team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

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Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 9.8.2020


Termine unserer Laktattests in Wien werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



LA-LM: Titel für Tanja Stroschneider (5000m) und Markus Reißelhuber (3000m U 18), Andreas Vojta beim Fremdgehen erwischt ;-), Max Pfeifer am Sonntag rehabilitie

Tanja am Weg zum Landesmeistertitel mit neuer Bestzeit
Tanja am Weg zum Landesmeistertitel mit neuer Bestzeit

Tanja Stroschneider muss sich nach der Absage der Triathlon-EM, für die sie nominiert worden war, nach Alternativen umsehen. Heute am Vormittag hätten es die 5km-Open Water Schwimmmeisterschaften in der Neuen Donau sein sollen. Die wurden zwar nicht wegen Corona, aber wegen Hochwasser abgesagt...


Also am Abend nach dem Schwimmen und Radeln zum LAZ und dort beim 5000m-Lauf der Wiener Meisterschaften starten, die gemeinsam mit dem NÖLV ausgetragen wurden. Die Temperaturen schienen nicht gerade für eine neue Bestzeit geeignet, aber das war auch nicht der Plan. Tanja startete gleich recht flott und nach 4km merkte sie, dass auch erstmals eine Sub-18 Zeit auf der Bahn möglich sein könnte. Mit ca. 38" auf den letzten 200m erreichte sie schließlich 17:55,57, was sogar eine Verbesserung der bisherigen Bestzeit um rund eine halbe Minute bedeutete. Dass Tanja damit auch Wiener Landesmeisterin mit einem Vorsprung von fast 2 Minuten wurde, war ein netter Nebenaspekt.

 

Im 5000m-Rennen der Männer wäre Clemens Winter eigentlich Dritter geworden mit ca. 16:09. "Eigentlich" ist einfach erklärt: er hatte vergessen, sich bei der Meldestelle davor abhaken zu lassen und wurde deshalb nicht gewertet. Wieder was gelernt...

 

Max Pfeifer hatte heute mit der Hitze und Magenproblemen ordentlich zu kämpfen und kam nach 17:18 ins Ziel. Morgen zweite Chance über 1500m.

Update 9.8.: heute schaute die (Lauf-) Welt von Max gleich ganz anders aus: über 1500m lief er mit 4:17 nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern holte sich damit auch die Bronzemedaille in der Wiener Meisterschaftswertung!
Er selbst berichtet: "Nach bescheidenen 5000m, wo es einfach überhaupt nicht lief, dann heute 1500m noch ballern freut mich umso mehr, das Einlaufen war gefühlsmäßig so wie die 2. Hälfte gestern, ich habe mir dann aber ne ordentliche PB und sogar den 3. Platz in der Wiener Wertung abholen können."

 

 

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ein mehr als erfolgreiches Wochenende für Triathletin Tanja Stroschneider und Nachwuchs-Mittelstreckler Max Pfeifer

Bei der Siegerehrung mussten die Athleten sich die Medaillen maskiert selbst umhängen, aber wichtiger sind ohnehin die sportlichen Leistungen!
Bei der Siegerehrung mussten die Athleten sich die Medaillen maskiert selbst umhängen, aber wichtiger sind ohnehin die sportlichen Leistungen!

Für unsere Triathletin Tanja Stroschneider führte die Corona-Krise nach der Bandscheiben OP im letzten August zu einer Zwangsverlängerung der Wettkampfpause. Jetzt war es aber endlich wieder soweit. Gleich der erste Wettkampf war unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus dem Höhentrainingslager in St. Moritz die Triathlon-Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz (750m/19km/5km) in Wallsee/Amstetten.

 

Mangels anderer Wettkämpfe im In- und Ausland waren diese Meisterschaften deutlich besser besetzt als in den vergangenen Jahren, auch mit internationaler Beteiligung und aus Österreich waren bei den Damen mit Lisa Perterer und Julia Hauser gleich zwei Olympiastarterinnen mit dabei.

 

Corona-bedingt gab es allerdings auch bei diesem Rennen zumindest für die Teilnehmer (für die Zuschauer weniger...) Einschränkungen, v.a. wurde der Bewerb mit Einzelstart mit 10 Sekunden Abstand zwischen den Teilnehmern durchgeführt. Das machte das Rennen etwas unübersichtlich, aber zugleich auch spannend bis zuletzt.

 

Tanja startete mit einer guten Schwimmleistung im Donau-Altarm bei Wallsee (sie war sogar erstmals etwas schneller als Lisa Perterer), bevor es auf die schöne Radstrecke durchs Mostviertel ging. Gerade am Rad war die Leistung mangels objektiver Leistungserfassung (abgesehen von Wattleistungen) eine unbekannte Größe. Das Gefühl und die Vergleichsleistungen im Training täuschten aber nicht und Tanja fuhr eine hervorragende Radzeit (Schnitt über 37 km/h mit zwei ordentlichen Anstiegen), wobei sie u.a. schneller als Julia Hauser und die Duathlon-Welt-/Europameisterin Sandrina Illes war. 

 

Tanja kam am 3. Gesamtrang hinter einer ganz starken Theresa Feuersinger und Lisa Perterer in die zweite Wechselzone. Nicht überraschend wurde sie beim Laufen zwar von Julia Hauser überholt, aber Tanja konnte den 4. Gesamtrang recht deutlich vor der Staatsmeisterin der letzten beiden Jahre (Magdalena Früh) absichern. Ihre Altersklasse (seit heuer W-30) konnte Tanja sogar gewinnen.

 

Für Tanja war es wohl das beste Rennen ihrer bisherigen Karriere, womit sie auch all ihre Trainingsleistungen der letzten Monate bestätigen konnte.

 

Das Rennen war auch gleichzeitig das Qualifikationsrennen für die Triathlon-Europameisterschaft am 28.8. in Tartu (EST). Vorbehaltlich einer Nominierung durch den ÖTRV (Entscheidung vermutlich am 27.7.) wird Tanja damit das erste Mal bei einer Europameisterschaft der allgemeinen Klasse starten - sofern diese dann auch tatsächlich stattfinden kann (Corona?).

 

Tanja hat für diesen Weg sehr viel aufgewendet, ihr gesamtes Umfeld neu aufgestellt und der bisherige Erfolg kann auch als erfolgreiches erstes Ergebnis ihres gesamten Teams gewertet werden, das nun umso mehr motiviert den weiteren Herausforderungen entgegenblickt!

 

Da wir vorgestern realisiert haben, dass für einen Start über 5000m bei den LA-Staatsmeisterschaften am 15.8. in der Südstadt das Unterbieten des Limits (20:00) notwendig ist und Tanja im letzten Jahr keinen 5000er gelaufen ist, ist Tanja heute am Vormittag dann noch statt des Auslaufens beim WLV-Meeting über diese Distanz gestartet. 19:59 wären das Ziel gewesen, Tanja fühlte sich aber gar nicht so schlecht und lief trotz der Hitze mit 18:23,66 sogar eine neue Bahn-Bestzeit über diese Distanz (und erreichte Rang 1 der Damenwertung). Das notwendige Limit ist somit auch erbracht.

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Bestzeiten für Max Pfeifer, Markus Reißelhuber und ein weiterer Sieg von Andreas Vojta

Zieleinlauf in Graz, Foto: Olaf Brockmann
Zieleinlauf in Graz, Foto: Olaf Brockmann

Bereits am Samstag startete Andreas Vojta in Graz bei einem besonderen Meilenrennen (1609,34m). Das Rennen wurde als "Elimination Mile" ausgeschrieben, wo nach jeder Runde der gerade Letztplatzierte ausscheiden musste. Im Prinzip entwickelte sich daraus immer ein ca. 350m zügiger Lauf mit gegenseitigem Belauern und dann ein kurzer, harter Sprint. Das war mal was ganz Anderes für unseren Langstreckenspezialisten, der einen großen Teil des Trainings dafür aufwendet, möglichst ökonomisch und gleichmäßig zu laufen.

Wie auch immer, es kam zu einem spannenden Zielsprint zwischen Andi Vojta und Dominik Stadlmann, wobei Andi am Ende knapp vorne lag und somit einen weiteren Sieg erringen konnte.

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Andreas Vojta läuft auch neue 5000m Bestzeit!!!

Andreas heute beim Zieleinlauf. Fotocredit: ÖLV/Alfred Nevsimal
Andreas heute beim Zieleinlauf. Fotocredit: ÖLV/Alfred Nevsimal

Bei der "Midsummer Track Night" heute auf unserer "Heimanlage" am LAZ Wien stellte Andreas Vojta einmal mehr seine hervorragende Form unter Beweis. Im sehr gut besetzten internationalen Meeting lief er über die 5000m mit 13:36,95 eine neue persönliche Bestzeit!
Bericht von Olaf Brockmann: 

ANDREAS VOJTA LIEF GROSSARTIGE BESTZEIT:
"DAS WAR EINFACH GEIL, HAT SPASS GEMACHT"

Sensationelles Finale des Austrian Top-Meetings in Wien. Andreas Vojta lief über 5000 m in 13:36,95 Minuten eine großartige persönliche Bestzeit. Der von Wilhelm Lilge betreute Athlet wurde damit Zweiter hinter dem Deutschen Max Thorwirth (13:34,82). "Das war einfach nur geil, es hat riesig Spaß gemacht, hier zu laufen. Eine grandiose Veranstaltung", freute sich der für team2012.at startende Niederösterreicher. Er verbesserte seine persönliche Bestzeit (13:38,03) damit um 1,08 Sekunden.

Vojta setzte damit seine hervorragenden Leistungen dieser Saison weiter fort. Zuvor hatte er schon tolle Siege in Prag (1500 m) und Uster/Sz (10.000 m) gefeiert. "Meine Bandbreite ist schon gut", lachte Vojta, "der diese Saison alles mitnimmt, was da so kommt." Das erhoffte Ziel, sogar den Uralt-Rekord auf dem Cricketer Platz über 5000 m zu löschen, klappte nicht ganz. Diese Bestmarke von Sydney Maree (USA) aus dem Jahre 1979 (handgestoppte 13:29,8) bleibt weiter bestehen.

NUMMER SIEBEN IN EUROPA

Der Düsseldorfer Max Thorwirth und Andi Vojta lieferten sich auf dem Leichtathletik-Zentrum ein packendes Duell. Die Zuschauer standen auf der Laufbahn nah an den Läufern, feuerten sie super an. So trieben die beiden einander zu den starken Zeiten, womit sie in der aktuellen europäischen Jahresbestenliste den sechsten und siebenten Platz einnehmen. Diese Bestenliste wird vom Norweger Henrik Ingrebrigtsen in 13:19,65 angeführt. Wie stark dieses 5000-m-Rennen von Wien war, zeigt die trockene Bilanz der Zahlen: Von den 18 Athleten, die im Ziel waren, liefen 15 persönliche Bestzeiten!

siehe auch: krone.at

Die ersten Meetings gehen los - gleich mit Bestzeiten für unsere Athleten!

Max Pfeifer im Ziel (Foto: zVg)
Max Pfeifer im Ziel (Foto: zVg)

Beim WLV-Meeting am 5.7. starteten mit Markus Reißelhuber (Jg. 2005) und Max Pfeifer (Jg. 2000) gleich zwei unserer Athleten über die 1500m.


Markus war damit mit 4:23,75 direkt vor Max (4:23,93) im Ziel.

Max berichtet von seinem Rennen und seinem 5000er 2 Tage zuvor in Waidhofen:

 

"Am Freitag in der Nacht hab ich mir mit 16:19 das Limit für die U23 Freiluft Meisterschaften geholt und nur knapp die Straßen Pb verfehlt. 

Nicht optimal gelaufen, aber viel gelernt und nach der Corona Zeit ist sowieso jedes Rennen Gold wert.

Dann heute noch die 1500m, auch nicht die Zeit die ich kann oder im Sinn habe, aber ne Pb und ein gutes

Finish trotz der Vorbelastung, was auch ein Novum war.

Ein solider Wiedereinstieg ins Renngeschehen und der Weg für August/ September stimmt, sofern nicht wieder

 

Einschränkungen kommen."

 

 

A. Vojta gewinnt die 10.000m bei den offenen Schweizer Meisterschaften mit neuer Bestzeit!

Hoffentlich finden wir noch ein besseres Bild vom Zieleinlauf...
Hoffentlich finden wir noch ein besseres Bild vom Zieleinlauf...

Andreas Vojta hat heute die offenen Schweizer Meisterschaften über 10.000m in Uster mit neuer persönlichen Bestleistung von 28:30,28 gewonnen!

 

Nach dem Sieg in Prag über 1500m war dies nun beim zweiten Antreten sein zweiter Sieg in Serie bei internationalen Rennen nach der Corona-Krise. Einmal mehr beachtlich seine Bandbreite von 1500m - 10.000m, wo er jeweils zu Europas besten Läufern gehört!

 

Die heutige Zeit von Andreas Vojta bedeutet aktuell auch europäische Jahresbestleistung!

 

In Österreich sind ja leider noch keine Rennen erlaubt.

 

ERGEBNIS

 

(Beitrag wird noch überarbeitet und ergänzt!)

 

 

 

 

Zur gleichen Zeit lief in Wien auf der Hauptallee seine team2012.at-Kollegin und Triathletin Tanja Stroschneider bei einem Testlauf über 5km 17:17, womit sie gleich um 1:22 schneller war als bei ihrer bisherigen Bahn-Bestleistung von 18.39 aus dem Jahr 2017.