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Letztes update: 15.12.2018


Termine unserer Laktattests in Wien für Lauf und Rad werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Andreas Vojta wird Wiener Leichtathlet des Jahres, schöne Erfolge von mehreren Läufern in Klosterneuburg

Andreas Vojta wird neuerlich WLV-Athlet des Jahres
Andreas Vojta wird neuerlich WLV-Athlet des Jahres

Andreas Vojta wurde für seine Erfolge im Jahr 2018 neuerlich zum WLV-Athleten des Jahres gewählt. Diese Auszeichnung - die noch vom "alten" Vorstand festgelegt wurde - erhält er aufgrund seiner Leistungen, die u.a. 6 österreichische Meistertitel (1500m und 3000m in der Halle, 1500m und 5000m Freiluft, 10.000m und 10km Straßenlauf), seine Leistung beim 10.000m Europacup (28:33) und Rang 19 bei der EM in Berlin über 5000m umfassen. Die Trophäe wurde ihm im Rahmen der WLV-Weihnachtsfeier am 14.12. überreicht.

 

Insbesondere seine Leistung über 10.000m (28:33,99) hat einen hohen Stellenwert, ist er doch damit einmal mehr deutlich bestplatzierter österreichischer Läufer in der aktuellen Weltrangliste. Er liegt damit auf Rang 152 weltweit, der nächste österreichische Läufer liegt auf Rang 367 (Lemawork Ketema, Marathon).

 

Deshalb hätte sich Andreas auch eure Stimmen bei der Wahl zum Leichtathleten des Jahres des ÖLV verdient. Hier geht's zu ÖLV-ATHLETENWAHL. Eine Stimmabgabe ist noch bis 26.12. möglich.

 

Bei der WLV-Feier durfte sich von unseren Athleten auch Elisabeth Pöltner-Holkovic freuen: sie wurde für ihren Masters-Europameistertitel (1500m in der Halle; W 45) mit dem Titel "WLV Mastersathletin des Jahres" ausgezeichnet!

 

Abgesehen von Weihnachtsfeiern und sonstigen Aktivitäten zeigten unsere Athleten aber auch beim traditionellen Adventlauf in Klosterneuburg auf: Triathletin Tanja Stroschneider gewann überlegen die Frauenwertung über die 4,7km-Distanz in 17:52.

 

Markus Reißelhuber lieferte nach dem Wiener Crosslauflandesmeistertitel in der U 14 neuerliche eine Talentprobe ab:  der junge Läufer (Jg. 2005) lief die 4,7km gar in 16:35, womit er nicht nur seine Klasse U 16 überlegen gewann, sondern in der Wertung aller Männer als 13-Jähriger den 6. Gesamtrang belegte!

 

Ergebnis des 4,7km-Laufes in Klosterneuburg

 

Über die doppelte 9,4km-Distanz vermochte Christian Wurzberger aufzuzeigen: er lief sehr gute 36:33 und belegte damit den 11. Gesamtrang (4. Pl. M 40).

 

Ergebnis des 9,4km-Laufes in Klosterneuburg

 

Andreas Vojta bleibt mit Rang 66 bei der EM etwas unter den Erwartungen - Seitenstechen gibts auch bei Profis...

Andreas Vojta, hier direkt hinter Henrik Ingebrigtsen, hatte schwer zu kämpfen bei der EM (Foto: ÖLV/Veranstalter)
Andreas Vojta, hier direkt hinter Henrik Ingebrigtsen, hatte schwer zu kämpfen bei der EM (Foto: ÖLV/Veranstalter)

Andreas Vojta brachte die 10. Teilnahme bei einer Crosslauf-EM heute kein Glück.

 

In der Anfangsphase blieb er auf der vom Dauerregen aufgeweichten Strecke noch im ersten Drittel, zum Teil direkt hinter den Ingebrigsten-Brüdern, in der zweiten Rennhälfte wurde der Rückstand zur Spitze aber immer größer. Am Ende wurde es über die 10300m Rang 66, 2:20 hinter dem Sieger. Aufgrund seiner guten Leistungen der letzten Wochen, insbesondere Rang 7 auf der gleichen Strecke vor 2 Wochen, durfte doch mit einem kleineren Rückstand gerechnet werden, auch wenn die Bedingungen jetzt ganz anders waren.

 

"Am Anfang hab ich mich gut gefühlt, aber ca. bei der Hälfte hab ich plötzlich starkes Seitenstechen bekommen. Ich hab ja schon viele Wettkämpfe gemacht, aber das hatte ich noch nie gehabt. Die zweite Rennhälfte war dann nur mehr wie ein mittlerer Dauerlauf, weil ich überhaupt nicht mehr gscheit atmen konnte. Das heißt jetzt nicht, dass ich ohne dem um die Medaillen mitgelaufen wäre, aber die zweite Hälfte war echt nur mehr irgendwie fertig laufen", meinte Andi nach dem Rennen. Er wird sich jetzt aber wohl nicht ins Winkerl setzen und heulen, und führte auch passend weiter aus: "Na ja, dann auf die nächsten 10 Teilnahmen eben..."

 

Wie auch immer, 10 Cross-EM Teilnahmen hintereinander muss man auch erst schaffen, das ist wenigen vergönnt. Er stellt sich zumindest immer wieder dieser Herausforderung und sucht sich nicht die "leichten" Rennen aus.

 

Der zweite österreichische Teilnehmer im Rennen der Männer, Timon Theuer, kam 39 Sekunden hinter Andreas auf Rang 75 (von 89 Teilnehmern) ins Ziel.

Andreas Vojta startet am Sonntag zum 10. Mal bei einer Crosslauf-Europameisterschaft

Andreas Vojta bei seiner ersten Crosslauf EM 2009 in Dublin (damals U 23)
Andreas Vojta bei seiner ersten Crosslauf EM 2009 in Dublin (damals U 23)

Der 9.12.2018 wird für Andreas Vojta ein besonderer Tag werden: zum 10. Mal in ununterbrochener Reihenfolge wird der beste Läufer Österreichs bei einer Crosslauf-Europameisterschaft am Start stehen.

 

Allein dieser Umstand, der wohl europaweit einzigartig ist, zeigt die besonderen Qualitäten des team2012.at-Aushängeschildes.

 

2009 startete er erstmal in Dublin als 20-Jähriger in der U 23-Kategorie, den Nachwuchsklassen ist er natürlich längst entwachsen. Der Olympiateilnehmer 2012 über 1500m hat sich die letzten Jahre mehr auf die längeren Strecken verlagert, die Bronzemedaille bei der Universiade über 5000m und die in diesem Jahr gelaufenen 28:33 über 10.000m zeigen die enorme Leistungsbandbreite von Andreas. Von 48,8" über 400m, über 1:46,59 über 800m nun diese Leistungen auf der Langstrecke - das ist auch im Europa- oder gar Weltmaßstab durchaus herausragend.

 

Ehrliche, harte Arbeit und ein behutsam aufgebautes Training haben ihn während seiner bisher schon langen und erfolgreichen Karriere von Verletzungen verschont. Kaum ein Trainingstag ist in den letzten 15 Jahren deshalb ausgefallen, seit er als Jugendlicher in unsere Trainingsgruppe kam. Als 16-Jähriger gewann er seinen ersten österreichischen Meistertitel im Nachwuchsbereich (3000m Halle, U 18), im Jahr 2009 gewann er mit dem Titel über 1500m seinen ersten Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse, ein Jahr später stand er schon im EM-Finale bei der Europameisterschaft in Barcelona. 

 

Bei der U 23-EM in Ostrava verfehlte er die Medaille über 1500m nur um 11 Hundertstel, den Sieg nur um wenige Zehntel. Er gewann aber bei der Universiade 2013 Bronze über 800m und eben 4 Jahre später über 5000m. Im Laufe seiner langen Karriere war er auch immer wieder hinter Läufern platziert, die dann später wegen Dopings gesperrt und deren Leistungen nachträglich aberkannt wurden. Mit effizienteren und glaubwürdigeren Antidopingmaßnahmen auf internationaler Ebene wäre Andreas auch zu besseren Platzierungen bekommen und wohl auch zu mehr Medaillen. Aber Andreas war und ist immer auf seine eigenen Leistungen fokussiert und ist in dieser Hinsicht, wie insgesamt von seiner Einstellung her und mit seiner Bescheidenheit ein Vorbild für viele Athleten.

 

Die Leistungen von Andreas im Vorfeld der EM, v.a. sein 7. Platz bei der "Generalprobe" auf der EM-Strecke in Tilburg (NED) vor 2 Wochen - besser als je zuvor - lassen auf seine bisher beste Platzierung bei einer Crosslauf-EM hoffen. Bisher war der 32. Rang im Vorjahr in Samorin (SVK) seine beste Leistung, nun scheint ein Top-20 Platz in Reichweite. Insider wissen, dass die Leistungsdichte bei diesen Rennen, wo von den Mittelstrecklern bis zu den Marathonläufern die besten Läufer zusammenkommen, wie nirgends anders ist. Plus/Minus 30 Sekunden über die ca. 10km lange Strecke können gleich 20, 30 Plätze Unterschied in der Endabrechnung bedeuten. Zudem können wir am Sonntag nach praktisch einer Woche Dauerregen in Tilburg (zum Teil über tiefen, sandigen Strand) eine sehr tiefe Strecke erwarten, die dem großen, relativ schweren Läufer nicht unbedingt entgegenkommt.

 

Aber Andreas hat seine "Hausaufgaben" ordentlich erledigt, wir dürfen zwar kein Wunder, aber sicherlich wieder eine hervorragende Leistung

im Rahmen seiner Möglichkeiten erwarten, das ist auch sein eigenes Anspruchsniveau.

 

Eines ist auch ziemlich sicher: Andreas wird am Sonntag der schnellste Verbandskassier Europas werden, wurde er doch erst vorgestern im Zuge der Neubestellung des WLV-Vorstandes zum Kassier ("Finanzreferent") des Wiener Leichtathletik-Verbandes gewählt...

 

Leider muss Andreas auch bei diesem internationalen Wettkampf ohne Trainerbetreuung auskommen, da der ÖLV wieder (entgegen seiner eigenen Bestimmungen, weil Andreas zweifelsfrei der aussichtsreichste Athlet ist) andere Funktionäre und Trainer nach Tilburg mitnimmt und akkreditiert.

 

Alle Details zur Crosslauf-EM auf der Veranstalter Website.

Am Sonntag gibt's auf der Seite des europäischen Verbandes auch einen (gratis) livestream vom Rennen (Start von Andreas um 14:10)

 

Neuer WLV-Vorstand mit maßgeblichem team2012.at-Einfluss - der schnellste Kassier der Welt???

Ein Teil des neuen WLV-Vorstandes. Nicht am Foto: Andreas Vojta, der zu einer Ehrung musste (Foto: Manuela Wally)
Ein Teil des neuen WLV-Vorstandes. Nicht am Foto: Andreas Vojta, der zu einer Ehrung musste (Foto: Manuela Wally)

Wiener Leichtathletik-Verband mit neuem Führungsteam

 

 

Beim Außerordentlichen Verbandstag des Wiener Leichtathletik-Verbandes (WLV) am 4. Dezember 2018 wurde Roland Gusenbauer zum neuen Präsidenten gewählt. Die Neuwahl war notwendig geworden, weil der bisherige geschäftsführende Vorstand nach zunehmender Kritik wegen dessen fehlendem Engagement für den Sport geschlossen zurücktrat.

 

 

Gelingen soll der Neustart mit einem neuformierten Team, das einen Mix aus jungen Kräften sowie erfahrenen Funktionären und Trainern darstellt. Es gilt hier Florian Domenig von der DSG Wien herauszustreichen, der als Leiter der Wahlkommission einen wesentlichen Anteil zum Gelingen des neuen Vorstands beigetragen hat. Besonderen Wert legt der WLV-Präsident auf die Einbindung von aktiven Athletinnen und Athleten in führende Positionen. So wird Andreas Vojta (vier Tage vor seinem Cross-EM-Start nun vielleicht der schnellste Kassier der Welt)  für die Kassaführung im Geschäftsführenden Vorstand verantwortlich zeichnen und sein Trainer Willy Lilge den Vorsitz in der Sportkommission übernehmen. Erste Arbeitsprojekte werden Akzente im Trainerbereich sowie Schwerpunkte bei Events und Sportanlagen beinhalten. 

 

Mit gleich zwei Vorstandsmitgliedern an den entscheidenden Stellen wird die Verbandsarbeit von den team2012.at-Mitgliedern maßgeblich mitbestimmt werden. Im Rahmen einer Klausur am 12.12. werden Ziele, Arbeitsschwerpunkte und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung festgelegt. Auf jeden Fall soll der WLV über die formalen Notwendigkeiten (Ausrichtung von Meisterschaften, Kontakt zu ÖLV, Stadt Wien, etc.) hinaus in Richtung eines zeitgemäßen serviceorientierten Dienstleistungsunternehmen für die Sportler und die im Sport handelnden Personen weiterentwickelt werden. In dieser Hinsicht stellt der neue Vorstand den Anspruch an sich, künftig eine Vorreiterrolle unter den Landesverbänden einzunehmen.

 

 

Der neue Präsident Roland Gusenbauer bringt seine breite Erfahrung aus über fünfzig Jahren Leichtathletik in die Koordinierung des jungen Teams ein. Im Anschluss an die Wahl meinte er: „Ich habe es mir im WLV zur Aufgabe gemacht, die Neubesetzung und Neuorientierung mit ausreichender Zeit und unter Einbindung des Österreichischen Leichtathletik-Verbands sowie der Wiener Vereine anzugehen. Die Ausrichtung auf den Spitzensport und das Miteinander innerhalb der Wiener Leichtathletinnen und -athleten soll gestärkt und in erfolgversprechende Bahnen gelenkt werden.“

 

 

Roland Gusenbauer war bis 2009 über drei Jahrzehnte lang Generalsekretär im Österreichischen Leichtathletik-Verband, davor Spartentrainer für Hochsprung und Trainer seiner Frau Ilona, die aufgrund ihres Weltrekordes 1971 zur Weltsportlerin des Jahres gewählt wurde. Er war 1970 und 1979 Generalsekretär der ersten bzw. zehnten Hallen-Europameisterschaften in Wien. In den letzten Jahren kümmerte er sich als Trainer erfolgreich um den heimischen Hochsprungnachwuchs und zwei Top-Athletinnen. Jetzt kehrt der international anerkannte Leichtathletik-Fachmann als Funktionär an die Spitze des Wiener Fachverbandes zurück.

 

Mit einem Präsidenten an der Spitze, der als Trainer für einen Weltrekord verantwortlich zeichnet, dazu gleich mehrere noch aktive Spitzenathleten (neben Andreas Vojta auch Christoph Sander und Florian Domenig), erfahrene, erfolgreiche Trainer und junge, energiegeladene Sportler wie Marlene Polt, sind die Weichen für eine athletenfreundliche und erfolgreiche Zukunft gestellt!

 

Andreas Vojta belegt bei Crosslauf-EM-Generalprobe Rang 7

Andreas Vojta 2 Wochen vor der Cross EM in Topform (Foto von der Wiener LM am 18.11.)
Andreas Vojta 2 Wochen vor der Cross EM in Topform (Foto von der Wiener LM am 18.11.)

Wieder ganz starke Leistung von Andreas Vojta!


Beim heutigen "Warandeloop" (int. Crosslauf in den Niederlanden) belegte er bei der EM-Generalprobe (auf der gleichen Strecke werden in 2 Wochen die Crosslauf-Europameisterschaften ausgetragen) den hervorragenden 7. Rang. Er ließ dabei auch einige höher eingeschätzte Gegner wie Khalid Choukoud oder Rui Pinto hinter sich, die voriges Jahr noch deutlich vor ihm waren.

 

Gewonnen hat dieses Elite-Einladungsrennen der in Äthiopien geborene Italiener Yemaneberhan Crippa, der heuer in Berlin die Bronzemedaille bei der EM über 10.000m und Rang 4 über 5000m belegen konnte. Zuvor war er schon Junioren-Europameister im Crosslauf.

 

Dieses Rennen gilt als eines der stärkstbesetzten Crossläufe in Europa, im vergangenen Jahr belegte Andreas Rang 14.


Die Leistungen der Österreicher: (10,3km):

7. Andreas Vojta, 29:51 (nur 5 Sekunden hinter Rang 4)

30. Luca Sinn, 31:10

35. Timon Theuer, 31:16


Ergebnisliste: https://evenementen.uitslagen.nl/2018/warandeloop/

Cross-LM: Markus Reißelhuber wird bei 1. Meisterschaftsstart U 14 Landesmeister, Andreas Vojta holt gleich 2 Titel und Mannschaftssieg bei Männern und Frauen!

Markus Reißelhuber - den Namen sollte man sich in der Laufszene merken!
Markus Reißelhuber - den Namen sollte man sich in der Laufszene merken!

Markus Reißelhuber hat vor einiger Zeit bei einem Schullauf unseren Andreas Vojta kennengelernt, der dort als "Bremsläufer" engagiert war. Über Andreas ist Markus vor ein paar Wochen in unseren Verein gekommen und trainiert seitdem einmal pro Woche bei den "Großen" mit. 

 

Heute stand für den jungen Harmannsdorfer (Weinviertel), Jg. 2005, der erste Meisterschaftsstart an, und das gleich bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften am Wiener Cricketplatz (LAZ), wobei Markus zuvor noch nie einen Crosslauf gelaufen war.

 

Vom Start weg überraschte er seine Konkurrenten mit einem hohen Tempo und setzte sich schnell an die Spitze des Feldes. Es war aber kein übermütiger Start, sondern er konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel immer weiter ausbauen.

 

Somit wurde seit erster Start bei einer Landesmeisterschaft gleich mit dem überraschenden Landesmeistertitel in der U 14 belohnt!

 

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