Duschen für Frauen und Kinder gibt, weil die Stadt Wien kein Geld für eine Sanierung hat, ist nur ein Randthema.

 

Aber nun zum Sportlichen:

Heute fand als längste Hallen-Laufdisziplin der 3000m Lauf für Männer und Frauen statt. Bei den Männern fanden sich 15 Athleten zum Start ein und erst mit lautstarken Protesten konnte ein nächster Meilenstein der österreichischen Dilettanten-Leichtathletik verhindert werden: Die Funktionäre wollten glatt zwei Zeitläufe machen, wo die schnellen Läufer schön auf zwei Läufe aufgeteilt werden sollten. Zum Glück kam es dann doch nicht so weit, und dieses Mal wurden in Linz auch die 15 Runden richtig gezählt. Anfang gut, Ende gut, alles gut.


Ende gut, weil unser Andreas Vojta seiner Favoritenrolle einmal mehr entsprechen und einen sicheren Sieg nach Hause (nein, das wäre zu weit, eigentlich nach Linz) laufen konnte. Da er an diesem Wochenende wieder zweimal im Einsatz ist (heute die 3000m und morgen die 1500m), wollte er heute den Titel möglichst im Schongang abholen. Ein erstaunlich starker Hans-Peter Innerhofer (großer Respekt, der Junge trainiert derzeit hauptsächlich am Laufband und im Tiefschnee Salzburgs) machte mächtig Druck und steigerte seine bisherige PB von 8:38 auf großartige 8:16. Somit musste Andi 8:15 laufen, eine Meisterschafts-Siegerzeit, wie man sie nicht alle Jahre sieht. Zuletzt war Martin Pröll im Jahr 2011 um rund eine Sekunde schneller.


Die flotte Zeit kam auch zustande, weil sich auf den ersten beiden Kilometern Stefan Schmid und Timon Theuer vereinbarungsgemäß in der Tempoarbeit abwechselten und genau die Vorgaben von 2:48 und 5:40 einhielten. Andi lief also den letzten Kilometer in ca. 2:36. Von den 15 Teilnehmern liefen gleich 12 Läufer neue persönliche Bestleistungen! Darunter auch Lukas Max (startet für die UAB-Wien), der seit zwei Monaten nach unseren Trainingsplänen trainiert und sich von 9:24 auf 9:13 steigern konnte.

 

ERGEBNIS des 3000m-Laufes der Männer

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Andreas Vojta läuft 3000m gut in Spanien, aber nicht gut genug für die Hallen-WM

Heute startete Andreas Vojta beim Meeting in Sabadell (ESP), wo er im vergangenen Jahr seine 3000m-PB (7:55) erreichen konnte. Für die Hallen-WM in Birmingham sind heuer allerdings 7:52,00 gefordert, also wäre ein perfektes Rennen und ein Tag, wo eben alles passt, notwendig gewesen.

 

Im Feld waren 20 Läufer - für ein 3000m-Hallenrennen extrem viel - was v.a. in der Anfangsphase viel Unruhe und Geschubse im Feld bedeutete. Andi kam zwar nie in Sturzgefahr, das Finden des richtigen Rhythmus war aber nicht einfach. Die Durchgangszeiten bei 1000m (ca. 2:40) und 2000m (ca. 5:20) waren für die geforderte Endzeit eigentlich schon zu langsam. Andi fühlte sich zwar gut unterwegs, aber die erhoffte Tempoerhöhung am letzten Kilometer war nicht wirklich möglich. Die Endzeit von 8:00,42 (Platz 9)  bedeutet gegenüber dem Rennen in Frankreich vor einer Woche zwar eine Steigerung um rund 3 Sekunden, aber das WM-Limit war außer Reichweite.

Die Nicht-Qualifikation für die Hallen-WM Anfang März bedeutet nun ein paar Wochen mehr Grundlagenarbeit für die wichtigere Freiluftsaison mit der EM in Berlin. 


Andreas wird am kommenden Wochenende bei den Hallenstaatsmeisterschaften in Linz voraussichtlich über 3000m und 1500m laufen (dort hat er seit 2009 durchgängig den Staatsmeistertitel gewinnen können!), Mitte März geht es dann wieder ins Höhentrainingslager nach Flagstaff (USA) mit passenden Trainingspartnern, um die Basis für eine erfolgreiche Freiluftsaison zu schaffen.

Großeinsatz unserer Athleten von der Wiener Hauptallee bis nach Cape Town

Karin Freitag nach ihrem Sieg beim Halbmarathon in Wien (Foto zVg, VCM)
Karin Freitag nach ihrem Sieg beim Halbmarathon in Wien (Foto zVg, VCM)

Gestern waren viele team2012.at-Athleten und von uns betreute Läufer im Einsatz.


Beim VCM-Vorbereitungslauf im Prater konnte Karin Freitag, die seit drei Monaten von uns betreut wird (die Tirolerin startet für LG Decker Itter), den Halbmarathon in der sehr guten Zeit von 1:19:27 gewinnen. Sie meinte selbst nach dem Rennen: 

 

"Aus dem Training heraus nach eher zwei umfangreichen Wochen mit schon gelegentlich mehr Intensität.

Normalerweise habe ich Halbmarathons unter 1:20 nur mit starkem spezifischen Halbmarathon- oder Marathontraining geschafft. Heute hat es auch mit einem eher allgemeinen Marathontraining mit eher vielen langsamen km funktioniert.

Der Trainingsplan macht mir Spaß, da ich in Summe mit weniger Kraftanstrengung im Training das gleiche wie früher schaffe. Auch die höheren Umfänge sind problemlos verkraftbar.

Die Kulisse rund um den Valentinstag und das Wetter bei der heutigen VCM Winterlaufserie haben für die Motivation beigetragen."

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Andreas Vojta läuft 8:03,09 über 3000m

Andreas Vojta startete heute beim Meeting in Mondeville (FRA) über 3000m. Mit 8:03,09 lief er eine gute Zeit, zeigte sich aber nicht ganz zufrieden. Das Rennen verlief etwas unrhythmisch, zwischen 1500m und 2000m musste Andi nach dem Ausstieg des Tempomachers selbst fürs Tempo sorgen. Am Ende wurde es Rang 7, auch der Sieger blieb mit 7:56 über dem Hallen WM-Limit (7:52). Andi kam auch mit dem im Vergleich zum Dusika-Stadion wesentlich engeren Kurvenradius nicht optimal zurecht, was auch die anderen Läufer so empfanden.
In Sabadell (ESP) wird Andreas am 13.2. noch einmal diese Marke angreifen.
Video des Veranstalters vom Start des Rennens:

Die Hallensaison geht los - gleich mit schönen Erfolgen unserer Athleten!

Andreas Vojta heute beim 1500m-Rennen in Wien
Andreas Vojta heute beim 1500m-Rennen in Wien

Zweimal in den letzten Wochen wurde Andreas Vojta von Funktionären das Training im eigentlichen leeren Dusika-Stadion ohne Vorankündigung untersagt, aber den Umgang mit der "Sportstadt" Wien ist er mittlerweile gewöhnt.

 

In der Vorbereitung auf die Hallen-WM, wo er einen Start über 3000m anpeilt, startete er heute beim "Vienna Indoor" über die 1500m. Bei diesem traditionell bestbesetzten Meeting Österreichs starteten wieder über 80% ausländische Athleten und auch in seinem Lauf waren nur zwei Österreicher.

 

Der Tempomacher sollte 4-5 Runden zu je ca. 29,5" anlaufen, die Zweifel stellten sich als berechtigt heraus: die 800m wurden in (zu langsamen) 2:02 passiert, dann war der Pacemaker weg. Andi konnte zwar die letzten 500m etwas schneller werden, aber die Spritzigkeit für eine 26er oder 27er-Schlussrunde fehlt ihm jetzt mitten aus dem Ausdauertraining heraus sicherlich noch. Seine Endzeit von 3:45,16 ist ok, das ergab den 3. Rang, rund eine Sekunde hinter dem Sieger aus Großbritannien.

 

Zu diesem Zeitpunkt war das immerhin Rang 8 in der aktuellen Europarangliste. Andreas fühlte sich nach dem Rennen keineswegs ausgepowert "es war jedenfalls ein gutes Training für das 3000m-Rennen nächste Woche" (Mondeville/FRA, 3.2.) und ging nach ein paar Steigerungsläufen weiter zur Dopingkontrolle. Seine neu gelaserten Augen bestanden den ersten Wettkampftest mit Bravour, die Kontaktlinsen haben somit ausgedient.

 

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