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Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 22.3.2017


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



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Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Glänzendes Halbmarathon-Debut von Andreas Vojta und mehrere Bestleistungen bei den HM-ÖSTM in Graz

Andreas Vojta beim Zieleinlauf vor dem Donauzentrum (Foto: halbmarathon.at)
Andreas Vojta beim Zieleinlauf vor dem Donauzentrum (Foto: halbmarathon.at)

Im Zuge der Vorbereitung auf die Mittelstreckensaison und in der Phase des Grundlagentrainings drei Wochen nach der Hallen EM passte für Andreas Vojta ein Halbmarathon gut ins Programm. Fünf U-Bahnstationen von daheim und auf der neu (AIMS-) vermessenen Strecke war der "Wiener Halbmarathon" beim Donauzentrum mit drei Runden um die Alte Donau die beste Gelegenheit dafür.

 

Für einen Läufer, der Rennen auf der Laufbahn in Stadien gewohnt ist, ist es eine etwas ungewohnte Situation, wenn am Start tausende Läufer daneben und dahinter stehen, wobei diese Stimmung inkl. dem entsprechenden Rahmenprogramm schon etwas sehr Feines ist.

 

Ziemlich motiviert startete Andreas los, der erste Kilometer, wo er bereits alleine in Führung lag, war in 2:55 vorbei. Ups, da bremste sich Andreas etwas zusammen. Informationen von außen bekam er vom langstreckenkundigen Teamkollegen Martin Mistelbauer (Marathon PB 2:25) am Fahrrad, der in weiterer Folge auch etwas darauf achtete, dass Andreas beim Überrunden nicht mit anderen Läufern kollidierte. Angefeuert und fotografiert wurde er zudem auch von (Team-)Kollegin Tanja Bauer, die in ihrer Polizei-Freizeit das sonntägliche Laufen gleich mit der Suche nach einem entlaufenen Hund verband. ;-)


Andreas war dem Feld recht bald entlaufen und wurde erst im Ziel wieder eingefangen. Bis dahin genoss er die Atmosphäre und freute sich über die vielen bekannten Läufer auf der Strecke (beim Überrunden) und die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand. Richtig "am Anschlag" lief Andreas nie, weil er doch etwas Respekt vor der Strecke hatte und so ganz ohne Gegner fehlte dafür auch der entsprechende Druck von hinten. Damit er einen guten Überblickt über Distanz/Zeit hatte, hatte er sich von seiner Mutter sogar die GPS-Uhr ausgeborgt... Da konnte er nach dem Rennen folgende Kilometerzeiten ablesen, wobei dabei die wechselnde Windrichtung zu berücksichtigen ist: 2:55-3:08-3:10-3:03-3:08-3:07-3:03-3:03-3:10-3:10-3:07-3:09-3:05-3:02-3:05-3:07-3:10-3:03-3:09-3:06-3:04.

 

Am Ende hatte er noch genug Kraft, um etwas den Druck zu erhöhen und trotzdem recht entspannt ins Ziel zu laufen: "Der Lauf heute hat sich ganz gut angefühlt, es ist von Anfang an schön gerollt und ich hab geschaut, dass ich einfach nicht groß Druck machen muss. Bin das ganze auch mit den Dauerlauf-Schuhen gerannt, dh vom Gefühl her müsste ca. eine 64er-Zeit gehen, wenn es sein muss", meinte Andreas nach dem Rennen.

 

Natürlich wurde er nach dem Rennen immer wieder darauf angesprochen, ob er sich damit von der Mittelstrecke verabschiedet hätte und vielleicht gar der Marathon seine läuferische Zukunft sein sollte. Dabei muss man allerdings relativieren: über 1500m war er bei den Olympischen Spielen. Mit seiner Bestzeit von 3:36,11 ist er nahe dran an der Weltspitze, über 3000m war er erst vor drei Wochen 10. bei der Hallen EM. Aber für jeden Mittelstreckler können die Grundlagenausdauer und die Überdistanzleistungsfähigkeit als Basis nie gut genug sein und diese Eigenschaften sind besser trainierbar als etwa Stehvermögen oder Schnelligkeit. Mit (derzeit) 78kg auf knapp 190cm hat er nicht gerade die klassischen Voraussetzungen für die Langstrecke, aber die nächsten Jahre werden zeigen, wo die weitere läuferische Reise des Andreas Vojta hingeht. Spaß hat dieser Abstecher jedenfalls gemacht und die gut organisierte Veranstaltung hat dafür die richtigen Rahmenbedingungen geboten.

Sehr erfreulich beim Rennen in Wien war der 3. Platz von Thomas Pickl in 1:17:52, der nach einem individuellen Trainingsplan vom team2012.at trainiert.

 

ERGEBNISSE des "Wiener Halbmarathon"

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Lemi Wutz rennt allen Männern davon...

Lemi Wutz beim Rennen in Klosterneuburg (Foto zVg)
Lemi Wutz beim Rennen in Klosterneuburg (Foto zVg)

Lemi Wutz (team2012.at) startete letzten Samstag beim Crosslauf in Klosterneuburg. Wobei das nicht ganz stimmt, denn sie startete eigentlich bei den Crossläufen in Klosterneuburg, weil ihr ein Rennen nicht genug war.

 

Sie berichtet:

"Endlich mal wieder ein Lauf der sich richtig gut angefühlt hat. Der Crosslauf in Klosterneuburg war zwar ziemlich anspruchsvoll, hat aber dennoch eine Menge Spaß gemacht. Bei dem Lauf über die 5,125km konnte ich von Anfang an die erste Position der Damen einhalten und es gelang mir dann auch in der letzten Runde den ersten Mann einzuholen und mit einer Zeit von 19:36 die Gesamtwertung zu gewinnen.

Da ich mich danach immer noch ziemlich fit gefühlt habe und sowieso noch trainingsbedingt ein paar Kilometer drauflaufen hätte sollen, entschloss ich mich bei der langen Strecke (8,425km) nochmals zu starten. Bei dem Feld, nur aus Männern, schaffte ich es hinter den ersten Beiden, in einer Zeit von 34:34, ins Ziel."

 

Rang 10 für Andreas Vojta bei der Hallen EM über 3000m!

Andreas Vojta im Finale der Hallen EM in Belgrad über 3000m
Andreas Vojta im Finale der Hallen EM in Belgrad über 3000m

Der erste Finaleinzug von Andreas Vojta bei der 4. Teilnahme an einer Hallen-EM und eine Leistung ganz knapp an seiner Bestleistung war schon mehr als erfreulich nach den beiden letzten schwierigen Saisonen. Die Bestleistung über 3000m (7:55,83) beim Rennen in Sabadell zeigte, dass Andreas Vojta stark wie nie zuvor läuft, manche haben ihn wohl schon zu früh abgeschrieben.

 

Heute im Finale holte er noch alles heraus, was möglich war. Er war optimal eingestellt, versuchte sich von Beginn an in eine gute Position zu bringen. Im Rennen selbst wurde lange Zeit taktiert, die Spitze passierte die 1000m in 2:50,68, die 2000m in 5:34,25, wobei Andreas bis dahin eigentlich immer im mehr oder weniger geschlossen Pulk war.


Als das Rennen auf den letzten 1000m aber richtig schnell wurde - der spätere Sieger lief die letzten 1000m in ca. 2:25 (!) -, wurden die Beine von Andi auch etwas schwer, bzw. konnte er der Tempoverschärfung an der Spitze nicht mehr folgen. Aber auch sein letzter Kilometer war mit ca. 2:33 ordentlich schnell. Von der Bestleistung her wäre er Nr. 11 in diesem Feld gewesen, letztlich kam er als 10. ins Ziel, wieder ganz knapp hinter dem Titelverteidiger Ali Kaya (PB 7:38), der schon im Vorlauf ganz knapp vor ihm war. Der Italiener Razine (6.) wurde nach dem Rennen zuerst disqualifiziert, später nach erfolgreichem Gegenprotest aber wieder in die Ergebnisliste aufgenommen.

 

Bei seriöser Arbeit gibt es im Sport eben keine Wunder, aber Andreas hat einmal mehr bewiesen, dass man mit der Kombination von Talent und harter, konsequenter Arbeit an die Eurospitze kommen kann! Mit dem 10. Rang gehörte er bei dieser Hallen-EM neben den erfolgreichen Mehrkämpfern Dadic, Distelberger und Preiner zu den bestplatzierten ÖLV-Athleten, wobei er als einziger ÖLV-Vertreter ohne entsprechende Betreuung vor Ort auskommen musste.

 

Ergebnisse

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Andreas Vojta kommt ins Finale der Hallen-EM über 3000m!

Andreas Vojta auf der Zielgeraden im Vorlauf. Bis zur Ziellinie kam er noch bis auf 0,16" an den Favoriten Ali Kaya heran.
Andreas Vojta auf der Zielgeraden im Vorlauf. Bis zur Ziellinie kam er noch bis auf 0,16" an den Favoriten Ali Kaya heran.
Andreas Vojta kommt als 6. des 1. Vorlaufes über 3000m bei der Hallen EM in Belgrad ins Finale, da er sogar schneller war als der Sieger des 2. Vorlaufes!!!

Mit 7:56,52 kommt er in einem taktischen Rennen fast an seine Bestleistung heran (7:55,83).
Dem Finale blickt Andreas gelassen und mit Freude entgegen, dort kann er nur gewinnen. Der Vorlauf hat ihm natürlich noch zusätzliches Selbstvertrauen vermittelt. Er meinte selbst nach seinem Vorlauf, wo er sich ca. 500m vor dem Ziel nicht ganz getraut hat, der Vierergruppe vor ihm zu folgen: "Das Weichei-Laufen muss ich noch ein bissl abstellen, aber es geht zumindest in die richtige Richtung" und: "Mein Vorlauf über 3000m in 7:56 heute war noch 95% solide und 5% "Pussy" aber im Finale muss und wird das besser werden."
Die erste Hälfte des Vorlaufes legte Andreas (kurz nach dem Start gab es gleich eine Rempelei) in ca. 4:02 zurück, die zweiten 1500m lief er nicht zuletzt aufgrund einer sehr flotten Schlussrunde in ca. 3:54. Schon allein diese Renneinteilung zeigt, dass Andreas derzeit in einem gleichmäßig-zügigen Rennen wohl eine Bestzeit laufen könnte, die Formzuspitzung Richtung Hallen-EM funktioniert also sehr gut.
Andi meinte heute am Tag nach dem Vorlauf: "Beine warn natürlich nicht 100% frisch aber fühl mich nicht wirklich zerstört oder Ähnliches. Wird natürlich interessant, so eine Doppelbelastung hatte ich bisher halt auch noch nie, aber grundsätzlich sollt ich noch gscheit reinhauen können morgen!"
kurzes VIDEO vom Vorlauf mit Andreas
Ergebnisse des Vorlaufes
Das Finale findet am Sonntag um 16:55 statt.

 

Startliste fürs Finale:

 

Falls Eurosport nicht live überträgt (angeblich Übertragungsbeginn um 17:00), dann gibt's vielleicht hier einen livestream - vielleicht sogar exklusiv (multifeed) vom 3000m-Finale (und nicht nur von Zuschauern oder anderen Sportlern beim Umziehen...): livestream

Michael Reithmayr bei den NÖ-Crosslaufmeisterschaften

Michael Reithmayr, einer unserer jungen Läufer, startete a.W. bei den NÖ-Crosslaufmeisterschaften.

Er berichtet von diesem Rennen:

„Zur Vorbereitung für die kommende HM-Meisterschaft in Graz Ende März wollte ich im Rahmen der NÖ-Crosslaufmeisterschaft (AW) meine aktuelle Form testen. Mir war klar, dass die Konkurrenz bei diesem Bewerb sehr stark sein wird und hab gehofft, dass sie mich mitzieht. Die Strecke (9,17km), die um einen kleinen Teich führte, hatte einiges zu bieten: 4 Hindernisse pro Runde (Heuballen), enge, gatschige Kurven, 2 kurze Steigungen und sehr unebenen Untergrund (auf jeden Fall anspruchsvoller als die Wiener Crosslaufmeisterschaft am Cricketplatz). Ich wollte mir keine Zielzeit setzen, sondern einfach nur am Limit laufen und schauen, was am Ende rausschaut. Es gelang mir, nicht zu schnell zu starten (was mich oft schon gute Laufzeiten gekostet hat) und fand schnell einen guten Rhythmus. Am Ende stand 32:57 auf der Uhr und das wäre der 6.Platz gewesen; der Abstand zur Spitze war kleiner als erwartet (+2:07). Ich bin sehr zufrieden und schaue positiv auf die kommenden HM-Meisterschaften. Das Tempotraining in den nächsten Wochen wird mich sicher noch ein Eck schneller machen.“

 

Tag 2: 8. Gold in Serie über 1500m für Vojta, Pöltner-Holkovic pulverisiert W 45 Rekord, team2012.at einmal mehr erfolgreichster Lauf-Verein

Elisabeth Pöltner-Holkovic eilt von Rekord zu Rekord: heute verbesserte sie im Rahmen der Hallen-Staatsmeisterschaften den österreichischen Rekord der W 45 über 1500m um rund 7 Sekunden (!) auf 4:42,83. Damit erreicht sie wie schon gestern über 3000m erneut den 4. Rang. Das Damentrio an der Spitze mit Julia Millonig, Sandrina Illes und Cornelia Wohlfahrt war natürlich unerreichbar, aber Elisabeth konnte den Sprint der Verfolgerinnen für sich entscheiden. "Für mich war das heutige Rennen ein top Abschluss der Hallensaison. Ganz besonders bedanken muss ich mich v.a. bei meinem Mann Gerald Holkovic für seine Unterstützung. Laufen muss ich zwar selbst, aber ohne ihn ginge gar nichts!" meinte eine mehr als strahlende Elisabeth nach dem Rennen.

 

Andreas Vojta sollte heute über 1500m ein zügiges Rennen (also nicht "nur" mit schnellen letzten 300m oder so ähnlich) absolvieren. Gleich nach dem Startschuss setzte er sich an die Spitze des Feldes, wobei Paul Stüger bis knapp 1000m von hinten für etwas Druck sorgte. Andi siegte schließlich in 3:49,25, knappe 7 Sekunden vor dem Zweitplatzierten.

 

Nun sind es noch 2 Wochen bis zur EM in Belgrad, in denen ein paar spezifische Einheiten für den Feinschliff für das 3000m-Rennen sorgen sollten.

 

Die Athleten des team2012.at erreichten somit bei diesen Meisterschaften 2 x Gold und 2 x Rang 4 (dazu Rang 9 von Lemi Wutz über 3000m), womit unser Verein einmal mehr der erfolgreichste Laufverein Österreichs bei einer nationalen Meisterschaft wurde.

 

Andreas Vojta ist zudem der einzige ÖLV-Athlet, der sich gleich in zwei Bewerben (1500m und 3000m) für die EM qualifizieren konnte! 

 

ERGEBNISSE

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