team2012.at - ein Sportverein neuen Stils!

 

Wir bieten dir:

Wir verwehren uns gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung oder Herkunft. Wir haben aber etwas gegen Doping, Rauchen und Dummheit. Wie im Sport üblich verwenden wir die Anrede "du". Wir "gendern" nicht und sind auch sonst politisch ziemlich unkorrekt. ;-)

 

Letztes update: 21.2.2020


Termine unserer Laktattests in Wien werden laufend aktualisiert. 



news

 

Anm: aktuelle persönliche Betrachtungen von Wilhelm Lilge findest du unter "quergeschrieben"



Andreas Vojta derzeit nicht zu stoppen: Balkanmeister über 3000m und heute wieder neue PB über 3000m in Madrid!

Bei Andreas Vojta könnte es derzeit kaum besser laufen: letzte Woche gewann er überlegen den 3000m Lauf im Rahmen der Balkan-Meisterschaften* (Bericht folgt noch).

 

Heute setzte er in Madrid noch eins drauf: obwohl er erst gestern auf die Startliste nachrückte und schnell einen Flug organisierte, lief er heute bei diesem topbesetzten Meeting neuerlich eine persönliche Bestleistung:

 

Mit 7:51,17 lief er nochmal um ca. 1,6 Sekunden schneller als am 8.2. beim Meeting in Linz.

 

Diese Leistung von Madrid ist deshalb besonders wertvoll, weil dieses Meeting so hoch eingestuft ist, dass es viele wertvolle Olympia-Qualipunkte (für die 5000m Freiluftstrecke) zu sammeln gibt.

 

Nach dem Rückflug wird dann Andreas am Wochenende noch bei den Hallen-Staatsmeisterschaften in Linz vor heimischem Publikum über die 1500m starten.

 

* Der ÖLV ist der Vereinigung der Balkanländer (22 Länder) v.a. deshalb beigetreten, damit die österreichischen Athleten weitere Startmöglichkeiten bei internationalen Rennen haben, wo auch Olympiaqualipunkte gesammelt werden können.

Andreas Vojta über 3000m so schnell wie noch nie, Markus Reißelhuber weiter erfolgreich

Andreas Vojta, hier noch vor dem späteren Sieger Elzan Bilic
Andreas Vojta, hier noch vor dem späteren Sieger Elzan Bilic

Andreas Vojta ging nach dem hervorragenden 1500m Lauf von letzter Woche in Wien mit viel Selbstvertrauen in das 3000m-Rennen beim "Gugl Indoor" in Linz. Die Veranstalter hatten ein starkes Feld zusammengestellt, wobei der 20-jährige "shooting star" Elzan Bibic aus Serbien (u.a. Sieg mit Streckenrekord in Peuerbach, in den letzten Wochen 3000m in 7:47 und 1500m in 3:38) der hohe Favorit war.

 

Gleich nach dem Start platzierte sich Andreas hinter den (vorerst) zwei Tempomachern an die erste Position, Bibic immer direkt dahinter. Das Tempo passte gut, die 1000m wurden in ca. 2:36 passiert. Die Pacemaker waren dann weg und Andreas musste ein paar Runden vorne allein fürs Tempo sorgen. Die 2000m wurden in ca. 5:14 erreicht, dann stürmte allerdings Bibic unwiderstehlich nach vorne. Andreas konnte nicht mehr ganz folgen, aber mit einem letzten Kilometer in ca. 2:38 (letzte 400m in 62", letzte 100m in 14,9") schaffte er hervorragende 7:52,75.

 

Das war nicht nur eine Verbesserung der bisherigen Hallenbestleistung um rund 3 Sekunden, sondern sogar ca. 1 Sekunde schneller als die Freiluftbestleistung. Andreas lief also diese Distanz so schnell wie noch nie in seiner langen Karriere und die 7:52,75 bedeuten auch die schnellste Zeit eines Österreichers seit 13 Jahren! (damals G. Weidlinger).

 

Elzan Bibic lief sogar 7:45,57 (somit die letzten 1000m in ca. 2:30), was aktuell die europäische Jahresbestleistung bedeutet!

Der Rennverlauf war für Andreas vielleicht nicht ganz so optimal wie beim 1500er in Wien, aber die Zeit ist schon genial und eine all-time Bestleistung ist auf diesem Leistungsniveau immer Grund zur Freude!

 

ERGEBNIS

 

Andreas und Elzan Bibic werden wohl in Kürze einander wiedersehen bei den Balkan-Meisterschaften in Istanbul nächste Woche! (Anm: Österreich ist kürzlich der LA-Vereinigung der Balkan-Staaten beigetreten, weil die Athleten auch dort wertvolle Punkte für die Olympiaqualifikation sammeln können)

 

Aber auch auf der Nachwuchs-Seite des team2012.at gibt es wieder erfreuliche Neuigkeiten: beim WLV-Crosslauf am LAZ-Wien holte sich heute Markus Reißelhuber (Jg. 2005) den Sieg bei den Männern. Markus schreibt: "Ich hab gewonnen nach einem harten fight gegen einen, den ich nicht kenne. Und die Gesamtwertung (Anm: WLV-Crosscup 2020) hab ich auch gewonnen"

PS: "... den ich nicht kenne" war der umstrittene Triathlet Michael Weiss, der schon eine Dopingsperre hinter sich hat (Blutmanipulation) und nach der Dopingsperre schneller unterwegs ist als je zuvor. 

(nähere Infos folgen)

 

 

mehr lesen

Andreas Vojta stürmt zum Saisoneinstieg mit genialen 3:40,38 über 1500m zum Sieg!

Das erste Rennen in der Saison  - noch dazu nicht auf der Distanz, für die man "eigentlich" trainiert - verursacht immer leichtes Baumgrimmen im Vorfeld: "wie sind die Trainingsleistungen der letzten Wochen wirklich zu werten?" "was sagt die bisher beste Leistung beim Silvesterlauf in Peuerbach aus?"

 

Die Antworten auf diese Fragen lieferte Andreas Vojta heute beim "Indoor Track & Field Vienna" (dem größten Meeting in Wien mit ca. 90% ausländischer Beteiligung) über 1500m in eindrucksvoller Manier.

 

Die letzten Trainingseinheiten im Vorfeld - wobei keine einzige klassische 1500m-Einheit dabei war - liefen alle so gut, dass wir mit einer Zeit in der Nähe von 3:40 spekulierten, was doch ca. 5 Sekunden schneller als im Vorjahr gewesen wäre. Dazu lautete die Parole ganz klar: "auf Sieg laufen", wobei Andreas der einzige Österreicher im Feld war.

 

Der Entschlossenheit ließ Andreas auch gleich Taten folgen. Er startete so schnell, dass er gleich mal vor dem Tempomacher an der Spitze lief. Der übernahm dann bald pflichtgemäß, wobei eine 800m Durchgangszeit von ca. 1:57 geplant war. Andreas machte aber soviel Druck, dass er tatsächlich bereits nach ca. 1:55,5 bei dieser Marke war. Der Tempomacher war dann weg und bei ca. 1000m setzte sich Andreas selbst an die Spitze. Jeder, der sich mit Mittelstreckenlauf der Männer auf diesem Niveau auskennt, weiß, dass ein Lauf über das letzte Drittel der Renndistanz vorne alleine an der Spitze jedenfalls noch Reserven birgt.

 

Andreas bekam die Durchgangszeiten mit, was ihm zusätzliche Motivation über die letzten Runden verschaffte. Eingangs der letzten Runde war ihm auch bewusst, dass es in Richtung der derzeit aktuellen 1500m-Weltjahresbestleistung ging (3:40,01 vom deutschen Läufer Mohamed Mohumed). 

 

Das schaffte er zwar nicht ganz, aber die Uhr blieb nach hervorragenden 3:40,38 stehen. Das ist seine schnellste Hallen-1500m Zeit seit 6 Jahren und jedenfalls die schnellste Zeit, seit die 1500m für ihn eigentlich "nur" mehr die Unterdistanz darstellen. In der noch jungen Hallensaison bedeutet das mit Stichtag 1.2. den 3. Rang der Jahresweltrangliste und mit dieser Zeit wird er wohl nach Ende der Hallensaison immerhin unter den Top 30 Läufern der Welt über die 1500m Distanz stehen.

 

Vor heimischem Publikum in einem internationalen starken Feld zum Sieg zu laufen, war für Andreas auf jeden Fall "ein geiles Gefühl".

Die Freude ist groß, trotzdem bleibt der demütig und fokussiert, denn es ist keine Selbstverständlichkeit, dass es so weitergeht im Olympiajahr.

 

Kurzfristig verleiht ihm diese Leistung jedenfalls gewaltigen Rückenwind für den 3000m-Lauf am nächsten Samstag beim "Gugl-Indoor" in Linz. Wir dürfen uns auf dieses Rennen freuen!

ERGEBNIS (kumulierte Liste aller Zeitläufe)

VIDEO vom Lauf (danke Hosl!)

mehr lesen

5000m beim 1. Wintermeeting des team2012.at

Infos & Anmeldung für den 5000m Lauf beim 1. Wintermeeting des team2012.at am Di, 4.2.2020 um 16:30 am LAZ-Wien gibt's hier:

 

ACHTUNG: wegen einer Sturmwarnung (Böen mit 100km/h) wird das Meeting auf Montag, 10.2.2020 um 16:30 verlegt!

INFOS & ANMELDUNG

Beginn der Hallensaison - mit guten Leistungen unserer Athleten

Max Pfeifer hier direkt vor seinem team2012.at-Kollegen Lukas Max (Foto zVg Olaf Brockmann/fb)
Max Pfeifer hier direkt vor seinem team2012.at-Kollegen Lukas Max (Foto zVg Olaf Brockmann/fb)

Am 18.1. fand das erste Meeting der aktuellen Hallensaison im Wiener Dusika-Stadion statt. Im Rahmen dieses Meetings wurden über einige Bewerbe auch die Wiener Hallenmeisterschaften ausgetragen, u.a. auch über die 3000m.

 

Über diese Distanz starteten mit Max PFEIFER und Lukas MAX gleich zwei junge Athleten des team2012.at. Max Pfeifer konnte sich dabei die Bronzemedaille in der Landesmeisterschaftswertung holen, insgesamt belegte er den 8. Rang, wobei er seinen (2.) Zeitlauf gewinnen konnte.

 

Er berichtet nach dem Rennen: 

 

"Hab mich mit dem Teamkollegen Lukas Max zusammen aufgewärmt, wir waren schon drauf eingestellt, dass es etwas später als geplant losgehen wird, aber es wurden dann doch noch ca. 45min und ca 3 Aufwärmprogramme, bis wir dann auf der Laufbahn auch noch in der Startposition ein paar Minuten warten durften, weil die Organisatoren anscheinend nicht miteinander kommuniziert haben. 

 

 

Na dann gings los mein Plan war die 9:25 zu unterbieten, um mich für meine ersten Staatsmeisterschaften zu qualifizieren. Wir kamen in den "B-Lauf" obwohl auch im A-Lauf einige langsamere waren, die Einteilung war bunt gemischt, aber unser Lauf war auf jeden Fall der schwächere. Ich bin die ersten 1,5k an 2. Position gelaufen, habe schnell erkannt, dass da nicht sonderlich Tempo gemacht wird, aber es war im "grünen" Bereich was mein Hauptziel anging. Dann war ich mir 100% alleine das von vorne zu gewinnen und noch etwas zu beschleunigen.

 

 

Die letzte Runde kam und geläutet wurde nicht, ich war zwar sicher, dass es gleich aus ist, aber ein kurzer Moment des Nachdenkens und der Verwunderung kam trotzdem. Alles in allem wurde es noch der 3. Platz in der Wiener Wertung und meine erste Medaille bei Landesmeisterschaften. Freue mich die Form weiter zu steigern um bei den Staatsmeisterschaften dann in einem schnellen Rennen eine schnelle Zeit anzupeilen."

 

Lukas MAX ist eigentlich mehr auf den längeren Strecken "daheim", er lief zuletzt u.a. den Athen-Marathon, nachdem er im letzten Jahr eine lange Verletzungspause einlegen hat müssen. Aber auch er nützte die Gelegenheit und startete im Zuge der Vorbereitung auf den Wien-Marathon über 3000m in der Halle.

 

Er berichtet:

 

Der kurze Ausflug auf die Bahn und die für mich "sehr kurze" 3000m-Strecke war im Endeffekt dann doch 600m zu lang ;-)
Nach den zwei guten und schnellen Bahntrainings wusste ich nicht so genau, was ich laufen kann. Bin dann den ersten km in 3:07 und den zweiten in 3:11 gelaufen. Bis dahin hat es sich alles eigentlich noch recht gut angefühlt und ich dachte mir, dass sich die 9:25 mit einem schnelleren letzten Kilometer dann vielleicht noch ausgehen. Daraus wurde aber leider nichts und vor allem die letzten 3 Runden wurden um einiges zacher und langsamer. Im Endeffekt bin ich nach 9:36 über die Ziellinie.

 

Ich denke trotzdem, dass die schnellen Einheiten gut fürs Training waren und jetzt gilt die volle Konzentration dem Marathon.

 

ERGEBNIS

Über die 800m lief unser (M 55) Mastersathlet Gerald Holkovic gute 2:20,28. 

 

Bereits letzten Sonntag hat Markus Reißelhuber den ersten Lauf des WLV-Crosscups in seiner Altersklasse (U 16) überlegen gewonnen.

Silvesterläufe in Österreich - team2012.at-Athleten mit Spitzenleistungen

Andreas Vojta lief in Peuerbach so schnell wie noch nie! (Foto: Christian Huber/Veranstalter)
Andreas Vojta lief in Peuerbach so schnell wie noch nie! (Foto: Christian Huber/Veranstalter)

Der Jahresausklang ist auch immer der Tag der traditionellen Silvesterläufe. Der Lauf im oberösterreichischen Peuerbach, der gestern zum 39. Mal ausgetragen wurde, ragt klassemäßig immer aus allen heraus, weil dieser durch das Engagement der lokalen Veranstalter jedes Jahr zu den bestbesetzten Silvesterläufen in ganz Europa gehört.

 

Auch dieses Mal standen vom aktuellen 5km-Weltbestzeit-Inhaber aus Kenia abwärts viele internationale Spitzenläufer am Start des "Laufes der Asse".

 

Mehr als 10 mal war nun auch schon Andreas Vojta vom team2012.at mit dabei und immer konnte er gut im Spitzenfeld mithalten. Er wusste, dass seine Form sehr gut ist. Die Platzierung ist immer eine Frage der Dichte des Teilnehmerfeldes der geladenen Läufer, aussagekräftig ist jedenfalls die Zeit.

Mit einer Zeit von 19:20 für die etwas hügeligen 6,8km (2:50/km) war Andreas gestern um rund 10 Sekunden schneller als bei seinem bisher schnellsten Lauf. Das brachte ihm am Ende Rang 6 ein und erneut den "Titel" als schnellster Österreicher.

ERGEBNIS

mehr lesen