team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 10.5.2018


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Philip Hermann gewinnt 5000m-Rennen mit PB - und spezieller Vorbereitung ;-)

Philip Hermann (mit Tochter)
Philip Hermann (mit Tochter)

Beim gestrigen WLV-Meeting starteten mehrere Läufer des team2012.at, Philip Hermann (vormals Hantschk) konnte dabei das Rennen über 5000m mit persönlicher Bestleistung gewinnen!

Er berichtet: 

"heute die 5000m gelaufen. Wir waren zu dritt, die die selbe Zeit angestrebt haben (16:40). Haben bis ca. 3200m sehr gut zusammengearbeitet, dann hab ich mich ein wenig gelöst. Mit den zwei im Rücken könnte ich mich gut pushen, die letzte Runde in 72" laufen und in 16:33 finishen. 

 

 

 

Bin sehr happy mit dem Ergebnis, grundsätzlich und da ich 10 Tage null gelaufen bin und gestern erst wieder das erste Mal."

 

Neben Philip startete erstmals auch Gregor Strohmer für das team2012.at, ebenso über 5000m. Mit 20:57,16 konnte auch er eine persönliche Bestleistung erzielen!

 

 

ERGEBNISSE

Andreas Vojta unterbietet EM-Limit über 10.000m!

Andreas Vojta beim heutigen Rennen in London (Foto: Jean-Pierre Durand; über Olaf Brockmann)
Andreas Vojta beim heutigen Rennen in London (Foto: Jean-Pierre Durand; über Olaf Brockmann)

Andreas Vojta kann mittlerweile auf eine lange und erfolgreiche Laufkarriere zurückblicken. Über 1500m wurde er erstmals 2009 Staatsmeister, ein Jahr später stand er bereits bei der EM in Barcelona im Finale über diese Distanz. 2012 startete er bei den Olympischen Spielen in London über 1500m, bei der Universiade in Kazan gewann er Bronze über 800m. Bronze gewann er auch bei der Universiade im Vorjahr in Korea - diesmal über die 5000m.

 

Über die 5000m wäre in diesem Jahr auch ein Start bei der EM in Berlin geplant. Das Limit (13.42) hat er bereits im Vorjahr mit 13:38 unterboten, was für den Europäischen Verband auch als Teilnahmeberechtigung reichen würde. Der ÖLV (Weidlinger/Högler) agierte aber wieder einmal gegen die eigenen Athleten und akzeptierte nur bei einigen bestimmten Athleten die Limitleistungen aus dem Vorjahr, nicht aber bei Vojta.

 

Deshalb ist eine zielgerichtete Vorbereitung auf die EM schwierig, weil Andreas erst das 5000m-Limit noch einmal unterbieten muss. Das ist gar nicht so einfach, weil man erst in die "richtigen" Rennen reinkommen muss und dann auch die Bedingungen stimmen müssen. Auf jeden Fall bedeutet das unverständliche Vorgehen des ÖLV einen Schuss ins eigene Knie, weil die Funktionäre eigentlich die Leistung der Athleten fördern und nicht behindern sollten. Der Teamleiter-Lauf (Weidlinger) hat übrigens keinerlei Kontakt mit den maßgeblichen Trainern der besten Athleten (auch nicht mit Hubert Millonig) und "Sportdirektor" Högler grüßt nicht einmal...

 

Wie auch immer, Andreas antwortete heute in London beim 10.000m-Europacup im Rahmen der "10.000m Night of PBs" genau so wie es den rücktrittsreifen Funktionären gebührt:

In seinem erst zweiten Rennen über die 10.000m Distanz, die eigentlich die Überdistanz darstellt, unterbot er völlig überraschend und sensationell das EM-Limit (28:55) mit 28:33,99 gleich mehr als deutlich! Damit lief Andreas auch gleich auf Rang 5 der ewigen Österreichischen Bestenliste! Auf der Bahn lief er erst einmal im Jahr 2012 (in Innsbruck relativ einsam zum Staatsmeistertitel) eine Zeit von 30:47, auf der Straße lief er 2013 in Deutschland die 10km - auch nach einem Höhentrainingslager in Flagstaff - in 29:09.


Er teilte sich das Rennen hervorragend ein, schloss jede entstehende Lücke und arbeitete sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne, lief eine schnellere zweite Hälfte und belegte am Ende im B-Lauf den 2. Rang! Dazu könnte man noch anmerken, dass die Bedingungen im Rennen gar nicht ideal waren, die wehenden Fahnen zeigten ziemlichen Wind an und die Temperaturen waren etwas zu hoch. Andreas war (wieder mal) der größte und schwerste Läufer im Starterfeld (189cm/76kg), aber wie man sieht, scheint das trotzdem zu funktionieren... Er startete übrigens beim 10.000m Europacup in London eigentlich nur, weil der deutsche Verband kurzfristig beschlossen hat, dass heuer bei den deutschen 10.000m Meisterschaften keine ausländischen Teilnehmer (außer Konkurrenz) starten dürfen, deshalb mussten wir umplanen. Mal wolle erst eine EuGH-Entscheidung zu diesem Thema abwarten.

Wenn jetzt der ÖLV nicht entsprechend reagiert und Andreas sofort für die EM nominiert, würde man wohl die (LA-) Welt wohl kaum noch verstehen. 

Zumindest der inoffizielle Titel Prince Andrew of Gerasdorf ist ihm jetzt einmal sicher, die Prinzenhochzeit rückt damit völlig in den Hintergrund ;-)

 

offizielle ERGEBNISSE des Rennens

 

Bericht auf krone.at
Bericht auf orf.at


Bericht wird noch überarbeitet und ergänzt!

 

 

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Karin Freitag holt Marathon-Staatsmeistertitel und viele weitere Erfolge der von uns betreuten Athleten!

Karin Freitag beim Zieleinlauf, womit sie ihren 5. Marathon-Staatsmeistertitel holt
Karin Freitag beim Zieleinlauf, womit sie ihren 5. Marathon-Staatsmeistertitel holt

Karin Freitag (die Tirolerin startet für LG Decker Itter und wird trainingsmäßig seit November 2017 von uns betreut) bereitete sich zielgerichtet auf den Salzburg-Marathon vor, wo das erklärte Ziel der 5. Staatsmeistertitel in dieser Disziplin war. Die Zeit bei einem Marathon im Mai war natürlich auch eine Frage der Bedingungen. Bis zu einer Laufzeit von ca. 1:15 herrschten eigentlich sehr gute Bedingungen, dann kam wie angekündigt die Sonne und die Temperaturen wurden für Spitzenzeiten zu hoch. Es war wohl nicht so schlimm wie in Wien vor zwei Wochen, aber weit weg von ideal.


Karin setzte sich von Beginn weg an die Spitze der Staatsmeisterschaftswertung, vor ihr nur die Kenianerin Theresia Omosa. So blieb es auch bis zum Ziel. Auf der zweiten Runde wurde es ziemlich einsam und heiß, aber Karin meinte im Ziel: "Es ist mir bis zum Ende so gut gegangen, dass ich am liebsten noch weiter gelaufen wäre. Schneller gings halt nicht." Karin kam mit sehr guten 2:45:24  - zwei Minuten hinter der kenianischen Siegerin - ins Ziel. Die 38-jährige Krankenschwester und Inhaberin der österreichischen Bestleistung im 100km-Lauf (7:45:58) blieb damit trotz der suboptimalen Bedingungen nur knapp 3 Minuten über ihrer Bestleistung aus dem Jahr 2015.

 

In der ersten Runde lief der ebenfalls von uns betreute Franz Weixelbaum immer in der Nähe von Karin (mal davor, mal dahinter), die letzten 12km konnte er das Tempo von Karin nicht mehr ganz halten, kam aber mit guten 2:46:34 ins Ziel.


Die Wertigkeit von Karins Leistung wird auch dadurch unterstrichen, dass beim heutigen Salzburg-Marathon nur 16 Männer schneller waren als sie!

 

ERGEBNISSE des Salzburg-Marathons

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Laufforum in Salzburg - Vortrag zum Marathontraining

Salzburg-Marathon; Start 2017 (Foto: Veranstalter)
Salzburg-Marathon; Start 2017 (Foto: Veranstalter)

Am Freitag, 4.5.2018, findet im Vorfeld des Salzburg-Marathons am 6.5.2018 (inkl. Staatsmeisterschaft) das "Sparkasse Laufforum" statt. Die Veranstaltung findet im "Salzburg Congress" von 15 - 18 Uhr statt.

 

Als einer von mehreren Referenten wird team2012.at-Teamleiter Wilhelm Lilge über "Marathon... was wirklich zählt!" einen Vortrag halten.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Infos und Zeitplan

trailrunning Seminar - Bergmarathon Traunsee

Ein Teil der Gruppe am Traunstein
Ein Teil der Gruppe am Traunstein

Zum zweiten Mal haben wir gemeinsam mit dem Ex-Spitzenläufer Christian Pflügl das "trailrunning-Seminar" in Vorbereitung auf den "Bergmarathon Traunsee" durchgeführt. Nach einem Laktattest am Donnerstag auf der Laufbahn in Gmunden ging es von Freitag bis Sonntag in komprimierter Form mit viel Praxis und Theorie um die optimale Vorbereitung auf die gewaltige Herausforderung des Bergmarathons (7.7.2018 - siehe BERGMARATHON).

 

Die Teilnehmer konnten - geführt von einheimischen Guides - Teile der Wettkampfstrecke ablaufen und erhielten im Seminarraum im bestens geeigneten Gasthof Enichlmayr das theoretische Rüstzeug und das wichtige Rundherum-Wissen. Abgerundet wurde das Programm mit einem angepassten dynamischen Stabilisationstraining im Turnsaal. Schon gewohnter Begleiter bei unseren Seminaren war der strahlende Sonnenschein, der gerade das Laufen am Berg zum Genuss machte - wenn auch anstrengend. 


Das trailrunning-Seminar war wie im Vorjahr mit über 20 Teilnehmern ausgebucht, aber wir freuen uns schon jetzt auf die trailrunning-Woche in Ischgl in der ersten Septemberwoche, wo es noch freie Plätze gibt.

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Wien-Marathon 2018

Lisa-Maria Leutner mit einem Trikot, mit dem ihre Mutter schon lief, vor der Staatsoper knapp vor dem Ziel
Lisa-Maria Leutner mit einem Trikot, mit dem ihre Mutter schon lief, vor der Staatsoper knapp vor dem Ziel

Der Wien-Marathon des Jahres 2018 wurde - wie vorhergesagt - von viel zu warmen Bedingungen für Top-Zeiten geprägt.

 

Viele Läufer mussten dehydriert oder von Krämpfen geschüttelt das Rennen aufgeben, umso mehr zählen die Leistungen jener, die es ins Ziel geschafft haben, auch wenn die erreichten Zeiten oft nicht der gerechte Lohn für die monatelange, harte Arbeit waren.

 

Aber Sport ist nicht primär "gerecht", sondern ein Sammelbecken von Emotionen der gesamten Bandbreite. Das "durften" heute viele Läufer erleben.

 

Die Leistungen der team2012.at-Läufer und der anderen von uns betreuten Läufer sind deshalb mehr als beachtenswert:

 

Im Marathon der Männer belegte Christopher Bednar in 2:47:02 den 35. Gesamtrang bei den Männern (12. Österreicher). An seine im Vorjahr in München gelaufene Bestzeit von 2:38:42 konnte er bei diesen Bedingungen natürlich nicht herankommen.

 

Nicht weit dahinter kam Michael Höflechner in ebenfalls sehr guten 2:51:54 ins Ziel.

 

Die volle Bandbreite an Emotionen begleitete Lisa-Maria Leutner bei ihrem ersten Marathon. Die Läuferin, die noch immer u.a. den U 18 Straßenlaufrekord über 5km (17:27 aufgestellt im Alter von 15 Jahren) hält, hat um Weihnachten herum wieder mit dem Lauftraining begonnen und peilte eine Zeit im Bereich von 3 Stunden an.

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