team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 19.1.2018


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



ACHTUNG: bis 17.1. sind wir nur eingeschränkt erreichbar

Wegen eines Auslandsaufenthaltes sind wir bis einschließlich 17.1. nur eingeschränkt erreichbar. Bitte um Verständnis, wenn es bis dahin bei Terminbestätigungen für Laktattests etc. zu Verzögerungen kommen kann. Telefonisch sind wir während dieser Zeit gar nicht zu erreichen.
Bitte (generell) uns bei Fragen/Wünschen per E-Mail kontaktieren (office@team2012.at) und nicht per facebbok-Nachricht, WhatsApp und ähnlichen Spielereien...

Silvesterläufe quer durch Österreich - die Läufer des team2012.at mit eindrucksvollen Leistungen!

Andreas Vojta (gelbes shirt) mitten in der internationalen Spitzengruppe in Peuerbach (Foto: Veranstalter)
Andreas Vojta (gelbes shirt) mitten in der internationalen Spitzengruppe in Peuerbach (Foto: Veranstalter)

Der letzte Tag des Jahres ist ein traditionelles Hochfest für alle Läufer. Das Angebot an Silvesterläufen ist quer durch Österreich enorm und gleich bei mehreren Veranstaltungen konnten die Läufer des team2012.at einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und mit entsprechendem Selbstvertrauen ins Neue Jahr starten.


Traditionell ist immer der Lauf im oberösterreichischen Peuerbach der mit Abstand bestbesetzte Lauf Österreichs, wo im Elitelauf der Männer und Frauen auch einige der weltbesten Läufer teilnehmen.


Wie schon in den vergangenen Jahren konnte damit einmal mehr Andreas Vojta als Gesamt 5. und bester Österreicher aufzeigen. Der zeitliche Abstand zu den besten Läufern ist vergleichsweise gering, nach dem guten Rennen bei der Crosslauf EM also nun ein weiterer guter Formtest. Für Andreas, der mit seiner Leistung zu Recht sehr zufrieden war, gings nach einer kurzen Nacht gleich weiter ins Trainingslager in Monte Gordo (POR)


Ergebnis von Peuerbach (Lauf der Asse, Männer)

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Pisa-Marathon - aus der Sicht von Michael Höflechner

Foto zVg
Foto zVg

In Pisa gibt's mehr als den schiefen Turm. Wie auch im nahen Florenz gibt's hier spät in der Saison einen Marathon für alle jene, die das Kalenderjahr nicht ohne neue Bestzeit abschließen möchten ;-)


Michael Höflechner vom team2012.at war dort und hat 10 Wochen nach seinem Marathon in Graz diese Chance genützt - und zwar überaus erfolgreich! 

 

Sein Bericht:

"Nachdem ich in Wien und Graz mit je 2:49 noch nicht ganz zufrieden war für heuer, hab ich mich entschieden, noch einen dritten Marathon in Angriff zu nehmen. Pisa ist es deshalb geworden, weil mein Freund und Kollege Stefan Werner dort auch startete und vom Vorjahr sehr begeistert war. Er fungierte auch als Pacemaker für mich, was die Sache erheblich einfacher machte.

 

Bei nahezu optimalen Bedingungen (3-5 C°, windstill, trocken) starteten wir mit dem Plan, eine 2:47:.. zu laufen. Geplant war, die ersten 15km im 4:00er schnitt, die zweiten 15km im 3:55er schnitt. Stefan alias "das Schweizer Uhrwerk" Werner brachte die Pace auf die Sekunde genau hin. Der erste hm wurde in 1:23:50 passiert. Da ich bei meinen vergangenen Marathons bei den letzten 10 km immer die Energie fehlte, beabsichtigen wir bewusst so langsam anzugehen, dass es einen Negativ-Split ergibt. Dies hat sich auch bezahlt gemacht, denn nach 30 km waren die Beine noch unglaublich locker, sodass die Pace ohne Schwierigkeiten zu halten war. Als die Beine bei km 37 immer noch nicht müde werden wollten, erhöhten wir die Pace zuerst auf 3:50 und von km 39-41 sogar auf 3:47. Da aber bei km 41 immer noch enorm viel an Energie da war, und nicht das geringste Anzeichen an Müdigkeit, wurde der letzte km noch in 3:32 absolviert, was einen 2. hm von 1:21:27 ergab.

 

Das bedeutete eine Endzeit von 2:45:17 und somit eine neue PB, über welche ich mich sehr freuen konnte! Die Marathonstrecke selbst verläuft nur für ca. 6-8 km in der Stadt. Die restliche Zeit geht es durch die wunderschöne toskanische Landschaft, angefangen vom Flussufer der Arno, über herrliche Waldabschnitte und Alleen entlang bis zu einem 5km langen Strandabschnitt direkt am Meer. Ein komplett flacher und landschaftlich atemberaubender Marathon. Da stört es gar nicht, dass auf der Strecke selbst überhaupt keine Zuschauer waren - die hätten eh nur die Aussicht verdeckt :)"

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Florenz Marathon - trotz heftigen Regens eine Reise wert - Mario Witthalm berichtet

Mario Witthalm ist am 26.11. in Florenz beim Marathon gestartet und hat uns diesen lesenswerten Bericht geschickt:

 

Es war ein super Erlebnis, hat mir großen Spaß gemacht. Die Strecke ist recht schön und abwechslungsreich. Das Publikum war trotz Schlechtwetters hoch motiviert, alle Streckenteile in der Innenstadt waren gut besucht und man wurde entsprechend gepusht. Start war für mich kurz nach halb neun. Nach etwa einem Kilometer, den ich im Feld in 5:20 gelaufen bin, hat es leicht zu nieseln begonnen, was auch angenehm war. Ich bin den zweiten und dritten Kilometer in dem Feld mitgeschwommen, irgendwo bei 5:15 bis 5:20. Ab Kilometer drei ist aus dem Nieseln ein stärkerer Regen geworden, der auch nicht mehr so schnell nachlassen sollte. Kurz hat mich das gefrustet, aber meine tapferen Eltern, die bei KM5 auch im Regen gestanden sind, haben mir dann den Impuls gegeben, dass es schlimmeres gibt als im Regen zu rennen – nämlich stehen.

Mir ist es gut gegangen und ich hatte das Gefühl, so weiter laufen zu können. Das Feld ist dann so mit 5:00 am Kilometer gelaufen, ich dabei, die Pacemaker für 3:45 Endzeit etwas hinter mir. Es ging in den Westen der Stadt durch den Park mit ein paar Schleifen, mein kleiner Fanclub hat brav mitgefiebert und es immer wieder geschafft mich ausfindig zu machen. Bei KM 16 oder so ist es aus dem Park rausgegangen, den Arno entlang wieder in Richtung Zentrum, einmal über den Fluss und Kurs Richtung Ponte Vecchio. Dort war tollste Stimmung, hat gut getan um über eine etwas stärkere Regenphase zu kommen. Es ging weiter, noch zweimal über den Fluss und nach 1:46:undeinwenig war ich bei der Halbmarathon Marke. Mir ist es wieder gut gegangen, aber ein kleiner Teufel auf der Schulter hat gefragt, ob ich nicht doch zu schnell unterwegs war… naja, es ging gut, also weiter in dem Tempo.

 

Der zweite Teil vom Kurs hat in den Osten der Stadt in Richtung Stadion geführt. Auf der langen Geraden hat dann Starkregen mit Wind eingesetzt – ich war genervt, aber der Blick zu den Nachbarn zeigt: man läuft weiter, das Wetter ist keine Ausrede. Es wird etwas frisch und die Stimme der Mama taucht im Kopf auf „hättest du dich nicht wärmer anziehen sollen?“; auch die Stimme muss wieder aus dem Kopf.

 

Bei KM 26 kam ich zu einer Kreuzung, bei der recht fröhliche Gesichter von einer Brücke runtergekommen sind. Vom Streckenplan wusste ich, dass die so ca 8km vor mir sind. Meine Kilometerzeiten sind hier wieder Richtung 5:15 gegangen. Es ging die Bahntrasse in Richtung Stadion entlang und irgendwann habe ich – mittlerweile wieder genervt, weil ich waschelnass und mir doch kalt war – das Stadion gesehen, das ich von der Startnummernabholung kannte. Hier gab es nun bei KM30 wieder blöde Schleifen und Gegenverkehrsbereiche, die mich etwas demotiviert haben. Dafür hat mich ein Sprung in eine Riesenpfütze kurz vor der Laufbahnrunde im Stadion  wieder zurück geholt und mir gezeigt, dass ich die Kälte mittlerweile „abgelegt“ hatte – Hände und Arme hab ich nicht mehr gespürt, ich bin nur gelaufen – das aber langsamer. Für den Kopf nicht angenehm. Dann bin ich zu Kilometer 34 gekommen, zur Brücke, bei der ich vorhin die glücklichen Gesichter gesehen habe. Ich wusste, dass ich es ab nun sicher ins Ziel schaffe, aber nicht wie schnell. Die Brücke war „brutal steil“.

 

Von da an ging es wieder Richtung Stadtzentrum, meine Zeiten in Richtung 6 Minuten und auch darüber. Positiv war, dass der Regen aufgehört hat und die Sonne heraus gekommen ist. Alles egal, es war ja mein erster ganzer Marathon und mir war klar, dass ich ihn fertig laufe. Irgendwo bei Kilometer 38 oder 39 haben mich dann die Pacemaker von 3:45 überholt. Das war doch ein kleiner Dämpfer…

Ich lief weiter und weiter, die Pace so bei 6:20. Spannend war, dass mein Puls wieder runter gegangen ist; eine Tempoerhöhung ist aber nicht mehr gegangen. Da hab ich mir gedacht, dass ich vl am letzten Kilometer, mit den jubelnden Menschen an der Seite, einen Schlusssprint einlegen könnte. Auch das hab ich gelassen und nur die letzten zweihundert Meter Gas gegeben. Siehe da, ich war im Ziel nach 3:47:43.

 

Ich bin sehr zufrieden und konnte auch wieder einiges über mich selbst lernen. Wie lenkt man sich ab? Wie bringt man sich zum Positiven denken? Wieso freut man sich, wenn ein anderer auf den letzten Kilometern noch mehr eingeht als man selbst, usw…? ;)

 

Beim nächsten Antritt lasse ich es jedenfalls länger ruhig angehen. Besser die ersten 21km als nur die ersten drei oder vier…

Ein weiteres Fazit: Das war sicher nicht mein letzter Marathon. Im nächsten Frühjahr, möchte ich es wieder probieren, dann etwas schlauer. Vielleicht in Wien, beim Wings For Life Run oder auch wieder woanders in Europa.

Und noch ein Punkt, vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich durch so ein Rennen komme. Daher auch Danke dir  für die Trainingsplanung und Unterstützung!

 

offizielles VIDEO des Veranstalters

Andreas Vojta erreicht bei der heutigen Cross-EM die bisher beste Platzierung seiner Laufbahn!

Für Andreas Vojta war es heute in Samorin (SVK) bereits die 9. Teilnahme (in Folge) bei einer Crosslauf-Europameisterschaft. Für ihn war Cross nie das "Hauptfach", sondern als Mittelstreckler oder 5000m-Bahnläufer höchstens Mittel zum Zweck und eine harte, ehrliche Standortbestimmung im Saisonaufbau. Die Vorbereitungsrennen in Salzburg und Tilburg waren gut, auch wenn noch nicht ganz die Höchstform nach der verdienten Saisonpause da war.

 

Aber - frei nach Joki Kirschner - "die Form macht dann glücklich, wenn man drauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht". Das scheint irgendwie gelungen zu sein, denn heute lief der 28-jährige Andreas von Anfang bis zum Ende ein solides Rennen, wo er in der Schlussphase sogar noch einige Plätze gutmachen konnte und am Ende mit Rang 32 seine bisher beste Platzierung bei einer Cross-EM erreichte. Voriges Jahr erreichte er Platz 48 und der heutige Abstand auf den Sieger war mit 1:20 bei einer Distanz von 10180m relativ gering. Auf eine Top-20 Platzierung fehlten bei einer Laufzeit von 31:05 gerade 19 Sekunden, auf Top-10 waren es 47 Sekunden. Der stets selbstkritisch-realistisch einschätzende Andreas meinte nach dem Rennen: "Eigentlich wars  heute meine erste Cross-EM, wo ich nicht 8km lang gestorben bin. Hab sogar noch am Schluss ein gutes Gefühl gehabt und Druck machen können..."


Bei keinem Rennen im ganzen Leichtathletik-Jahr gibt es eine derartige Dichte wie beim Crosslauf, wo von den Mittelstrecklern bis zu den Marathonläufern und Crosslaufspezialisten alle aufeinander treffen. Im Rennen der Männer standen heute 79 Athleten am Start und so mancher national hoch gehandelte Athlet wurde bei einer Cross-EM schnell wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt, das bewahrheitete sich auch heute wieder.

 

Andreas war damit auch einmal mehr bestplatzierter Athlet des ÖLV-Teams, das bei den Männern - abgesehen von Christian Steinhammer, der sich nach dem Frankfurt-Marathon noch im Aufbau befindet - in der bestmöglichen Zusammensetzung angetreten war. Valentin Pfeil war auf Rang 44 (22 Sekunden hinter Andreas) zweitschnellster Österreicher, Lemawork Ketema auf Rang 62 (58 Sekunden hinter Andreas) drittschnellster.

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New York City Marathon - ein Bericht von Tamara und Armin Walter

 

Armin Walter läuft gern, v.a. mit seiner Frau Tamara, die ihren Trainingsplan vom team2012.at bekommt und schon lange einen Marathon schaffen wollte. Armin schreibt im Hauptberuf für eine österreichischen Wochenzeitung und seine journalistischen Fähigkeiten hat er mit seiner läuferischen Leidenschaft perfekt gekoppelt. So entstand dieser Bericht vom New York City Marathon:

 

"5. November 2017. Es ist so weit!

Darauf haben wir uns ein halbes Jahr vorbereitet. Heute werden wir die Früchte unserer Arbeit ernten. Der Schweiß, der den Boden unserer Trainingsstecken durchtränkt hat, wird nun die Saat aufgehen lassen. Menschenmassen werden uns zujubeln, wenn wir nach etwa 4 Stunden und 40 Minuten leichtfüßig durchs Ziel des größten und legendärsten Marathon der Welt in New York schweben. Das war zumindest der Plan.

 

Andreas Perer, der mit seinem Reisebüro „Runners Unlimited“ alle großen Laufevents bedient, hat für die etwa 100 Teilnehmer aus Österreich, denen auch wir angehörten, ein tolles fünftägiges Package geschnürt. Hotel am Timesquare, Sightseeing–Tour, morgendliche Läufe zum Zielbereich des Marathons, Bustransfer nach Staten Island, wo der Marathon startet. Und natürlich einen garantierten Startplatz! Wer nämlich glaubt, er kann sich zu diesem Laufereignis so einfach anmelden, muss eine Qualifikationszeit laufen, die sich für einen Hobbyläufer im Leben nicht ausgeht. 

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